Babybrei mit Spargel und Rindfleisch

Die Spargelsaison für deutschen Spargel hat gerade begonnen – warum nicht also auch einen Babybrei mit Spargel zubereiten? Spargel sollte zwar nicht zu Beginn der Beikosteinführung gefüttert werden, da er schwer verdaulich ist, ältere Babys können ihn aber ab 9-10 Monaten essen. Ihr müsst allerdings probieren, ob euer Baby den Eigengeschmack von Spargel mag.

Prinzipiell kann man den Brei sowohl mit weißem, als auch mit grünem Spargel zubereiten. Weißer Spargel muss komplett geschält werden und ist etwas “fasriger”, grüner Spargel hat dagegen etwas mehr Eigengeschmack. Ich habe mich bei dem Rezept für weißen Spargel entschieden und zusätzlich noch Zucchini dazu gegeben, um die Spargelmenge für den Anfang geringer zu halten.

Hinweise zu den Zutaten

Die Kartoffelsorte ist egal, es können sowohl mehligkochende Kartoffeln als auch festkochende Kartoffeln verwendet werden, manchmal muss auch ausprobiert werden, was eurem Baby besser schmeckt. Mehligkochende Kartoffeln lassen sich etwas besser pürieren.
Fruchtsaft: Am besten 100 % Direktsaft verwenden. Geschmacksneutral sind Birnen- oder Apfelsaft, Orangensaft besitzt mehr Eigengeschmack, dafür aber auch das meiste Vitamin C. Mehr Infos zum Thema “Saft im Babybrei” findet ihr hier.

Spargel wirkt entwässernd und sollte daher nicht täglich und auch nicht in großen Mengen gefüttert werden, daher beträgt die Spargelmenge hier nur 50 g/Brei.

Rezept für den Babybrei mit Spargel und Rindfleischab (dem 10. Monat)

Zutaten für den Spargelbrei

  • 50 g weißer Spargel
  • 50 g Zucchini
  • 50 g Kartoffeln
  • 30 g mageres Rinderhackfleisch
  • 1 EL Rapsöl
  • 3 EL Fruchtsaft oder Fruchtmus

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln und den Spargel waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Zucchini ebenfalls waschen und klein schneiden. Alles zusammen mit dem Rinderhackfleisch und etwa
  2. 50-60 ml Wasser in einem kleinen Topf bei geschlossenem Deckel für etwa 10-12 Minuten leicht kochen.
  3. Das Ganze etwas abkühlen lassen und zusammen mit dem Saft und dem Rapsöl fein pürieren.
    Wenn ihr möchtet könnt ihr statt Fruchtsaft im Babybrei auch Obstmus als Nachtisch geben. Das Obst ist wichtig, da das Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert. Dann sollte etwas mehr Wasser für die Breizubereitung genommen werden, da der Obstsaft entfällt.
  4. Die Wassermenge kann beliebig angepasst werden, bis der Babybrei die Konsistenz hat, die euer Baby gerne isst.

Hinweise für dieses Mittagsbrei-Rezept

Die Grammangaben beim Gemüse beziehen sich auf das geschälte und geputzte Gemüse.
Wird eine größere Menge Brei auf Vorrat gekocht, sollte das Rapsöl erst beim Erwärmen hinzugegeben werden.


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