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Babybrei mit Roter Beete – warum es hier kein Rezept gibt

Babybrei mit rote Beete

Lange habe ich überlegt, ob es ein Rezept für Babybrei mit Roter Beete auf dem Blog geben soll und ich habe mich dagegen entschieden. Man muss auch mal “NEIN” sagen, auch wenn solche Rezepte häufig im Internet gesucht werden und es sicher ein paar neue Besucher bringen würde.

Ich möchte dir im Folgenden erklären, warum du hier kein Rezepte für einen Mittagsbrei mit Roter Beete finden wirst.

Warum kein Babybrei mit Roter Beete?

Das hat genau vier Gründe:

  1. Rote Beete ist zwar ein guter Eisenlieferant, ist aber auch ein stark nitrathaltiges Gemüse. Daher sollte es von Babys nicht zu viel, nicht zu oft und wenn dann möglichst ins Bio-Qualität gegessen werden (Zu viel Nitrat kann in seltenen Fällen zu “Blausucht” führen, was einen Sauerstoffmangel zur Folge haben kann, dies gilt speziell für die ersten Lebensmonate. Mehr Infos dazu gibt es hier.).
    Übrigens ist Spinat auch ein sehr nitrathaltiges Gemüse. Jetzt könntest du fragen: Aber es gibt doch hier auch Rezepte für Babybrei mit Spinat?  Ja, das ist richtig, aber das Rezept enthält zu gleichen Teilen noch Zucchini, d. h. der Anteil an Spinat ist sehr gering (50 g).
  2. Rote Beete zu kochen zu verarbeiten ist sehr aufwendig: Man braucht Handschuhe, man muss sie ewig kochen bis sie einigermaßen weich sind und man sie dann mit viel Mühe schälen kann. Und dieser ganze Aufwand dann um maximal 50 Gramm davon in den Babybrei zu pürieren? Mal ehrlich, wer hat denn mit Baby für so was Zeit? :-)
  3. Nitrathaltiges Gemüse sollte man nicht mehr aufwärmen, das heißt man kann den Brei nicht auf Vorrat kochen. Daher kommt für mich die Verwendung von fertiger, gekochter Roter Beete auch nicht in Frage.
  4. Das Essen des Babybreis stelle ich mir als riesige “Sauerei” vor: Ist es nicht schon schwer genug, die lästigen Karottenflecken wieder aus der Kleidung raus zu kriegen? Wie soll man denn die Rote Beete Flecken jemals wieder sauber bekommen? Geschweige denn vom Boden, den man wahrscheinlich großräumig mit Folie auslegen müsste, zumindest wenn man ein Baby hat, das gerne mit Brei rumspielt oder vielleicht sogar schon selber mit dem Löffel essen will.

Das sind also meine Gründe, warum es hier keinen Babybrei mit Roter Beete gibt, es gibt nämlich auch noch viele andere Gemüsesorten, die weitaus weniger aufwendig in der Zubereitung sind, wie Karotten, Sellerie, Zucchini, Fenchel, usw. (zu den Mittagsbrei Rezepten).


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4 Kommentare

  • antworten
    Christina
    12. Februar 2017 at 11:37

    Hallo. Der Meinung bin ich auch. Und ich finde es sehr sympathisch das es kein Rezept dazu geben wird u.a. um evtl. neue Leser zu bekommen. Deshalb folge ich auch dem Blog weil eine Meinung vertreten wird und dazu gestanden wird. Alle Daumen hoch ????????.
    PS: Unsere Maus liebt deine Rezepte ????☺.

    • antworten
      Natalie
      12. Februar 2017 at 11:57

      Vielen Dank ☺️

  • antworten
    Carolin
    25. März 2019 at 13:36

    Vielen Dank für deine tollen Rezepte. Oh bin jetzt gerade nur sehr erschrocken, in meinem Kochbuch steht eben soein Rezept mit roter Beete und kein wort dazu, dass man es naht einfrieren und wieder erwärmen darf. Natürlich hat mein Sohn die Portionen schon alle gegessen. Kann ihm das schaden?
    Das wars dann auf jeden Fall erstmal mit roter Beete…

    • antworten
      Natalie
      26. März 2019 at 8:07

      Hallo Carolin, nein, man sollte es aber nicht dauerhaft machen :-) Viele Grüße Natalie

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