Welche Getreidesorten sind für Babybrei geeignet?

Getreidesorten Babybrei

Blog | 19. April 2016 | Von

Am besten geeignet sind Getreideflocken oder Grieß aus Vollkorn. Diese enthalten mehr Nährstoffe (Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe) und Ballaststoffe und sollten daher bevorzugt werden.

Die bekanntesten Getreidesorten, sowie deren Vor- und Nachteile gibt es hier für euch zum Nachlesen:

Weizen

Weizen kann z. B. als Vollkornweizengrieß für den Abendbrei verwendet werden oder ist in Nudeln für den Mittagsbrei enthalten. Geschmacklich ist er eher neutral und schmeckt den meisten Babys gut. Die Nachteile von Weizen sind, dass es sich um ein glutenhaltiges Getreide handelt – dies ist aber nur für Babys mit einer Glutenunverträglichkeit oder Eltern mit dieser Erkrankung relevant. Weizen gilt als relativ allergen – die Zahl der Weizenunverträglichkeiten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Weiterhin ist Weizen zum Beispiel gegenüber Hirse oder Hafer eher nährstoffarm.

Beispielrezepte mit Weizen:

Reis

Reis kann beispielsweise in Form von Reisflocken im Nachmittagsbrei verwendet werden. Reisflocken schmecken ähnlich wie Weizen eher neutral und haben keinen starken Eigengeschmack. Reis ist glutenfrei, allergenarm und leicht verdaulich, allerdings wirkt Reis auch stuhlfestigend. Hat dein Baby in dieser Hinsicht Beschwerden, ist es besser auf Reis zu verzichten. Reis gilt zudem als eher nährstoffarm und sollte daher nicht zu oft auf dem Speiseplan stehen.

Beispielrezepte mit Reis:

Hafer

Hafer enthält zwar Gluten, dafür hat er aber auch viele Vorteile gegenüber den bereits genannten Getreidesorten: Er schmeckt gut, ist leicht verdaulich und enthält sehr viel Eisen. Sein Geschmack ist nussig und eher süßlich. Ein weiterer Vorteil von Hafer ist, dass es ihn z. B. als Haferflocken für den Nachmittagsbrei, sehr preiswert zu kaufen gibt und das in nahezu jedem Supermarkt und jeder Drogerie. Daher ist Hafer meine persönliche Nummer Eins unter den Getreidesorten! 

Beispielrezepte mit Hafer:

Hirse

Hirseflocken könnt ihr prima für den Nachmittagsbrei oder als Zugabe zum vegetarischen Mittagsbrei verwenden. Hirse hat einen relativ starken Eigengeschmack, der erdig und leicht süßlich ist. Hirse ist glutenfrei und ebenfalls leicht verdaulich und der Spitzenreiter unter den hier vorgestellten Getreidesorten, was den Eisengehalt betrifft.

Beispielrezepte mit Hirse:

Dinkel

Dinkel ist immer mehr auf dem Vormarsch, nicht nur bei uns Erwachsenen, sondern auch im Rahmen der Beikost. Er schmeckt herzhaft-nussig, ist sehr bekömmlich, enthält viele Mineralstoffe und Spurenelemente und ist viel weniger allergen als zum Beispiel Weizen. Dinkel ist jedoch ebenso wie Weizen glutenhaltig. Dinkel gibt es zum Beispiel als Dinkelvollkorngrieß oder Dinkelflocken zu kaufen.

Beispielrezepte mit Dinkel:

Dinkel-Grießbrei mit Apfelmus

 

Kommentare

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      Natalie
      26. Juni 2017

      Hallo Lisa, Kleie ist sehr ballaststoffhaltig und wirkt oft blähend. Ich würde es daher nicht empfehlen, da man auch zusätzlich viel Flüssigkeit aufnehmen muss, damit die Ballaststoffe nicht das Gegenteil bewirken und zu Verstopfung führen und Verstopfung ist bei Babys zum Beikostbeginn ja leider oft ein Problem.

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