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Grundrezept Mittagsbrei mit Fleisch für Babys selber machen

Grundrezept Mittagsbrei mit Fleisch

Nachdem euer Baby mehrere Tage reinen Gemüsebrei sowie Gemüsebrei mit Kartoffeln gegessen hat, folgt nun im dritten Schritt der Beikost-Einführung der Brei mit Fleisch, der das “Babymenü” komplett macht. Es ist ausreichend, etwa zwei- bis dreimal pro Woche den Mittagsbrei mit Fleisch zu füttern. An den anderen Tagen gibt es den vegetarischen Mittagsbrei mit Getreide oder Babybrei mit Fisch. Als weitere, neue Zutat kommt neben dem Fleisch nun auch noch der Fruchtsaft hinzu, der die Eisenaufnahme verbessert. Alternativ dazu könnt ihr auch Obstmus als Nachtisch geben.

Hinweise zu den Zutaten

Kartoffeln: Die Kartoffelsorte ist egal, es können sowohl mehligkochende Kartoffeln als auch festkochende Kartoffeln verwendet werden, manchmal muss auch ausprobiert werden, was eurem Baby besser schmeckt. Mehligkochende Kartoffeln lassen sich etwas besser pürieren.

Fleisch: Hier ist es wichtig, mageres Fleisch zu verwenden. Gut geeignet ist zum Beispiel Puten- oder Hähnchenbrust, mageres Rinderhackfleisch, Tafelspitz, Kalbs- oder Rinderfilet.

Fruchtsaft: Am besten 100 % Direktsaft verwenden. Geschmacksneutral sind Birnen- oder Apfelsaft, Orangensaft besitzt mehr Eigengeschmack, dafür aber auch das meiste Vitamin C. Mehr Infos zum Thema "Saft im Babybrei" findet ihr hier.

Als Gemüse solltet ihr weiterhin die Sorte von dem reinen Gemüsebrei bzw. dem Gemüse-Kartoffel-Brei verwenden.

Rezept für den Mittagsbrei mit Fleisch für Babys (für Babys ab dem 5. Monat)

Zutaten

  • 100 g Gemüse, z.B. Karotten, Pastinaken, Kürbis, Kohlrabi
  • 50 g Kartoffeln
  • 30 g Fleisch
  • 1 El Rapsöl
  • 3 EL Obstsaft oder -mus als Nachtisch

Zubereitung

  1. Das Gemüse und die Kartoffeln waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Das Fleisch ebenfalls waschen und klein schneiden.
  3. Alles zusammen mit 60 ml Wasser in einem kleinen Topf mit geschossenem Decke für etwa 15 Minuten garen.
  4. Das Ganze etwas abkühlen lassen und zusammen mit dem Saft und dem Rapsöl fein pürieren. Evtl. noch etwas abgekochtes Wasser dazugeben, um den Brei dünnflüssiger zu machen.
  5. Wer mag, kann statt Saft in den Brei auch Obstmus als Nachtisch geben.

Hinweise für dieses Grundrezept

Die Grammangaben beim Gemüse beziehen sich auf das geschälte und geputzte Gemüse.
Wird eine größere Menge Brei auf Vorrat gekocht, sollte das Rapsöl erst beim Erwärmen hinzugegeben werden.


Weitere Rezepte für Mittagsbrei mit und ohne Fleisch findet ihr übrigens unter dem Menüpunkt “Mittagsbrei-Rezepte“.

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16 Kommentare

  • antworten
    Sonja Meier
    31. Januar 2019 at 13:49

    Hallo
    Wie viel Brei ergibt so eine Portion? Mein Kleiner ist pro Portion 200g.

    Danke

    • antworten
      Natalie
      31. Januar 2019 at 14:11

      Hallo Sandra, es ergibt etwa 180-190g Brei pro Portion, je nachdem auch wie viel Wasser du dazu gibst. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Saskia
    10. März 2019 at 22:02

    Hi Natalie,

    da ich selbst Vegetarierin bin, möchte ich gerne das Fleisch aus dem Gläschen hinzufügen. Die kleinste Größe ist meines Wissens nach 125g (z.B. Rindfleisch Zubereitung). Kann man den restlichen Gläscheninhalt bedenkenlos einfrieren?

    Danke vorab und liebe Grüße
    Saskia

    • antworten
      Natalie
      11. März 2019 at 9:18

      Hallo Saskia, wenn du es nicht bereits erwärmt hast, kann du den Rest natürlich einfrieren, egal um welches Gläschen es sich handelt. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Anne
    11. März 2019 at 12:19

    Hallo,

    Meine Hebamme hat mir empfohlenen bei Einführung des mittagsbrei noch nachträglich Muttermilch zu füttern wg der Aufnahme wichtiger Vitamine usw

    Ab wann kann ich damit aufhören?

    • antworten
      Natalie
      13. März 2019 at 8:48

      Hallo Anne, du kannst im kompletten ersten Lebensjahr und auch darüber hinaus (so lange wie dein Baby es braucht) immer noch zusätzlich stillen. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Natalie Beckers
    14. März 2019 at 11:38

    Hallo Natalie
    Ich möchte das Fleisch gerne separat einfrieren in Eiswürfelbehälter.
    Wie mache ich das dann mit dem Saft? Gebe ich den zu Kartoffeln und Karotten oder zu dem Fleisch?
    Oder kommt er vielleicht erst beim auftauen dazu wie das Öl?
    Danke schonmal für deine Antwort
    Liebe Grüße
    Natalie

    • antworten
      Natalie
      14. März 2019 at 14:06

      Hallo Natalie :-) Du kannst ihn zum Fleisch dazu machen oder auch erst beim erwärmen dazu geben. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Christin
    24. März 2019 at 10:42

    Hallo Natalie,

    ganz lieben Dank, wie sehr du mir hilfst, meine Kleine selbst zu bekochen :)
    Nun soll ich ja jeden Brei eine Woche füttern. Wie gehe ich denn bei der Zugabe von Fleisch, Fisch und Getreide vor? Bekommt sie das auch jeweils eine ganze Woche und ab danach erst zwei bis drei Mal Fleisch/Fisch/Getreide pro Woche? Weil eine ganze Woche Fleischbrei scheint mir recht viel.
    Liebe Grüße
    Christin

    • antworten
      Natalie
      25. März 2019 at 8:04

      Hallo Christin, ja bei der Einführung gibt man erst mal ca. eine Woche Mittagsbrei mit Fleisch – es geht ja darum, dass du das neue Lebensmittel Fleisch einführst :-). Danach hast du Recht, 2-3 mal Fleisch pro Woche ,1-2x Fisch und an den restlichen Tagen Vegetarisch mit Getreide. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Dua
    10. April 2019 at 15:26

    Hallo Natalie!

    Ich finde deine Seite echt so toll !!!!
    Ich hätte eine Frage, bei der Mengenangabe EL, handelt es sich um EL welche wir Erwachsenen benutzen oder EL d. Babys?

    Danke!!

    • antworten
      Natalie
      10. April 2019 at 16:51

      Um einen Erwachsenen-EL, also die normale Maßangabe bei Rezepten ;-)
      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Natalie
    6. Mai 2019 at 12:28

    Hallo Natalie,
    Ich würde den Brei gerne vorkochen und einfrieren, bzw. Einmal Gemüse Kartoffel Brei und Fleisch extra. Jetzt hab ich aber schon öfter gelesen, dass man Kartoffelbrei nicht einfrieren lassen soll, da dieser schleimig wird. Stimmt das? Wie mache ich das dann am besten?

    Viele Grüße
    Natalie

    • antworten
      Natalie
      6. Mai 2019 at 18:56

      Hallo Natalie, das stimmt zum Teil. Du darfst und kannst Kartoffel einfrieren, aber die Stärke verändert sich durchs einfrieren, ich würde es jedoch eher als “bröckelig” und nicht als schleimig bezeichnen ;-) . Du musst den Brei dann wieder gut erhitzen, z.B. im Wasserbad und dabei gut rühren, dann wird die Konsistenz wieder gut. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Paula
    24. Juni 2019 at 13:43

    Hallo Natalie, vielen Dank für deine tolle Seite. Es ist eine großartige Quelle.
    Meine kleine ist fast acht Monate alt und wir sind jetzt in der Woche mit Gemüse-Kartoffelbrei angekommen. In ein paar Tagen gibt es dann Fleisch dazu. Meine Frage ist: ich gebe. Ihr bisher wie empfohlen nach dem Mittagsbrei immer hinterher noch die Flasche und sie trinkt auch noch ziemlich viel. Wie lange soll ich das machen bzw. wie lange soll sie noch nach dem mittagsbrei Milch bekommen? Oder mache ich das so bis sie dann bei uns mitisst?

    Vielen Dank schon mal
    Paula

    • antworten
      Natalie
      24. Juni 2019 at 19:56

      Hallo Paula, das kann man so pauschal nicht sagen :) Aber Pre kannst du im gesamten 1. LJ immer nach Bedarf anbieten, also wenn dein Baby z.B. nach dem Brei noch die Flasche möchte. Manche Babys brauchen die Milch auch nicht (direkt danach) und sind zufrieden, (wenn sie die Flasche oder Muttermilch mit etwas Abstand zum Brei bekommen). Viele Grüße Natalie

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