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Grundrezept Mittagsbrei mit Fleisch für Babys selber machen

Grundrezept Mittagsbrei mit Fleisch

Nachdem dein Baby mehrere Tage reinen Gemüsebrei, sowie Gemüsebrei mit Kartoffeln gegessen hat, folgt nun im dritten Schritt der Beikost-Einführung der Brei mit Fleisch, der das „Babymenü“ komplett macht. Es ist ausreichend, etwa zwei- bis dreimal pro Woche den Mittagsbrei mit Fleisch zu füttern. An den anderen Tagen gibt es den vegetarischen Mittagsbrei mit Getreide oder Babybrei mit Fisch.

Als weitere, neue Zutat kommt neben dem Fleisch nun auch noch der Fruchtsaft hinzu, der die Eisenaufnahme verbessert. Alternativ dazu kannst du auch Obstmus als Nachtisch geben.

Hinweise zu den Zutaten

Kartoffeln: Die Kartoffelsorte ist egal, es können sowohl mehligkochende Kartoffeln als auch festkochende Kartoffeln verwendet werden. Manchmal muss auch ausprobiert werden, was deinem Baby besser schmeckt. Mehligkochende Kartoffeln lassen sich etwas besser pürieren.

Fleisch: Hier ist es wichtig, mageres Fleisch zu verwenden. Gut geeignet ist zum Beispiel Puten- oder Hähnchenbrust, mageres Rinderhackfleisch, Tafelspitz, Kalbs- oder Rinderfilet.

Fruchtsaft: Am besten 100 % Direktsaft verwenden. Geschmacksneutral sind Birnen- oder Apfelsaft, Orangensaft besitzt mehr Eigengeschmack, dafür aber auch das meiste Vitamin C. Mehr Infos zum Thema „Saft im Babybrei“ findest du hier.

Als Gemüse solltet du während der Beikosteinführung weiterhin die Sorte von dem reinen Gemüsebrei bzw. dem Gemüse-Kartoffel-Brei verwenden.

Rezept für den Mittagsbrei mit Fleisch für Babys (für Babys ab dem 5. Monat)

Zutaten

  • 100 g Gemüse, z.B. Karotten, Pastinaken, Kürbis, Kohlrabi
  • 50 g Kartoffeln
  • 30 g Fleisch
  • 1 El Rapsöl
  • 3 EL Obstsaft oder -mus als Nachtisch

Zubereitung

  1. Das Gemüse und die Kartoffeln waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Das Fleisch ebenfalls waschen und klein schneiden.
  3. Alles zusammen mit 60 ml Wasser in einem kleinen Topf mit geschlossenem Decke für etwa 15 Minuten garen.
  4. Das Ganze etwas abkühlen lassen und zusammen mit dem Saft und dem Rapsöl fein pürieren. Evtl. noch etwas abgekochtes Wasser dazugeben, um den Brei dünnflüssiger zu machen.
  5. Wer mag, kann statt Saft in den Brei auch Obstmus als Nachtisch geben.

Hinweise für dieses Grundrezept

Die Grammangaben beim Gemüse beziehen sich auf das geschälte und geputzte Gemüse.
Wird eine größere Menge Brei auf Vorrat gekocht und eingefroeren, sollte das Rapsöl erst beim Erwärmen hinzugegeben werden.

Weitere Rezepte für Mittagsbrei mit und ohne Fleisch findest du auch in meinem eBook:


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47 Kommentare

  • antworten
    Sonja Meier
    31. Januar 2019 at 13:49

    Hallo
    Wie viel Brei ergibt so eine Portion? Mein Kleiner ist pro Portion 200g.

    Danke

    • antworten
      Natalie
      31. Januar 2019 at 14:11

      Hallo Sandra, es ergibt etwa 180-190g Brei pro Portion, je nachdem auch wie viel Wasser du dazu gibst. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Saskia
    10. März 2019 at 22:02

    Hi Natalie,

    da ich selbst Vegetarierin bin, möchte ich gerne das Fleisch aus dem Gläschen hinzufügen. Die kleinste Größe ist meines Wissens nach 125g (z.B. Rindfleisch Zubereitung). Kann man den restlichen Gläscheninhalt bedenkenlos einfrieren?

    Danke vorab und liebe Grüße
    Saskia

    • antworten
      Natalie
      11. März 2019 at 9:18

      Hallo Saskia, wenn du es nicht bereits erwärmt hast, kann du den Rest natürlich einfrieren, egal um welches Gläschen es sich handelt. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Anne
    11. März 2019 at 12:19

    Hallo,

    Meine Hebamme hat mir empfohlenen bei Einführung des mittagsbrei noch nachträglich Muttermilch zu füttern wg der Aufnahme wichtiger Vitamine usw

    Ab wann kann ich damit aufhören?

    • antworten
      Natalie
      13. März 2019 at 8:48

      Hallo Anne, du kannst im kompletten ersten Lebensjahr und auch darüber hinaus (so lange wie dein Baby es braucht) immer noch zusätzlich stillen. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Natalie Beckers
    14. März 2019 at 11:38

    Hallo Natalie
    Ich möchte das Fleisch gerne separat einfrieren in Eiswürfelbehälter.
    Wie mache ich das dann mit dem Saft? Gebe ich den zu Kartoffeln und Karotten oder zu dem Fleisch?
    Oder kommt er vielleicht erst beim auftauen dazu wie das Öl?
    Danke schonmal für deine Antwort
    Liebe Grüße
    Natalie

    • antworten
      Natalie
      14. März 2019 at 14:06

      Hallo Natalie :-) Du kannst ihn zum Fleisch dazu machen oder auch erst beim erwärmen dazu geben. Viele Grüße Natalie

    • antworten
      Sladjana Jankovic
      25. April 2020 at 16:56

      Hallo liebe Natalie. Gebe ich in Woche 3 dann auch täglich den Brei mit Fleisch zur Einführung für 1 Woche wie in Woche 1 und 2 oder wechsel ich da schon täglich ab?lg

      • antworten
        Natalie
        27. April 2020 at 8:30

        Hallo Sladjana, bei der Beikosteinführung in Woche 3 ausnahmsweise täglich Fleisch. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Christin
    24. März 2019 at 10:42

    Hallo Natalie,

    ganz lieben Dank, wie sehr du mir hilfst, meine Kleine selbst zu bekochen :)
    Nun soll ich ja jeden Brei eine Woche füttern. Wie gehe ich denn bei der Zugabe von Fleisch, Fisch und Getreide vor? Bekommt sie das auch jeweils eine ganze Woche und ab danach erst zwei bis drei Mal Fleisch/Fisch/Getreide pro Woche? Weil eine ganze Woche Fleischbrei scheint mir recht viel.
    Liebe Grüße
    Christin

    • antworten
      Natalie
      25. März 2019 at 8:04

      Hallo Christin, ja bei der Einführung gibt man erst mal ca. eine Woche Mittagsbrei mit Fleisch – es geht ja darum, dass du das neue Lebensmittel Fleisch einführst :-). Danach hast du Recht, 2-3 mal Fleisch pro Woche ,1-2x Fisch und an den restlichen Tagen Vegetarisch mit Getreide. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Dua
    10. April 2019 at 15:26

    Hallo Natalie!

    Ich finde deine Seite echt so toll !!!!
    Ich hätte eine Frage, bei der Mengenangabe EL, handelt es sich um EL welche wir Erwachsenen benutzen oder EL d. Babys?

    Danke!!

    • antworten
      Natalie
      10. April 2019 at 16:51

      Um einen Erwachsenen-EL, also die normale Maßangabe bei Rezepten ;-)
      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Natalie
    6. Mai 2019 at 12:28

    Hallo Natalie,
    Ich würde den Brei gerne vorkochen und einfrieren, bzw. Einmal Gemüse Kartoffel Brei und Fleisch extra. Jetzt hab ich aber schon öfter gelesen, dass man Kartoffelbrei nicht einfrieren lassen soll, da dieser schleimig wird. Stimmt das? Wie mache ich das dann am besten?

    Viele Grüße
    Natalie

    • antworten
      Natalie
      6. Mai 2019 at 18:56

      Hallo Natalie, das stimmt zum Teil. Du darfst und kannst Kartoffel einfrieren, aber die Stärke verändert sich durchs einfrieren, ich würde es jedoch eher als „bröckelig“ und nicht als schleimig bezeichnen ;-) . Du musst den Brei dann wieder gut erhitzen, z.B. im Wasserbad und dabei gut rühren, dann wird die Konsistenz wieder gut. Viele Grüße Natalie

    • antworten
      Sladjana Jankovic
      30. April 2020 at 7:12

      Hallo Natalie. Ist das egal mit was für ein Fleisch man startet? Und ich weiß nicht ob meine andere Nachricht hier nicht ankam *schäm* frag so viel :-(. Muss man 2 bis 3 EL Saft geben oder könnte man auch weniger? Muss man da auch mit weniger anfangs starten? Und dann täglich mehr oder gleich 2 bis 3 EL?

      • antworten
        Natalie
        30. April 2020 at 12:42

        … es ist egal mit welchem Fleisch. Der Saft ist ja für das zusätzliche Vitamin C, daher sollten es etwa 2-3 EL sein. Du kannst direkt diese Menge dazu geben. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Paula
    24. Juni 2019 at 13:43

    Hallo Natalie, vielen Dank für deine tolle Seite. Es ist eine großartige Quelle.
    Meine kleine ist fast acht Monate alt und wir sind jetzt in der Woche mit Gemüse-Kartoffelbrei angekommen. In ein paar Tagen gibt es dann Fleisch dazu. Meine Frage ist: ich gebe. Ihr bisher wie empfohlen nach dem Mittagsbrei immer hinterher noch die Flasche und sie trinkt auch noch ziemlich viel. Wie lange soll ich das machen bzw. wie lange soll sie noch nach dem mittagsbrei Milch bekommen? Oder mache ich das so bis sie dann bei uns mitisst?

    Vielen Dank schon mal
    Paula

    • antworten
      Natalie
      24. Juni 2019 at 19:56

      Hallo Paula, das kann man so pauschal nicht sagen :) Aber Pre kannst du im gesamten 1. LJ immer nach Bedarf anbieten, also wenn dein Baby z.B. nach dem Brei noch die Flasche möchte. Manche Babys brauchen die Milch auch nicht (direkt danach) und sind zufrieden, (wenn sie die Flasche oder Muttermilch mit etwas Abstand zum Brei bekommen). Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Kristina
    24. August 2019 at 18:02

    Hallo Natalie,
    Kann man statt Saft auch einen Spritzer Zitrone hinzufügen? Und soll man den Saft auch erst nach auftauen und erwärmen des Breis zusammen mit dem Rapsöl hinzufügen? Oder bereits vor dem Einfrieren?
    Viele Grüße

    • antworten
      Natalie
      29. August 2019 at 12:01

      Hallo Kristina,

      Zitronensaft würde ich nicht empfehle , da Zitronen sehr viel Säure enthalten und diese für Babys sehr schwer verdaulich ist. Du kannst den Saft vor dem Einfrieren oder auch erst nach dem Erwärmen dazu geben. Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Tanja
        19. Mai 2020 at 10:49

        Hallo Natalie,
        wie lange genau dauert die Einführungsphase des Mittagbreis? Kann/darf ich nach 1 Woche die Zutaten variieren, also mal ein anderes Grüße, dann ggf. anderes Fleisch und darauf eine andere Beilage. Und genügt es dann nach 2/3 Tage zu wechseln um mögliche Unverträglichkeiten zu bemerken?

        Lieben Dank und LG Tanja

        • antworten
          Natalie
          19. Mai 2020 at 13:35

          Hallo Tanja, nach der 3. Woche mit Fleisch-Gemüse-Kartoffelbrei ist die Beikosteinführung „zu Ende“. Du kannst dann jeweils eine bekannte Komponente gegen eine neue austauschen. Ja, es wird empfohlen neues etwa 2-3 Tage zu geben, damit man mögliche Unverträglichkeiten schneller erkennt. Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Sandra
    12. September 2019 at 19:32

    Hallo Natalie,
    es gibt ja auch vegetarische Rezepte nur mit Gemüse und Getreide, ohne Kartoffel. Ist das aus deiner Sicht sinnvoll, also werden da genügend Nährstoffe zugeführt?
    Und ist es wichtig, auf einen bestimmen Vitamin-C-Gehalt beim Obstsaft bzw. Obstpüree zu achten?
    Die fertigen Fleischzubereitungen enthalten ja relativ viel Wasser – genügt das Fleisch von der Menge her trotzdem?
    Danke für deine Antworten :)

    • antworten
      Natalie
      13. September 2019 at 8:31

      Hallo Sandra,
      nein, der vegetarische Mittagsbrei sollte schon auch Kartoffeln enthalten. Kennst du den Beitrag zum Thema Saft, dort gibt es auch Hinweise zum Vitamin C-gehalt der versch. Säfte, Orangensaft hat den höchsten Vitamin C-Gehalt. . Bei Fleischgläschen musst du bitte die Mengen-Anweisungen auf den Gläschen beachten, da sie wie du schon sagst noch Wasser enthalten und den Rezepten hier bezieht sich die Menge auf „Fleisch pur“. Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Sandra
        13. September 2019 at 9:22

        Komisch, irgendwie hat es meinen Kommentar wohl gelöscht?!
        Vielen Dank für deine schnelle Antwort!
        Ich hab trotzdem noch zwei Fragen:
        Warum muss der vegetarische Mittagsbrei zwingend Kartoffeln enthalten?
        Ist eine fleischlose Ernährung, z.B: im ersten Lebensjahr, aus deiner Sicht möglich, wenn man darauf achtet, durch entsprechendes Getreide Eisen zuzuführen?
        Ich finde das Thema Ernährung ganz schön komplex: Selbst kochen oder nicht, Fleisch oder nicht,… Bin sehr froh, auf deine Seite gestoßen zu sein!
        Viele Grüße!!

        • antworten
          Natalie
          16. September 2019 at 9:05

          Hallo Sandra, meine Rezepte orientieren sich alle an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Kartoffeln liefern wichtige Energie, gute Kohlenhydrate und auch Eiweiß. Sie haben zusätzlich andere Nährstoffe als Getreide, wie z.B. Kalium. Natürlich hat auch Getreide in gewisser Form Eiweiß, es ist aber z.B. gut für die biologische Wertigkeit versch. Lebensmittel zu kombinieren. Natürlich kannst du auch mal variieren und Nudeln, Reis, Couscous als Alternative zu Kartoffeln anbieten. Warum möchtest du denn keine Kartoffeln?
          Eine vegetarische Ernährung von Babys ist natürlich möglich, wenn du auf eine ausgewogene und vielseitige Ernährung mit Vollkornprodukten (z.B. Hirse hat viel Eisen), Hülsenfrüchten, Nüssen (für Babys z.B. in Form von Nussmus) etc. achtest. Schau mal z.B. hier die Tipps vom BzfE. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Leonie
    13. September 2019 at 8:54

    Hallo Natalie,
    Ich finde deine Seite auch sehr hilfreich.Danke.
    Ist es beim Mittagsbrei egal welche Flocken ich als Fleisch und Fisch Ersatz zum Brei mische?Ob Reis,Hirse etc.?
    Liebe Grüße

  • antworten
    Sonja
    6. Oktober 2019 at 22:08

    Liebe Natalie,
    wieviel Brei müssen die Kleinen mindestens zu sich nehmen bevor Fleisch hinzukommt?
    Wir geben seit ca. 2,5 Wochen Brei. Die erste Woche war es reiner Karottenbrei gefolgt von einer Woche Karotten-Kartoffelbrei und nun seit zwei Tagen Karotte-Pastinake.
    Jedoch schaffen wir durchschnittlich nur 50 bis 70 Gramm mit 2x der Ausnahme von 100 Gramm, egal um welchen Brei es sich handelte.

    Ist es zu früh um Fleisch und/oder Hirse hinzuzufügen? Unser kleiner wird jetzt 6 Monate und kam als Frühchen, daher auch die Bedenken, dass wir evtl. zu spät mit der Eisenzufuhr starten könnten

    Vielen Dank für deine Unterstützung.

    • antworten
      Natalie
      7. Oktober 2019 at 8:18

      Hallo Sonja, ich persönlich würde mich etwas von den genauen Grammangaben lösen, sie sind gut als Orientierung, aber jedes Kind isst unterschiedlich viel. Wichtiger ist: Hat er denn alle Beikostreifezeichen erfüllt, also du mit Beikost begonnen hast :-)? Normalwiese geht man bei der Beikost auch vom korrigierten Alter aus. Über die EIsnezufuhr musst du dir eigentlich nicht so viele Sorgen machen, wenn es keine expliziten Gründe dafür gibt – mit Muttermilch oder Pre ist das Baby auch bestens versorgt.
      Also wenn du das Gefühl hast, dass es gut mit dem Brei klappt und er gerne isst dann kannst du ab der 3. Woche auch Fleisch dazu geben, so wie in der Beikosteinführung vorgeschlagen :-)

      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Julia
    9. Oktober 2019 at 23:41

    Hallo :)

    Wie viel Öl muss ich denn nehmen, wenn ich kleinere Portionen einfrieren möchte und diese dann wieder auftaue?

    • antworten
      Natalie
      10. Oktober 2019 at 10:04

      Hallo Julia, du kannst die Menge ja einfach in etwa runterrechnen, also z.B. halbe Menge Zutaten = 1/2 EL Öl. Ich würde wie beschrieben das Öl aber erst beim erwärmen dazu geben und nicht mit einfrieren. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Caro
    11. Dezember 2019 at 22:47

    Liebe Natalie, danke für diese Seite. Vor gut 2 Wochen haben wir bei unserem Sohn mit Möhren-Brei angefangen. Die ersten zwei Tage hat er gut gegessen, dann nur nachdem er vorher etwas gestillt wurde, dann fast gar nichts mehr. Da ich von anderen Mamas gehört hatte, dass es mit Kartoffeln besser wurde, habe ich dann den Kart-Möhren-Brei geben. Beim ersten Mal hat er nach dem Löffel gegriffen und sich selbst in den Mund geschoben und alles gegessen (3 „Eiswürfel“), dann 3 Tage so gut wie nichts, weshalb ich Montag versuchsweise einen winzigen Schluck Apfelsaft rangemacht hatte und zack wieder alles gegessen, gestern aber wieder fast nichts und heute wenig unter Gemecker (immer mit etwas Saft). Morgen hab ich noch eine Portion Kart-Möhre. Fleisch möchte ich eigentlich nicht probieren, wäre mir etwas Schade, wenn ich das wegschmeißen müsste. Würdest du eher weiter Kart-Möhre geben? Möhre durch etwas anderes ersetzen? Nochmal pausieren? Er ist jetzt 6 Monate. Verstopfung hat er nicht, aber Blähungen, kann aber auch an Mamas Ernährung liegen…

    • antworten
      Natalie
      12. Dezember 2019 at 9:49

      Hallo Caro,
      ich würde empfehlen immer auf dein eignes Kind zu hören. Für mich hört es sich so an, wie wenn er noch nicht wirklich mag, du kannst bedenkenlos nochmal ein paar Tage Pause machen. Wenn es nicht klappt, bringt es meistens auch nichts mit dem nächsten Schritt weiter zu machen. Solche „Tricks“ wie Saft dranmachen würde ich persönlich auch weglassen, denn der Saft ist ja nicht für die Süße/den Geschmack im Brei, sondern weil das Vitamin C die Eisenaufnahme aus dem Fleisch/Getreide verbessern soll :-)

      Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Ritta
    19. Januar 2020 at 21:31

    Hallo Natalie,
    Sie schreiben im ersten Absatz, dass Fleisch 2-3 Mal die Woche gegeben werden soll und an anderen Tagen Fisch oder Getreide. Verstehe ich es richtig, dass somit jeden Tag etwas eisenhaltiges im Brei enthalten sein muss?
    Denn ich habe immer angenommen, dass Fleisch 2-3 Mal die Woche gegeben wird und die restlichen Tage bleibt es beim Gemüse-Kartoffel-Brei.

    • antworten
      Natalie
      20. Januar 2020 at 8:48

      Hallo Ritta, ja auch der vegetarische Mittagsbrei sollte etwa 1 EL Getreideflocken für die Eisen-, Eiweiß und auch Energiezufuhr enthalten. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Yulia
    27. Januar 2020 at 17:28

    Hallo Natalie,
    ich habe mir alles was Fleischbrei angeht durchgelesen, aber immerhin habe keine Antwort für meine Frage.
    Wie sieht es aus mit Schweinefleisch? Wenn man z.B. Filet nimmt würde das gehen?

    Danke im Voraus

    • antworten
      Natalie
      27. Januar 2020 at 20:07

      Hallo Yulia, alles zu Fleisch für Babybrei findest du hier. Ja, wenn du Schweinefleisch nehmen möchtest, geht das naütrlich :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Lena
    14. Februar 2020 at 10:54

    Hallo Natalie,
    Eine tolle und hilfreiche Seite hast du hier. Danke!
    Eine Frage habe ich zu dem Fleisch Brei. Wie gehe ich mit dem Fleisch vor, wenn ich den Brei auf Vorrat kochen und einfrieren will? Wird das Fleisch einzeln eingefroren und dann portionsmässig mit dem Gemüse und Kartoffeln aufgewärmt oder koche ich den kompletten Gemüse Kartoffel Fleisch Brei zusammen und friere diesen ein?
    Liebe Grüße Lena

    • antworten
      Natalie
      14. Februar 2020 at 10:55

      Hallo Lena, beides ist möglich. Ich fand es immer praktischer alles zusammen als komplettes Menü einzufrieren, aber du kannst auch Einzelkomponenten einfrieren und dann beim Aufwärmen zusammen mischen :-)

      Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Cindy
    11. März 2020 at 11:36

    Hallo Natalie
    Herzlichen Dank für deine Seite!! Was für eine Hilfe & Unterstützung :-) …

    Meine Kleine ist 6 Monate alt. Wir haben Anfang Februar mit Brei angefangen: zuerst 1 Woche nur Kürbis, dann Kürbis-Kartoffeln, dann Pastinaken-Kartoffeln, dann Fenchel-Kartoffeln und nun bin ich mit Zucchini-Kartoffeln dran. Ich musste zwischendurch immer wieder ein paar Tage Pausen einlegen, da sie manchmal partout nicht mehr essen wollte. Jetzt klappt es aber seit einigen Tagen besser und sie isst ca. 120g pro Mahlzeit.
    Bin mir noch unsicher ob ich ihr noch eine Woche Karotten-Kartoffeln (Karotten kennt sie ja noch nicht) geben soll, bevor ich mit der Fleischzugabe starte.
    Auch bin ich mir noch über die Menge nicht im Klaren: Auf der Etikette der 125g Fleisch-Zubereitung steht, dass der Fleisch-Anteil 50g beträgt. Wieviel soll ich am Anfang reintun? Bzw. was ist eine optimaler Fleisch-Anteil an der Gesamtmenge Brei?
    Und kann ich dann einfach eine Kombination nehmen, welche sie bereits kennt und einfach mit Fleisch und Obst ergänzen?

    Soviele Fragen!!! Jetzt schon herzlichen Dank.

    LG

    • antworten
      Natalie
      11. März 2020 at 11:42

      Hallo Cindy, ja du kannst bereits Fleisch dazu geben. Über die gesamt Beikosteinführung ist es eigentlich empfehlenswert bei einer Sorte Gemüse zu bleiben, also in eurem Fall bei Zucchini. Zum Fleischanteil: Siehe Rezept oben, wenn du den Brei selber machst sind 30g Fleisch die empfohlene Menge. Beim der Menge vom Fleischgläschen pur kann ich leider nicht helfen (weil Babybrei-selber-machen.de ;-) ), aber es enthält oft noch Wasser oder Reismehl, daher ist der Fleischanteil geringer und man muss mehr davon dazufügen.

      Viele Grüße Natalie

      • antworten
        cindy
        11. März 2020 at 21:30

        Vielen lieben Dank für deine rasche Antwort! Werde dein Rezept nachkochen (mit freischem Fleisch :-)!).
        Liebe Grüsse

  • antworten
    Natalie D
    30. Juni 2020 at 11:49

    Hallo Natalie,
    Super Seite! Lese hier fast täglich und suche um Rat! Wir sind am Anfang mit der Beikost Einführung und es gibt immer noch viele Fragen. Vielen Dank für die tollen Tipps.
    Warum nimmt man denn nur 10g Getreideflocken (beim Veggie Brei) aber 30g Fleisch?

    • antworten
      Natalie
      30. Juni 2020 at 12:44

      Hallo! Ich richte mich bei den Angaben, z.B. der Menge an Zutaten, nach den offiziellen Empfehlungen der DGE und des BZfE für die Zuberietung von Babybrei. Beim Fleisch ist es ja auch so, dass dieses nur 2-3 Mal pro Woche empfohlen wird, im Vergleich zum Veggie-Brei. Viele Grüße Natalie

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