Beikost einführen – für Babys ab dem 5.Monat

Alle Eltern stehen irgendwann vor dem Punkt, an dem mit der Beikost begonnen werden kann. Es kommen viele Fragen zum Thema “Beikost einführen” auf und damit auch eine große Unsicherheit, schließlich hat euer Baby die ersten Monate nur Milch bekommen. In der Regel gibt es bei der “Milch” keinen großen Spielraum: Muttermilch, Säuglingsmilch oder eine Kombination aus beidem.

Die “Beikost” scheint schon wesentlich komplexer und zu Beginn sehr kompliziert zu sein. Die Beikostrezepte und Tipps für Babyernährung auf dieser Seite zeigen, dass dies nicht so sein muss: Wer gut informiert ist, wird schon bald merken, dass Babybrei selber machen gar nicht so schwierig ist und es wirklich Spass macht, die Kleinen auf dem Weg zu richtigem und vor allem gesunden Essen zu begleiten.


Inhalte dieser Seite:


Ab wann ist Beikost geeignet?

  • Als grober Anhaltspunkt dient das Alter des Babys: zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat, also wenn es mindestens 4 Monate alt ist. Die meisten Babys sind im 5. Monat jedoch noch überhaupt  nicht beikostreif, da der Darm und die Verdauung in diesem Alter noch nicht weit genug entwickelt sind. An dieser Stelle möchte ich euch auch darauf hinweisen, dass die WHO empfiehlt die ersten 6 Monate voll zu stillen.
  • Euer Baby zeigt Interesse an eurer Nahrung und möchte sie sich selbständig in den Mund stecken bzw. kann die Bewegung Hand-Mund koordinieren.
  • Es kann mit (leichter) Hilfe aufrecht sitzen und was sehr wichtig ist, den Kopf aufrecht halten.
  • Es schiebt die Nahrung nicht wieder mit der Zunge aus dem Mund heraus.

(Im Zweifel bitte mit eurem Kinderarzt oder eurer Hebamme (oft der bessere Ansprechpartner)  sprechen, ob euer Baby schon reif für Beikost ist.)

Wichtig: Es kann sein, dass euer Baby schon viele oder alle “Beikost-Anzeichen” macht, aber trotzdem noch keinen Brei essen möchte. Hier gilt: Weniger ist mehr – bitte euer Baby zu nichts “zwingen” und einfach noch einmal eine Pause machen. Vielleicht klappt es ja in ein paar Tagen schon besser, bis dahin ist euer Baby mit der Mutter- oder Säuglingsmilch bestens versorgt…

Der Beikostplan

Wie auf der Grafik für den Beikostplan zu sehen ist, wird folgende Vorgehensweise bei der Einführung von Beikost empfohlen:

  • ab dem 5. Monat: Start mit dem Mittagsbrei aus Gemüse,Kartoffel und Fleisch oder vegetarisch mit Getreideflocken
  • ab dem 6. Monat: Abendbrei aus Milch und Getreideflocken (=Milch-Getreidebrei)
  • ab dem 7. Monat: Nachmittagsbrei aus Getreide und Obst (=Getreide-Obstbrei)

Beikost Plan Baby

Ihr könnt den Beikost-Plan hier noch einmal kostenlos herunterladen und ausdrucken: Zur PDF-Datei

Hinweis: Das sind nur “Empfehlungen”, jedes Kind is(s)t anders und dieser Plan ist kein “Muss”!


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Aller Anfang ist schwer: Der Mittagsbrei ab dem 5.Monat

Am wichtigsten ist es, dass ihr euch als Eltern genug Zeit für das Thema “Beikost einführen”nehmt und diese Zeit auch eurem Kind gebt, denn aller Anfang ist schwer. Das Essen mit dem Löffel ist völlig neu und muss erst gelernt werden. Gleichzeitig kommt eine neue Konsistenz und ein neuer Geschmack hinzu, denn euer Baby kennt ja bisher nur die flüssige Milch, die es nicht mit der Zunge im Mund nach hinten transportieren musste. Steht also in einer Woche der große Familienurlaub bevor, solltet ihr überlegen die Beikosteinführung noch einmal zu verschieben, um euch und eurem Baby genug Ruhe dafür zu gönnen.



In der Regel wird laut Beikostplan mit dem Mittagsbrei gestartet. Er liefert wichtiges Eisen, da der Eisenvorrat aus dem Mutterleib mit etwa sechs Monaten aufgebraucht ist:

1. Woche: Gemüsebrei 

Zu Beginn ist ein reiner Gemüsebrei, z. B. aus Karotten, Kürbis, Süßkartoffel, Zucchini oder Pastinaken ideal. Das Rezept sowie Tipps zum Einfrieren kleiner Breimengen gibt es hier.

2. Woche: Gemüse-Kartoffelbrei

Verträgt euer Baby diesen Brei gut, könnt ihr nach etwa einer Woche beginnen, Kartoffeln und etwas Öl unter den Gemüsebrei zu mischen: Rezept Gemüse-Kartoffel-Brei.

3. Woche: Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei oder Gemüse-Kartoffel-Getreidebrei

Nach einer weiteren Woche kann dann das komplette Mittagsmenü aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Getreide eingeführt werden. Das Grundrezept für den Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei sowie den vegetarischen Mittagsbrei und weitere Tipps und Hinweise gibt es hier.

Es wird empfohlen, bis der komplette Mittagsbrei eingeführt ist bei einer Gemüsesorte zu bleiben. Wie immer sind dies aber nur Empfehlungen und ihr solltet auf euer Bauchgefühl hören. Bekommt euer Baby beispielsweise nach einigen Tagen Karottenbrei Probleme mit dem Stuhlgang, kann ein anderer Gemüsebrei, z. B. aus Zucchini oder Pastinaken ausprobiert werden. Bei dieser Empfehlung geht es lediglich darum, dass nicht jeden Tag ein neues Gemüse eingeführt wird (das gilt später allgemein für alle neuen Lebensmittel). Dadurch hat euer Kind die Möglichkeit sich an den Geschmack zu gewöhnen und mögliche Unverträglichkeiten können besser erkannt werden.

Nach diesen drei Wochen können weitere neue Gemüsesorten ausprobiert werden. Einige Rezeptideen gibt es auf der Rezeptseite.



Der Abendbrei oder auch Milch-Getreidebrei ab dem 6. Monat

Der Mittagsbrei aus Gemüse-Kartoffel-Fleisch bzw. Getreide sollte etwa vier Wochen gefüttert werden, bevor ihr mit dem Abendbrei startet. Er besteht aus Vollmilch, Getreide und etwas Obst. Die genaue Zubereitung gibt es hier: Grundrezept Baby-Abendbrei. Wer noch keine Kuhmilch füttern möchte, kann auch Pre-Milch nehmen.

Der Nachmittagsbrei oder auch Getreide-Obstbrei ab dem 7. Monat

Nach weiteren vier Wochen wird dann als letzter Brei der Getreide-Obstbrei am Nachmittag eingeführt. Er besteht nur aus Getreideflocken, Wasser und Obst. Das Rezept für den Nachmittagsbrei sowie weitere Ideen für mehr Abwechslung gibt es auf der Rezeptseite für Nachmittags-Babybrei.

Was sollte mein Kind nun zusätzlich zu trinken bekommen?

Bitte lest dazu den ausführlichen Blogartikel zum Thema “Wie viel Wasser sollte mein Baby trinken?

Häufige Fragen zum Thema “Beikost einführen”

Die wichtigsten Fragen zum Thema Inhaltsstoffe, Zubereitung und auch Aufbewahrung von selbst gemachtem Babybrei gibt es hier für euch zusammen gefasst.

Weiteres Informationsmaterial

Auf der Website von “IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung” findet ihr den Flyer “Das Beste Essen für Babys” gratis zum Download, er enthält viele Infos und Tipps.

Habt ihr noch weitere Fragen zum Thema “Beikost einführen”? Bitte hinterlasst einfach einen Kommentar auf dieser Seite.

74 Kommentare

  • antworten
    Christian
    24. Juli 2016 at 9:18

    Hallo, wie schaut es mit Frühstücksbrei aus? Und wir kochen den Mittagsbrei selber unsere Kinderärztin sagte beim Obstgläßchen und Abendbrei kann man ruhig auf die gekauften Produkte zurück greifen wie sehen Sie das?

    • antworten
      Natalie
      24. Juli 2016 at 11:17

      Hallo Christian,
      Obstgläschen finde ich eine gute Alternative. Nachmittagsbrei und Abendbrei würde ich persönlich auch wenn es geht selber machen, da das wirklich schnell geht und auch preisgünstig ist. Instant-Brei ist mir zu sehr verarbeitet und die fertigen Breie haben oft Zucker oder Aromastoffe zugesetzt. Natürlich habe ich ab und an mal auf diese Instant-Flocken zurück gegriffen, da sie praktisch sind, wenn man z.b. unterwegs ist und nur heißes Wasser dazu geben musst… Das ist aber nur meine persönliche Meinung dazu ?

    • antworten
      Isabell
      17. Dezember 2017 at 14:41

      Hallo Natalie, muss man die Getreideart zwischen den breiarten wechseln? also einmal Nachmittags Hafer und abends Hirse oder kann man immer die gleiche Sorte geben? Allgemein, muss man die Getreideart irgendwann ganz wechseln? Liebe Grüße Isabell.
      ps;toller blog

      • antworten
        Natalie
        17. Dezember 2017 at 18:48

        Hallo Isabell, zu Beginn würde ich beim Abendbrei mit einer Sorte starten, die schon im Mittagsbrei verwendet hast. Prinzpiell ist Vielfalt und Abwechslung nach einiger Zeit dann aber immer gut, damit die Kleinen möglichst viele Geschmäcker kennen lernen und zur Allergieprävention.

        Viele Grüße
        Natalie

    • antworten
      Andrea
      6. Februar 2018 at 22:09

      Hallo Natalie,

      ein großes Lob für deine Seite mit vielen tollen
      Tipps und Informationen.

      Ich habe zwei Fragen:

      1. beim vegetarischen Mittagsbrei empfiehlst du die Zugabe von Getreideflocken. Reicht das Getreide im Nachmittags-u. Abendbrei nicht aus, um das notwendige Eisen/Eiweiß zu bekommen?

      2. kann der selbst zubereitete Nachmittagsbrei auch kalt gegeben werden? Z.B wenn man unterwegs ist? Dann spart man sich das Mitnehmen der Thermoskanne.

      VG

      • antworten
        Natalie
        8. Februar 2018 at 13:53

        Hallo Andrea, vielen Dank für das Lob uns deinen Kommentar.
        Zu 1: Ich empfehle in meinen Rezepten die offiziellen Mengenangaben der DGE. Daher empfehle ich auch den vg. Mittagsbrei zusätzlich mit Getreideflocken anzureichern, auch damit er mehr Energie enthält, da der Mittagsbrei ja sonst nur aus Gemüse bestehen würde.
        Zu 2: Wenn dein Kind das mag, kannst du das natürlich machen, wobei der Brei meistens auch noch sehr nachdickt, wenn er kalt wird ;-)

        Viele Grüße
        Natalie

    • antworten
      Nadine
      29. März 2018 at 9:06

      Tolle Seite.
      Ich hätte noch eine Frage zum Thema Frühstück.

      Morgens (6 Uhr) stille ich noch einmal und dann um 9 Uhr teilweise nochmal.
      Was könnte ich da anbieten?als zwischensack?
      Und wenn ich Später mal das Frühstück einführen möchte was kann ich da geben?
      Oft lese ich:Milch-Getreide-brei oder Brot mit einem Glas Milch.
      Aber ich gebe abends schon Einen Milch-Getreidebrei mit 200 ml Kuhmilch und dann sollte man doch nicht mehr Milch geben oder?
      Danke für die Tipps

      • antworten
        Natalie
        29. März 2018 at 9:10

        Hallo Nadine, wie alt ist dein Baby denn?

        • antworten
          Nadine
          29. März 2018 at 17:29

          10 Monate-und ich würde mich wegen Tipps zum Frühstück freuen.

  • antworten
    Marion
    29. November 2016 at 19:15

    Hallo,
    Echt super alles beschrieben hier ???
    Eine Frage habe ich dann doch noch.
    Habe diesen Sonntag die Beikost zu Mittag bei meinem Kleinen (5,5 Monate) eingeführt und er ist richtig begeistert vom selbstgemachten Kürbisbrei.
    Ich dachte eigentlich, dass er am Anfang nur ein paar Löfferl nehmen wird aber irgendwie hört er von selbst nicht auf und danach soll man ja zu Beginn auch noch zusätzlich das gewohnte Flascherl füttern.
    Heute am 3. Tag waren es sicher über 10 Löfferl und er hat immer noch nicht gezeigt das es ihm reicht oder so. Habe dann aber aufgehört und ihm die gewohnte Flasche noch gegeben.

    Meine Frage/n:
    Wie lange muss man eigentlich die Flasche danach noch geben?
    Wie viele Löffel sollte er in den ersten Wochen essen?
    Wenn dann die Mittagsflasche komplett weg ist, wie viel Gramm isst dann eigentlich ein kleines Kind damit es so richtig bis zur nächsten Flasche satt ist?

    Danke schon mal im Vorhinein für die Antwort ?

    Lg Marion

    • antworten
      Natalie
      29. November 2016 at 19:42

      Hallo Marion,

      vielen Dank für deine Nachricht. Das ist toll, dass es deinem Kleinen so gut schmeckt.
      Zu deinen Fragen:
      Genaue Mengenangaben sind schwierig zu sagen, da jedes Kind anders is(s)t. Ich würde dir raten einfach auf dein Bauchgefühl zu hören, so wie du es heute auch gemacht hast.
      Am Anfang sind es meist so 3-4 Löffelelchen, aber es gibt eben auch Babys, die gleich mehr essen! Ich persönlich habe es bei meinem Sohn auch so gehandhabt, dass ich am Anfang bei der Beikosteinführung nur ein paar Löffel gegeben habe und dann hinterher noch Milch. Schließlich muss sich der Organismus und auch die Verdauung der Kleinen erst daran gewöhnen. Manchmal wissen sie auch einfach noch nicht, wie viel gut für sie ist und dann kommmt hinterher alles wieder raus, weil es doch zu viel für den Magen war :-)
      Ich würde dir empfehlen die Menge einfach täglich ein bisschen zu steigern. Es kann aber auch sein, dass es ihm von Anfang an super bekommt und er keine Probleme hat und du direkt mehr füttern kannst, das musst du einfach ausprobieren. Nach etwa einer Woche kannst du dann die Kartoffel und etwas Öl mitdazu mischen.
      Die Flasche solltest du dann direkt im Anschluss nicht mehr geben, wenn er von der gegessenen Menge Brei satt und zufrieden ist. Meistens ist das erst beim kompletten “Mittagsmenü” der Fall, es gibt aber hier Ausnahmen und bei manchen Babys ist es schon beim Kartoffel-Gemüsebrei der Fall, so dass sie direkt danach (sondern ggf. erst etwas später) keine Milch mehr brauchen.
      Die Frage wie viel Brei ein Kind isst, wenn die Flasche weg ist, ist ähnlich schwierig zu beantworten :-) Normalerweise sagt man so etwa 190g +/-, das ist die Menge die ungefähr rauskommt wenn man sich an das Grundrezept hält. Das entspricht auch in etwas dem was in den Breigläschen drin ist. Später im Alter ab 9/10 Monaten kann es dann auch mehr werden…

  • antworten
    Mariann
    1. Juli 2017 at 16:46

    Hallo Natalie!
    Wir haben erfolgreich den Mittagsbrei eingeführt, sie mag ihn auch wirklich gern. Klar wenn es eine neue Zutat gibt, wird erstmal bisschen genörgelt und getestet, aber meistens klappt es dann ganz gut. Dazu muss ich nur sagen, dass unsere Maus kein riesen Esser ist, 130-150g sind ihr genug.
    Jetzt versuchen wir seit circa 1 1/2 Wochen den Abendbrei einzuführen. Eine Woche auch wirklich abends, aber das lief mehr schlecht als recht. Jetzt geb ich ihr die Mahlzeit am Nachmittag und siehe da, auch nicht besser. Die ersten zwei Male war es gar nicht so schlecht, aber jetzt verweigert sie ihn mir komplett.
    Hast du eine Idee?
    Vielen Dank schon mal!
    Grüße,
    Mariann

  • antworten
    Jenny
    13. September 2017 at 22:13

    Hallo,

    sollte ich anfangs nur eine Gemüsesorte einführen, z. B. Pastinake? Wie lange soll ich das dann füttern? Wann kann ich das nächste Gemüse einführen? Ist das nicht etwas viel, wenn ich bereits in der 2. Woche Kartoffel einführe, obwohl ich kaum Gemüse eingeführt habe?

    Danke und Grüße,
    Jenny

  • antworten
    Jenny
    18. September 2017 at 18:57

    Hallo Natalie,

    ich habe diese Woche mit Pastinake angefangen. Sie mochte gestern und vorgestern den Brei nicht und hat immer gewürgt, Im Hinterkopf habe ich natürlich behalten, dass sie vielleicht mit 6,5 Monaten noch nicht soweit ist. Aber Versuch macht kluch. ;)

    Daher habe ich heute etwas Muttermilch untergemischt. Damit war es auch deutlich flüssiger und sie hat etwas davon gegessen. Sehr wenig, aber immerhin. Soll ich dann nach einer Woche auch die Kartoffel untermischen und dann halt einfach noch Muttermilch? Und gleichzeitig die Muttermilch immer etwas reduzieren? Oder erst einmal so lassen?

    Danke und Grüße,
    Jenny

    • antworten
      Natalie
      18. September 2017 at 19:13

      Hallo Jenny,

      es kann natürlich sein, dass sie einfach noch nicht so weit ist. Erfüllt sie denn alle Beikostreifezeichen?
      Natürlich muss sich ein Baby auch immer erst an den Brei gewöhnen und auch den neuen Geschmack und daran den Brei mit der Zunge nach Hinten zu transportieren, da sieht für uns Erwachsene oft so aus, wie es wenn es den Kleinen nicht schmeckt. Muttermilch ist für sie ja bereits ein bekannter Geschmack, vielleicht hat es daher heute besser geklappt. Du kannst den Brei auch einfach mit (abgekochtem) Wasser dünner machen. Ich würde dir empfehlen dich ganz auf dein Mama-Bauchgefühl zu verlassen, wenn du denkst es ist zu früh, leg’ lieber noch einmal eine Pause ein und versuche es in ein paar Tage noch einmal. Vielleicht auch mit einer anderen Gemüsesorte wie Kürbis oder Süßkartoffel.
      Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Lisa
    21. Oktober 2017 at 20:39

    Liebe Nathalie, ich finde es wirklich super was du hier alles zusammen getragen hast. Mein kleiner ist 7 Monate alt und deine Seite hat mir super geholfen beim Start in den Brei :) ich stöber immer wieder gerne auf deine Seite und hole mir tolle Tipps und Rezeptideen. Vielen Dank!
    So, das musste ich nur mal los werden :)

    • antworten
      Natalie
      22. Oktober 2017 at 19:13

      Hallo Lisa, vielen Dank für das Lob ???? und weiterhin viel Spaß beim Brei kochen ☺️ liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Sara
    25. Januar 2018 at 11:44

    Liebe Natalie, ich bin froh auf deine Homepage gestoßen zu sein. Macht Freude sich hier durchzuklicken- sehr inspirierend! Da wir bald verreisen, frage ich mich gerade ob man den Brei wohl auch einkochen kann? Also heiß in sterile kleine Gläschen mit Drehverschluß abfüllen, umgedreht abkühlen lassen- hast du dazu Erfahrungen? Lieben Dank!

    • antworten
      Natalie
      25. Januar 2018 at 11:50

      Hallo Sara, das freut mich! Du kannst den Babybrei einwecken, dann ist er haltbar. Ihn einfach nur heiß abfüllen und umdrehen ist nicht ausreichend! Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Sonny
    6. Februar 2018 at 21:58

    Hallo..
    Erst einmal danke für ein tolle Beschreibung hier.
    Mir bleibt eine frage..mit 5 Monaten haben wir mit der beikost angefangen.. (Gemüse brei)
    Mit 6 Monat dann den Abendbrei (Milch getreide brei) jetzt sind wir bei Monat 7 angekommen und es sollte ja der gertreide Obst brei eingeführt werden.. tja nun zu unsere Frage.. unser Mini schläft 12 Stunden durch (19-7 uhr) und mittags von 12 bis meistens 2.. wenn wir jetzt die Getreide Obst Malzeit einführen würden, bekäme er nur noch morgens eine Milch Malzeit da wir mehr nicht unter bekommen würden..aktuell sind es 2 Flächen und 2 breis..meine frage lautet reicht eine Milchflasche mit 7 Monaten denn wirklich aus?

    • antworten
      Natalie
      8. Februar 2018 at 13:59

      Hallo Sonny, so wie du die Situation beschreibst würde ich auch empfehlen erst mal noch eine Weile die 2 Flaschen Milch pro Tag beizubehalten und mit dem Nachmittagsbrei noch zu warten. Pre/Muttermilch sollte im 1. Lebensjahr noch Hauptnahrung sein. Ideal wäre es wenn ihr auf 5 Mahlzeiten am Tag kommt, also auch zwischen Frühstück und Mittagessen nochmal eine Zwischenmahlzeit einschiebt, von diesen 5 MZ können dann 2 Milch sein, so wie du es auch in der Infografik in dem Artikel siehst.
      Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Eva
    15. Februar 2018 at 12:16

    Hallo Natalie,
    Sehr schöne Seite.Meine Tochter wird jetzt 4 Monate und ich würde gern mit der Breikost beginnen. Aus beruflichen Gründen wäre es für uns praktischer nachmittags mit dem Brei zu beginnen. Geht das? Wenn ja soll ich dann trotzdem mit Gemüse ( Pastinake ) beginnen und dann auf Gemüse/Kartoffel/Fleisch steigern oder besser mit Obst/Getreide?
    Vielen Dank.

    • antworten
      Natalie
      17. Februar 2018 at 11:11

      Hallo Eva, ja sicher du kannst auch nachmittags mit dem Brei starten. Ich würde auch dann mit dem Gemüse-Brei zu starten, dieser sollte laut Empfehlungen immer der erste Brei sein :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Jaqueline
    25. Februar 2018 at 17:54

    Hallo Natalie, danke für deinen tollen Blog! Mein Sohnemann isst seid ca einem Monat den Mittagsbrei… Ich habe den Eindruck wir sollten schön langsam mit dem Abendbrei starten. Kannst du mir sagen was ich Mengentechnisch am Anfang geben soll und kann es sein das er die Abendflasche dann nicht mehr will oder verschiebt? Durchgeschlafen hat er noch nie und muss er meiner Meinung nach auch nicht, er ist ja erst 6 Monate. Wir haben über den Tag verteilt 4-5 Flaschen plus den Mittagsbrei… Bis auf eine relativ fixe Zeit beim Mittagsbrei variieren aber alle Flaschen teilweise relativ stark…. wird sich das durch den Abendbrei ändern? So viele Fragen ???? vielen Dank im Voraus, Jaqueline

    • antworten
      Natalie
      26. Februar 2018 at 8:36

      Hallo Jaqueline, vielen Dank für deinen Kommentar. “Leider” kann ich dir das nicht beantworten, dafür gibt es keine Regel ;-) Du schreibst ja selbst schon, dass die Zeiten für die Flaschen variieren und so ist es ja auch in Ordnung: Stillen oder Pre nach Bedarf. Und genau so kannst du es auch weiter beibehalten – schau einfach wie viel dein Sohn am Anfang vom Abendbrei essen mag und ob er danach noch eine Flasche mag oder vielleicht erst 1-2 Stunden später beim Zubettgehen. Die Abendflasche etwas zeitversetzt kann z.B. auch Teil des Abendrituals sein, muss es aber nicht. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Anne
    5. März 2018 at 16:49

    Hallo, danke für deine tolle Seite! Wir fangen in wenigen Tagen mit der Beikost an, ich bin schon sehr gespannt! Nun habe ich auf einer anderen Seite gelesen, man solle dem allerersten Möhrenbrei 1/4 Apfel und auch schon das Rapsöl hinzugeben, damit er besser vertragen wird. Wie siehst du das? Ich bin so unsicher was Sinn macht. Viele Grüße!

    • antworten
      Natalie
      6. März 2018 at 13:15

      Liebe Anne, ich empfehle es in diesem Artikel anders und würde nicht zu viel zu Beginn und gleichzeitig einführen, aber es gibt halt eben jede Menge Empfehlungen und jede Mama muss für sich entscheiden, was sie für richtig hält ;-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Joanna
    29. März 2018 at 23:28

    Hallo ich habe eine frage.Meine tochter ist 8 monate alt wann kann ich ei geben und soll ich ei weiss oder ei gelb? Viele dank

  • antworten
    Vanessa
    6. Mai 2018 at 13:05

    Hallo Natalie,
    vielen Dank für Deine wertvollen Tipps und Rezepte! Deine Seite finde ich total klasse!
    Nun hätte ich noch eine Frage: Wir haben vor 3 Wochen mit Beikost angefangen und geben noch pastinake oder Karotte. Möchte morgen auch mit Kartoffel anfangen. Im Moment isst sie nicht mal 2 Eiswürfelchen. Ansonsten stille ich noch.
    Könnte ich jetzt schon beginnen den Abendbrei zu füttern? Bei unserem alltäglichen Familienabendessen (mein Mann, meine Große mit 4 Jahren und ich) tut sie mir total leid, weil sie nicht mitessen kann und so interessiert schaut.
    Vielen Dank für deine Unterstützung.
    Viele Grüße
    Vanessa

    • antworten
      Natalie
      7. Mai 2018 at 8:57

      Hallo Vanessa, danke für deine Nachricht. Es wird empfohlen erst den Mittagsbrei komplett einzuführen und dann mit dem Abendbrei zu starten, es wäre sonst einfach zu viel auf einmal für den kleinen Darm, der sich erst an alles gewöhnen muss. Da sie mittags ja noch nicht viel isst, denke ich nicht, dass es “Hunger” ist, den du abends beschreibst, sondern einfach das natürliche Interesse daran, was in der Umwelt passiert und die anderen Familienmitglieder machen. Bald wird sie mitessen können ;-)

      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Corinna
    8. Mai 2018 at 15:31

    Hallo Natalie!

    Ich bin so froh zufällig auf deine Seite gestoßen zu sein!! Nach dem ersten Einlesen hab ich mir gleich das e-book gekauft und du hast mir Licht ins Dunkle gebracht! So einfach, realitätsnah und verständlich erklärt – ein großes Lob an dich!

    Trotz der vielen Erklärungen habe ich doch noch eine Frage:
    Könnte ich den Nachmittagsbrei auch als Frühstück anbieten? Und wenn ja ab wann? Ab dem 11. Monat? (cirka halt) Sodass ich dann Getreide-Obst-Brei – gesunde Zwischenmahlzeit – Mittagsbrei – gesunde Zwischenmahlzeit – Milch-Getreide-Brei hab?

    Ich danke dir im Vorhinein für deinen Rat und deine tolle Unterstützung.

    Mit lieben Grüßen, Corinna

    • antworten
      Natalie
      9. Mai 2018 at 8:34

      Hallo Corinna, vielen Dank für das Lob. Ja, ab dem Übergang zur Familienkost (8-10 Monate Alter) kann auch Müsli / Getreidebrei oder z.B. Brot als Frühstück angeboten werden. Bitte achte aber weiterhin darauf, dass dein Baby noch ausreichend Milchmahlzeiten (siehe Grafik oben mind. 2) pro Tag bekommt, da dies im 1. Lebensjahr sehr wichtig ist (siehe Grafik oben).
      Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Judit
    10. Mai 2018 at 17:43

    Hallo Natalie,
    die Seite ist super! Wir haben nach dem geschriebenen Plan bei meiner Tochter Beikost eingeführt. Sie ist 8,5 Monate alt und tut zu Mittag Gemüse-Kartoffel-Fleisch und Getreide Obst Brei am Nachmittag essen ( ich bin an 3 Nachmittagen beruflich nicht zu Hause da kann Papa mit ihr gut den Brei
    essen) am sonsten wird sie noch gestillt.
    Womit würdest du empfehlen und wann ihr was stückigeres auch zu geben? Zum probieren – sie schaut immer so interessiert zu wenn wir essen. Hast du vielleicht mal Rezepte zu Babykekse oder was ähnliches? Danke! Judit

  • antworten
    Sabrina
    4. Juni 2018 at 21:06

    Hallo!
    Ich habe mal eine Frage: womit soll ich am Besten den Abendbrei zubereiten, wenn mein Kind eine Kuhmilcheiweiß Allergie hat?

    • antworten
      Natalie
      5. Juni 2018 at 8:11

      Hallo Sabrina, du kannst den Abendbrei alternativ mit Muttermilch zubereiten (oder den Brei mit Wasser zubereiten und hinterher stillen) oder mit spezieller Pre-Milch, die z.B. aus Ziegen- oder Reismilch hergestellt wird. Bitte fragebei den Premilch-Alternativen unbedingt auch deinen Kinderarzt oder Hebamme oder Ernährungsberater um Rat. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Sabine
    8. Juni 2018 at 14:46

    Hallo,
    ich habe noch 2 Fragen:
    1. Warum soll ich das Rapsöl erst nach dem Auftauen hinzugeben?
    2. Wenn ich den Brei gefüttert habe und mein Baby diesen vollständig aufgegessen hat, stille ich erst danach noch oder setze ich diese Malzeit dann aus? Momentan biete ich es ihm noch an und er trinkt jedes Mal noch.
    Danke schon mal im Voraus für die Antwort,
    viele Grüße

    • antworten
      Natalie
      8. Juni 2018 at 19:20

      Hallo Sabine, die Konsistenz ist besser, wenn du das Öl erst beim Erwärmen dazu gibst. Am besten ist es, einfach nach Bedarf weiter zu stillen. Wenn er danach noch mag, dann darf er so viel Milch trinken, wie er möchte :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Laura
    19. Juni 2018 at 10:30

    Hallo,
    vielen Dank für die tolle und hilfreiche Seite!
    Ich habe noch eine Frage: Mein Sohn ist 7,5 Monate alt und bekommt schon Mittagsbrei und den Abendbrei am Morgen (weil er dafür bisher abends immer zu müde war). Das klappt auch echt super. Mittlerweile ist er abends fitter und ich würde ihm gerne etwas anbieten, wenn wir auch zu Abend essen. Hast du da eine Empfehlung? Ich habe gelesen, dass das bei euch auch so war, wie hast du denn dann weiter gemacht?
    Vielen Dank schonmal und viele Grüße

    • antworten
      Natalie
      19. Juni 2018 at 13:12

      Hallo Laura, vielen Dank für das Lob :-)
      Wir haben dann irgendwann als er Abends nicht mehr so müde war, den Abendbrei am Abend gegeben und Morgens erst mal wieder Milch und mit dem Nachmittagsbrei als letzten Brei weiter gemacht. Als er so 8-9 Monate als war, hat er dann erstes Fingerfood (z.B. Vollkornbrot mit Butter) als Frühstück dazu bekommen. Fingerfood kannst du natürlich auch Abends geben, wenn du morgens mit dem Milchgetreidebrei weiter machen willst. Schau mal hier in dem Artikel für weitere Fingerfood Tipps. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Franziska
    15. Oktober 2018 at 8:40

    Hallo,
    Zunächst möchte ich sagen, dass die Rezepte und die Übersicht zu Beikosteinführung einfach klasse sind.
    Nun hab ich eine Frage, mein Baby ist 7 Monate nun, und ein guter Esser. Sie möchte morgens auch schon bei uns mitessen. Wenn wir aufstehen, bekommt sie die Brust, kann sie dann einen Getreide Obst Brei zum Frühstück bekommen? Weil auf deiner Übersicht steht bis zum 11. Monat nur „Flasche“. Und welchen Grund hat dies? Viele Grüße Franziska

    • antworten
      Natalie
      15. Oktober 2018 at 8:46

      Hallo Franziska, bei der Grafik geht es mehr darum zu zeigen, dass Milch im 1. Lebensjahr ein sehr wichtiges (viele sagen das wichtigste) Nahrungsmittel ist und Babys mit 7 Monaten noch mindestens (!) 2 volle Milchmahlzeiten brauchen und nicht mehr als 3 Mahlzeiten Brei sein sollten :-). Wann du den Brei gibst ist aus meiner Sicht im Prinzip egal, du kannst z.B. auch den Nachmittagsbrei (Getreide-Obst-Brei) am Morgen geben und dann nachmittags Pre/Muttermilch. Die Reihenfolge mit der Einführung von Mittagsbrei, Abendbrei, Nachmittagsbrei wird von Experten so empfohlen und dann bleibt durch obige Regel eben nur die Verteilung der Milch auf den Vormittag. Aber aus meiner Sicht kannst du die Reihenfolge wann es was gibt auch wie gesagt tauschen, wichtig ist eben nur, dass es mit 7 Monaten noch ausreichend Milch gibt :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Alexandra
    3. November 2018 at 21:25

    hallo natalie,
    unser sohn ist knapp 6 monate alt und er bekommt bisher den mittagsbrei. das apfel- oder birnenmus (wg vitamin c) mische ich nicht in den gemüse-fleisch brei, sondern ich gebe es ihm danach. das schmeckt ihm so gut, dass er gerne mehr davon hätte. spricht etwas dagegen (er ist ohnehin untergewichtig), ihm mehr obstbrei zu geben?
    liebe grüsse
    alexandra

    • antworten
      Natalie
      5. November 2018 at 8:06

      Hallo Alexandra, leider kenne ich dein Baby und eure Geschichte nicht persönlich und weiß nicht was “untergewichtig” heißt, bitte stimme die Beikost auf jeden Fall mit deinem Kinderarzt/Hebamme oder einem Ernährungberater vor Ort ab. Prinzipiell würde man aber statt mehr Obstmus lieber mehr Muttermilch/oder Pre geben, da Obstmus bzw. auch Babybrei allegemein weniger Energie (Kalorien, Fette und auch Nährstoffe) liefert als die Muttermilch/Pre. :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Alexandra
    4. November 2018 at 11:28

    Hallo Natalie,
    zuerst möchte ich mich auch bei Dir für die tolle Seite bedanken. Man ist am Anfang bei vielem so unsicher, und wenn man – so wie leider auch ich – nicht gerade eine super Hebamme hat, relativ “aufgeschmissen”.
    Ich habe zwar an anderer Stelle schonmal eine Frage gestellt, möchte aber trotzdem meine Fragen hier nochmals bündeln (es kommen gerade immer neue dazu ;-) ).
    Unser Sohn ist knapp 6 Monate alt und hat bisher wegen seines Untergewichts (bedingt durch eine seltene genetische Veränderung) ausschließlich die Frühchennahrung von Aptamil bekommen (mehr Kalorien, das soll er auch noch weiter bekommen). Vor drei Wochen haben wir mit der Beikost angefangen, erst nur kleine Mengen. Jetzt meine Fragen:
    1. Woher rühren die Grammzahlen 100 Gemüse, 50 Kartoffeln und 30 Fleisch, di man überall liest? Kann man nicht auch zb prozentual mehr Kartoffeln geben?
    2. Kann ich zu meinem selbstgekochten Gemüsebrei Fleisch aus dem Gläschen geben und das dann sofort portionsweise einfrieren? Wir schmeißen nämlich immer ne Menge Fleisch im Gläschen weg, da man es ja nur 2 Tage nutzen kann.
    3. Er isst total gerne Obstmus, spricht etwas dagegen, ihm mehr als die in den Rezepten veranschlagte Menge von 3 bis 4 TL zu geben?
    Vielen Dank schon jetzt für Deine Antwort,
    liebe Grüße
    Alexandra

    • antworten
      Natalie
      5. November 2018 at 8:08

      Hallo Allexandra,

      vielen Dank das freut mich sehr. :-)
      1. Das sind die offiziellen Empfehlungen von der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) und an diese halte ich mich hier auf dem Blog :-)
      2. Ja kannst du.
      3. Siehe Kommentar zu deiner anderen Frage :-)

      Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Alexandra
        5. November 2018 at 8:57

        Vielen Dank!!

  • antworten
    Marion Berghofer
    28. Februar 2019 at 11:43

    Hallo,
    Vielen Dank für die ganzen Infos zur Beikost. Das ist eine super Seite.
    Möchten jetzt dann am Wochenende damit anfangen.
    Zu Beginn hätte ich Pastinake genommen.
    Man liest ja immer, dass man 1 El Rapsöl dazugeben soll. Auch in einen gekauften Brei?
    Jetzt habe ich das mit dem Saft gelesen.
    Gehört dieser auch schon in den reinen Gemüsebrei oder muss man den erst dazugeben, wenn Kartoffeln und Fleisch dabei sind?
    Vielen Dank im Voraus.

    Viele Grüße Marion

    • antworten
      Natalie
      28. Februar 2019 at 13:07

      Hallo Marion,
      gekaufter Brei enthält häufig etwas zu viel Fett, daher ist gut, bei dem Mittagsmenü-Gläschen einfach noch einen Teelöffel Öl dazuzugeben.
      Saft wird erst bei dem kompletten Mittagsmenü mit Fleisch oder Getreide empfohlen, da das VItamin C dabei hilft, dass das Eisne besser vom Körper aufgenommen werden kann. Schau mal hier in dem Artikel: Saft im Babybrei

      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Miriam
    15. April 2019 at 17:38

    Hallo Natalie,
    von mir auch erstmal ein Lob für diese schöne und übersichtliche Seite! Es gefällt mir, dass du immer explizit von Empfehlungen sprichst und man so keine Sorge hat, wenn es beim eigenen Baby vielleicht etwas anders läuft. Mein kleiner fängt z.B. jetzt (mit 7 Monaten) erst an, ein paar Löffelchen Brei auch wirklich runterzuschlucken. Fingerfood wie Gurke und Brot “belutscht” er dagegen schon seit einigen Wochen.
    Nun habe ich zum Zeitplan doch noch eine Frage: Du schreibst, dass der vollständige Mittagsbrei etwa 4 Wochen gefüttert werden soll, bevor man mit dem Abendbrei beginnt. Das heißt, ich baue den Brei in etwa 3 Wochen auf und füttere die vollständige Gemüse-Kartoffel-Fleisch/Getreide-Kombi dann nochmal 4 Wochen. Da komme ich auf ca. 7 Wochen, der Plan orientiert sich aber an Monaten. Habe ich das falsch verstanden und die 4 Wochen schließen den langsamen Aufbau schon mit ein?
    Danke schonmal für eine Antwort!

    • antworten
      Natalie
      18. April 2019 at 13:48

      Hallo Miriam, ja eigentlich kann man nach etwa 4 Wochen vollständigem Mittagsbrei den Abendbrei einführen. Der Beikostplan soll nur eine Orientierungshilfe sein, du musst ihn nicht so umsetzen, er startet ja auch mit dem frühstmöglichen Zeitpunkt, der bei euch gar nicht zutrifft. Alle weiteren Einführungen der Breie orientieren sich an diesem 5. Monat, der Abendbrei kann z.B. ab dem 6. Monat gegeben werden. Wenn du nun später mit der Beikost begonnen hast und dein Baby den Mittagsbrei gut annimmt (was aber nicht ganz so klingt?), dann kannst du dich natürlich ganz auf dein Gefühl verlassen und es auch schon früher mit Abendbrei probieren. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Marlen
    23. April 2019 at 13:48

    Hallo Natalie,
    deine Beiträge sind so toll auf dieser Seite. :)
    Wir sind gerade am Beikostbeginn. Möhren möchte der kleine Mann nicht, also gibt’s jetzt Pastinake. Wenn wir dann Kartoffel mit dazunehmen, wie sollte das Verhältnis dabei sein?
    Vielen Dank schon mal für deine Antwort und mach bitte weiter so.

    Viele Grüße, Marlen

    • antworten
      Natalie
      23. April 2019 at 13:50

      Hallo Marlen, bitte schau dafür mal in das im Beitrag ebenfalls verlinkte Rezept für Gemüse-Kartoffelbrei :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Janine
    6. Mai 2019 at 0:21

    Hallo zusammen…

    erst mal ein großes Lob an Natalie für diese Seite 👍🏻👍🏻
    Ich stöbere nun schon seit einiger Zeit hier rum und habe auch schon viele Sorten Nachmittags- und Mittagsbrei ausprobiert. Bisher hat meine Kleine alles gerne gegessen.

    Hier ein paar Tipps, wie ich es mittlerweile handhabe…
    Da ich selbstständig bin und seit dem 3. Monat schon wieder arbeite, musste ich eine Lösung finden auf Vorrat zu Kochen, da ich die fertigen Gläschen nicht so sonderlich toll finde. Am Besten muss es auch noch schnell gehen, da ich meine Freizeit am liebsten natürlich mit meiner Tochter verbringe 😉

    Mittagsbrei koche ich meistens 7-8 Portionen von einem Gericht – und dann gleich 3 verschiedene Sorten. Dass das aber nicht allzu aufwändig ist, habe ich quasi ‘One Pot’ Gerichte daraus gemacht 😀
    Alles schälen und schnibbeln, grob abwiegen und mit etwas Wasser in einem großen Topf garen. Zum Schluss dann nach Bedarf noch den Direktsaft dazugeben und in gespülte Gläschen abfüllen – Deckel drauf und ab ins Gefrierfach.

    Das Gleiche habe ich ganz einfach auch mal mit dem Nachmittagsbrei ausprobiert, da man echt wenig über’s einfrieren lesen kann… außer dass man es nicht machen soll. Ich wollte mich gerne davon überzeugen und hab’s trotzdem ausprobiert.
    Fakt ist – es ist nicht soooo doll 😉

    Im Großen und Ganzen funktioniert das genauso wie mit dem Mittagsbrei auch, allerdings muss man diesen auch nach dem Auftauen einmal kurz erhitzen, dass er seine ursprüngliche Konsistenz wieder bekommt. Nur aufgetaut hat er eine leicht ‘gummiartige’ Konsistenz und lässt sich sehr schwer löffeln. Zudem schmeckt er sehr nach Wasser.
    Im allgemeinen habe ich aber auch den Eindruck, dass das Obst sehr an Geschmack verliert.
    Da ich am Anfang aber gleich mal einen Vorrat für einen Monat eingefrohren habe und diesen nicht wegwerfen möchte, taue ich nun immer ein Glas auf, erhitze es, lasse es wieder abkühlen und mische die Hälfte mit einem halben gekauften Obstgläschen 🤷🏼‍♀️
    So wird es ganz gerne gegessen.

    Fazit – Nachmittagsbrei lieber frisch zubereiten oder alternativ fertige Gläschen kaufen.

    Da wir aber mittlerweile schon so weit sind (fast 8 Monate alt 💪🏼), dass es auch mal Brot, einen Keks oder eine gedrückte Banane zwischendurch gibt, hat sich das Thema Nachmittagsbrei für mich so gut wie erledigt 😉

    Ich werde aber weiterhin den Mittagsbrei nach deinen Rezepten kochen und sicherlich noch viele tolle neue Sachen ausprobieren 😀👍🏻

    Liebe Grüße
    Janine & Mila

    • antworten
      Natalie
      6. Mai 2019 at 8:43

      Hallo Janie, danke für deine Erfahrungen! Ich empfehle auch den Nachmittagbsrei lieber frisch zu machen, da er ansonsten wirklich “gummiartig” wird. Wenn ihr jetzt langsam zu Fingerfood übergeht: Kennst du denn schon meine gesunden Snack und Fingerfood-Rezepte? ;-) Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Miriam
    6. Juli 2019 at 22:37

    Hallo Natalie! Tolle Seite und tolles EBook! Du empfiehlst ca. 3 mal die Woche Fleisch im Mittagsbrei, meine Frage dazu, wenn ich einkaufsbedingt öfter die Woche Fleisch gebe ist das ungesund fürs Kind?
    Und noch eine Frage zum Mittagsbrei mit Fisch, ich habe gelesen dass er nicht eingefroren werden soll. Ich weiß nicht so recht was für einen Fisch ich kaufen soll wegen der Portionsmenge, würde gerne Lachs geben, aber auch hier sind die Portionen größer als 30g und ich müsste den restlichen teuren Lachs wegschmeißen. Hast du evtl. noch Tipps für den Fischkauf? Bei Seelachs habe ich ein bisschen Angst wegen Gräten und hier sind die Portionen ja auch noch größer.

    • antworten
      Natalie
      8. Juli 2019 at 9:19

      Hallo Miriam,

      ja, die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt 2-3 mal Pro Woche einen Babybrei mit Fleisch (an den anderne Tagen gibt es Veggie-Brie mit Getreide). Den Fleischkonsum zu reduzieren ist sowohl für die Gesundheit, als auch für das Klima gut. Übrigens auch für Erwachsene, schau mal hier für mehr Infos bei der DGE.
      Esst ihr keinen Fisch? Du könntest dann einfach die entsprechende Portion wegnehmen und den Rest für euch zubereiten, es gibt wirklich tolle Rezepte wie mit Fisch z.B. Risotto mit Lachs oder Fischfrikadellen (einige Rezepte findest du in meinem eBook “Familienrezepte, Baby!” :-) Alternativ kannst du den gefrorenen Fisch (egal welche Sorte du wählst) auch mit einem sehr scharfen Messer teilen bzw. in kleinere Portionen “hacken” und diese dann auftauen und zubereiten. Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Miriam
        10. Juli 2019 at 18:59

        Hallo Natalie,
        Wir mögen leider keinen Lachs und ich wollte schon gerne meinem Baby Lachs servieren. Danke für den Tipp, auf sowas hatte ich gehofft. Ich werde versuchen den gefrorenen Lachs zu teilen :-) Ich habe noch 2 Fragen…
        Ich nutze einen Baby dampfgarer, kann ich die Getreideflocken in das Gemüsewasser im Dampfgarer geben nachdem das Gemüse fertig ist und dann nochmal für ein paar Minuten anschalten? Oder ist es doch besser die Flocken separat in einem Topf kurz in Wasser zu köcheln?
        Und für den Abendbrei möchte ich mir einen Pürierstab zulegen, kannst du eine Marke empfehlen wie bei dem Dampfgarer?
        Vielen Dank schon mal!

  • antworten
    Juliana
    15. Juli 2019 at 18:52

    Hallo Natalie, ich habe 2 Fragen zum Abendbrei:
    1.) Ist es in Ordnung wenn man ausschließlich Obstmark (bzw Apfel/Birne oder sonstiges Mark) als Obstmus hinzu gibt? Denn die Früchte sind ja dann gekocht, oder? Dann müsste ich nicht noch jeden Abend Obst dünsten bevor ich es zum Verzehr gebe.
    2.) Du schreibst, dass man den Grießbrei ca 2 Minuten kochen soll. Auf der Verpackung steht ca 10 Minuten kochen. Ich schätze aber, dass man nach deiner Angabe nur 2 Minuten kochen soll damit die Konsistenz nicht ganz so dickflüssig wird, oder?
    Vielen Dank vorab! Klasse Seite hast du hier!

    • antworten
      Natalie
      17. Juli 2019 at 10:01

      Hallo Juliana,

      1) Im Sinne einer abwechslungsreichen Ernährung ist es schon empfehlenswert, auch mal “normales” Obst in den Brei zu geben, als Obstmark gibt es ja fast immer nur Apfel, Birne, Pfrisich, Mango. Ab 6 Monaten musst du das Obst auch nicht mehr vorher dünsten, du kannst z.B. Beeren gut einfach so in den Brei pürieren.
      2) Es gibt natürlich verschiedene Sorten und ich kenne auch nicht alle ;-) aber in der Regel ist 10 Minuten zu viel. Natürlich kannst du den Grießbrei aber auch länger als 2 Minuten kochen lassen, wenn er etwas dicker werden soll.
      Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Vanessa
    17. Juli 2019 at 22:34

    Hallo Natalie, auch ich bin begeistert von deinen Infos und habe hier viele Antworten auf Fragen gefunden, die mich wirklich beschäftigt haben, aber ich in keinem Ratgeber finden konnte. Wir beginnen nun nach sechs Monaten vollstillen mit dem ersten Möhrenbrei. Zum Abendbrei habe ich aber nochmal eine Frage : du schreibst „Der Mittagsbrei aus Gemüse-Kartoffel-Fleisch bzw. Getreide sollte etwa vier Wochen gefüttert werden, bevor ihr mit dem Abendbrei startet. “ ist hiermit gemeint 4 Monate ab dem ersten Löffelchen oder tatsächlich 4 Wochen nach der Fleischeinführung (Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei)?

    Einen schönen Abend dir und klasse dass du hier wirklich jedem eine Antwort gibst :) Danke !!

    • antworten
      Natalie
      18. Juli 2019 at 8:10

      Hallo Vanessa, damit sind etwa 4 Wochen ab der Fleischeinführung gemeint. :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Claudia
    23. Juli 2019 at 14:28

    Hallo,

    Sie empfiehlen in diesem Bericht Karotte als Einstiegsgemüse für den Mittags Brei, in dem Bericht über Verstopfung bei der Beikost raten Sie von Karotte als Einstiegsbrei ab, da sie eine verstopfende Wirkung hat.
    Das verwirrt mich etwas…

    • antworten
      Natalie
      24. Juli 2019 at 9:03

      Hallo Claudia, danke für die Anmerkung :-) . Es geht ja hier um verschiedene Dinge bzw. Blogartikel, die man nicht vermischen kann – Karotte ist als Gemüse neben vielen anderen, die hier in diesem Artikel zu Beikosteinführung erwähnt sind, als Einstiegsgemüse geeignet, da sie gut verträglich ist.
      In dem “Verstopfung-Artikel” rate ich auch überhaupt nicht davon ab, vielleicht haben Sie sich hier verlesen – es ist nur erwähnt, dass Karotte zu Verstopfungen führen KANN. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Vantra
    17. September 2019 at 9:24

    Hallihallo, sollte man wirklich auch nach der vollständigen Einführung des Kartoffel-Gemüse-Fleischbreis immer sieben Tage lang bei einer neuen Zutat bleiben? D.h beispielsweise bei den Flocken und Früchten für den Abendbrei? Liebe Grüße
    Vanessa

    • antworten
      Natalie
      17. September 2019 at 12:28

      Hallo Vanessa, nach der Beikosteinführung sind 2-3 Tage für ein neues Lebensmittel ausreichend :-) Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Nelly
    27. September 2019 at 21:11

    Liebe Natalie,
    vielen Dank für deinen tollen Blog! Wir haben vor ca. 4 Wochen, im Alter von 5 Monaten, mit der Beikost gestartet und hier viele nützliche Infos gefunden. Wir haben mit Möhre begonnen und dann in zwei Schritten um Kartoffel und Dinkelflocken (+ natives Rapsöl) ergänzt. Unsere Tochter hat es von Anfang an sehr gut angenommen. Nun ist uns ein “Fehler” passiert: anstatt des Abendbreis aus Milch und Getreide, haben wir gestern zusätzlich zum Mittagsbrei (Möhre-Kartoffel-Dinkel) einen Griesbrei mit etwa Birnenmus gefüttert. Unsere Tochter scheint es gut zu vertragen. Sollten wir trotzdem besser damit aufhören und stattdessen erst den Milch-Getreide-Brei füttern oder kann man das einfach umdrehen, also mit dem Getreide-Obst-Brei weitermachen und den Milch-Getreide-Brei später dazu nehmen?
    Vielen Dank!

    • antworten
      Natalie
      30. September 2019 at 8:50

      Hallo Nelly, ich persönlich würde das nicht als “Fehler” bezeichnen – Ich bin der Meinung, dass man den Beikostplan ganz individuell auf seine Bedürfnisse anpassen kann, denn das Baby bekommt ja noch ausreichend Muttermilch oder Pre ;-) Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Eva
    30. Oktober 2019 at 4:32

    Liebe Natalie! Wieso muss denn abends süß gefüttert werden, also Obst-Getreidebrei? Ich würde gern lieber herzhaft füttern, also ähnlich wie den Mittagsbrei mit Kartoffeln/Reisbrei und Gemüse und Fleisch/Fisch. So essen wir Eltern und große Schwester nämlich auch. Und gedünstetes Obst kann ich ja als “Nachtisch” reichen. Oder was sagst du dazu?

    • antworten
      Natalie
      30. Oktober 2019 at 8:08

      Hallo Eva, der Abendbrei ist nicht wirklich sehr süß – er enthält nur 20 g Obst. Das Vitamin C im Obst hilft, dass das Eisen aus den Getreideflocken besser aufgenommen werden kann.
      Prinzipiell ist die Uhrzeit egal, wann du was fütterst – also du kannst auch den Mittagsbrei abends geben oder den Abendbrei morgens. Ich würde hingegen schon empfehlen bei den “Breiarten” pro Tag an den Empfehlungen der DGE und BzfE zu orientieren. Wenn du zwei mal Gemüse-Fleisch/Fisch pro Tag gibst ist das insgesamt zu viel Fleisch (nur 3x pro Woche empfohlen) und auch etwas einseitig, da dann z.B. das Getreide und Milch sowie Obst fehlt. Jede Lebensmittelgruppe liefert andere Nährstoffe, daher sollte der Tagesplan bei Kindern und auch Erwachsenen möglichst abwechslungsreich sein. Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Eva
    30. Oktober 2019 at 20:53

    Vielen Dank für deine schnelle Antwort! Und wenn ich mittags Gemüse-Kartoffel-Fleisch/Fisch und abends vegetarisch mit Reis (wir leben in Japan, bei uns gibt’s abends immer Reis) und als Nachtisch einen Getreide-Obst-Brei reiche? Natürlich gibt’s abends auch anderes Gemüse als mittags, mache alles immer frisch. Habe bei meiner Tochter abends nach “Deutscher Art” gefüttert und nun ist sie extrem auf süßes fixiert, das will ich diesmal vermeiden. Aber das ist wahrscheinlich nicht möglich und sie ist einfach eine “Süße”… ;) Und Stillen möchte ich sowieso über das erste Jahr hinaus.

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