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Babybrei mit Roter Beete – das solltest du beachten

Babybrei mit rote Beete

Rote Beete liefert zahlreiche B-Vitamine, Folsäure, aber auch Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Zink und gilt als sehr gesund. Dennoch gibt es einige Punkte, die du bei der Zubereitung von einem Babybrei mit Roter Beete beachten solltest, insbesondere betrifft dies das Einfrieren und erneute Erwärmen des Babybreis.

Rote Beete ist ein stark nitrathaltiges Gemüse und daher nicht optimal für Babybrei geeignet

Rote Beete ist ein stark nitrathaltiges Gemüse. Daher empfehle ich es nicht für die ersten Babybreie (also für die Beikosteinführung) und es sollte generell nicht zu viel, nicht zu oft und wenn dann möglichst in Bio-Qualität auf dem Speiseplan deines Babys stehen. Zu viel Nitrat kann in seltenen Fällen nämlich zu „Blausucht“ führen, was einen Sauerstoffmangel zur Folge haben kann, dies gilt speziell für die ersten Lebensmonate. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Babybrei mit Roter Beete ist nicht zum Einfrieren geeignet

Rote Beete zählt wie oben erwähnt zum stark nitrathaltigen Gemüse und sollte daher nicht erneut erwärmt werden, da sich dadurch krebserregende Nitrite bilden können. Das heißt aber auch, dass der Babybrei mit Roter Beete nicht auf Vorrat gekocht und auch nicht eingefroren werden kann.
Aus diesem Grund empfehle ich auch die Verwendung von fertiger, gekochter Roter Beete für Babybrei nicht.

Wie kann man Rote Beete für Babybrei zubereiten?

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Du kannst die Rote Beete-Knolle zum einen im Ganzen kochen, dann schälen und dann zu Babybrei verarbeiten. Im Ganzen gekocht hat sie jedoch eine sehr lange Garzeit, je nach Größe zwischen 30 und 60 Minuten.

Oder du schälst sie roh und schneidest sie in kleine Würfel und garst sie mit den anderen Zutaten des Babybreis zusammen, dann liegt die Garzeit bei etwa 10-15 Minuten.

Für das Schälen empfehle ich jeweils Handschuhe zu tragen, da Rote Beete sehr stark färbt. Rote Beete enthält nämlich den natürlich vorkommenden, roten Farbstoff „Betanin“.

Hinweis: Der Artikel wurde zuletzt im Januar 2021 komplett überarbeitet und aktualisiert.


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5 Kommentare

  • antworten
    Natalie
    12. Februar 2017 at 11:57

    Vielen Dank ☺️

  • antworten
    Carolin
    25. März 2019 at 13:36

    Vielen Dank für deine tollen Rezepte. Oh bin jetzt gerade nur sehr erschrocken, in meinem Kochbuch steht eben soein Rezept mit roter Beete und kein wort dazu, dass man es naht einfrieren und wieder erwärmen darf. Natürlich hat mein Sohn die Portionen schon alle gegessen. Kann ihm das schaden?
    Das wars dann auf jeden Fall erstmal mit roter Beete…

    • antworten
      Natalie
      26. März 2019 at 8:07

      Hallo Carolin, nein, man sollte es aber nicht dauerhaft machen :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Rolf Karla
    13. Januar 2021 at 17:52

    Hallo Natalie,

    mit dem aufwärmen hast Du auf jeden Fall recht und man muss wirklich nicht für alles Rezepte hier reinstellen. Du hast ja ein Grundrezept aufgeführt, da kann man auch prima rote Beete ab und an mal einsetzen.
    Nur drei kleine Verbesserungen.
    1) Man kann rote Beete problemlos auch ungekocht schälen, ähnlich wie Kohlrabi.
    2) Rote Beete brauchen kleingeschnitten nicht länger als Kohlrabi.
    3) Rote Beete kann man ohne Hnadschuhe verarbeiten, da der Farbstoff wasserlöslich ist und nicht in die Haut übergeht, wie bei Karotten. Genauso gut lassen sich rote Beete Flecken schon bei niedrigen Temperaturen aus Kleidung waschen, viel besser als zum Beispiel Karottenflecken

    • antworten
      Natalie
      14. Januar 2021 at 19:25

      Hallo Rolf,

      danke für deine Rückmeldung zu dem Artikel. Der Artikel ist mit einer der ältesten hier auf dem Blog (von 2016, siehe Datum) und da er nicht sehr oft gelesen wird, habe ich ihn bisher nicht aktualisiert. Das werde ich nun aber auf meine Liste schreiben und den Tipp mit dem klein geschnittenen Rote Beete gerne mit aufnehmen. Im Laufe der Zeit ändern sich gewisse Dinge ja auch und mittlerweile, 4-5 Jahre später, weiß ich Rote Beete als Gemüse in der Familienkost durchaus zu schätzen. Bei Punkt 3 bin ich aus Erfahrung aber immer noch andere Meinung, da ich es einmal ohne Handschuhe versucht habe und direkt rote Hände hatte, die sich nicht einfach mit Wasser wieder „entfärben“ ließen. Aber ich denke am Ende kann das ja nun so machen, wie er möchte – ob mit oder ohne Handschuhe :-)
      Viele Grüße Natalie

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