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Gemüsebrei für Babys aus Karotten, Pastinaken oder Kürbis für den Beikost-Start

Reiner Gemüsebrei für Babys für den Beikostbeginn

Zu Beginn der Beikost-Einführung ist ein reiner Gemüse-Brei ideal. Dadurch wird euer Baby geschmacklich nicht überfordert und kann sich auf das Essenlernen mit dem Löffel konzentrieren. Für den Anfang reicht eine Menge von 2-3 Babylöffeln völlig aus, der restliche Hunger wird vorerst weiter durch Mutter- oder Säuglingsmilch gestillt. Ihr könnt die Breimenge dann langsam steigern und dabei auf  euer eigenes Gefühl und vor allem das Verhalten eures Babys achten. Manche Babys mögen gleich zu Beginn mehrere Löffel Brei essen, anderen müssen sich erst an den neuen Geschmack und die Konsistenz gewöhnen.

Der reine Gemüsebrei mit immer der gleichen Gemüsesorte wird für die Dauer von etwa einer Woche empfohlen. Danach ergänzen Kartoffeln und Rapsöl den selbstgemachten Gemüsebrei als Gemüse-Kartoffel-Brei.

Manche Babys benötigen jedoch etwas länger, bis es mit dem Essen vom Löffel gut klappt und sie sich an den neuen Geschmack gewöhnt haben. Ihr könnt also bedenkenlos auch zwei bis drei Wochen eine kleine Menge reinen Gemüsebrei geben, bevor ihr zum nächsten Schritt übergeht. Alle drei Schritte findet ihr noch einmal auf der Seite “Beikost-Einführung” genau erklärt.

Als erste Gemüsesorten für den Mittagsbrei sind Karotten, Kürbis oder Pastinaken gut geeignet (siehe auch Infografik “Welches Gemüse ist für Babybrei geeignet?“). Gut bekömmlich ist aber auch ein Gemüsebrei aus Zucchinis oder Süßkartoffeln.

Rezept für den Gemüsebrei für Babys (ab dem 5. Monat)

Zutaten für den Gemüsebrei

  • 300 g geschältes Bio-Gemüse, zum Beispiel Pastinaken, Karotten, Kürbis, …
  • Wasser

Zubereitung

  1. Das Gemüse, auch wenn es Bio ist, unbedingt vorher waschen, anschließend schälen, putzen und in sehr kleine Stücke schneiden. Je kleiner die Gemüsestücke, desto kürzer ist die Garzeit. Dadurch bleiben möglichst viele Vitamine erhalten.
  2. Das Gemüse dann in einen Topf geben, zu 3/4 mit kaltem Wasser bedecken und mit geschlossenem Deckel für etwa 10-15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Kochzeit hängt von der Größe der Gemüsestücke und auch von der angegebenen Menge ab (wenn später einige Portionen Brei auf Vorrat gekocht werden, kann sich die Kochzeit dadurch etwas verlängern). Das Gemüse sollte schön weich aber nicht zerkocht sein.
  3. Anschließend das Gemüse etwas abkühlen lassen und MIT dem Kochwasser (das die ganzen Nährstoffe enthält) fein pürieren. Wenn der Brei zu dickflüssig erscheint, könnt ihr einfach noch etwas abgekochtes Wasser hinzu geben.

Da die Breiportionen, die euer Baby am Anfang essen wird, noch sehr klein sind, könnt ihr den Gemüsebrei wenn er abgekühlt ist in Eiswürfelbehältern oder kleinen Plastikdosen für Beikost einfrieren (hier z.B. von der Firma Nûby*, diese gibt es meist auch in Drogeriemärkten wie Rossmann oder DM zu kaufen):

Total praktisch finde ich auch diese Gefrierform aus Silikon*, aus der der eingefrorene Brei ganz einfach entnommen werden kann:

Hinweise für das Einfrieren von Babybrei gibt es hier, ebenso wie Tipps zur Beikost Einführung.


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7 Kommentare

  • antworten
    Kathi
    19. Mai 2017 at 9:49

    Deine Seite ist wirklich super! Danke für die ganzen tollen Tipps!!
    Was ich nur nochmal fragen wollte: für den Anfang den Gemüsebrei nur aus 1 Sorte machen oder?

    Liebe Grüße kathi

    • antworten
      Natalie
      19. Mai 2017 at 9:58

      Hallo Kathi, ja genau nur aus einer Sorte. Und diese Sorte dann am besten auch für die nächsten Schritte (also die Zugabe von Kartoffel im 2. Schritt und Fleisch im 3. Schritt) verwenden. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Kathi
    19. Juli 2017 at 21:45

    Hallo, jetzt hab ich nochmal einendster. Mal angenommen, ich füttere 1 Woche pastinake. Die zweite Woche +Kartoffel und dann +Fleisch. Wie führe ich dann Kürbis ein? Wieder 1 Woche Solo, dann erst mit Kartoffel und dann erst mit ge
    Fleisch? Danke schön mal im Voraus ????

  • antworten
    Katharina
    4. Dezember 2017 at 11:28

    Hallo zusammen, mein Kleiner hat in seiner ersten Beikostwoche weiße Karotte und in der zweiten Kürbis bekommen. Diese Woche gibt es dann Pastinake, aber im Moment schläft er noch =)
    Die Karotte hat er super vertragen, vom Kürbis aber Verstopfung bekommen. Jetzt habe ich etwas bedenken, dass es noch schlimmer wird wenn er zum Mittag einen Gemüsebrei mit Getreideflocken bekommt (ich finde jeden Tag Fleisch ist einfach zu viel). Hat da Jemand einen Tip oder eine Idee was ich da machen kann um ihm zu helfen?

    LG und Danke im Voraus

    • antworten
      Natalie
      4. Dezember 2017 at 11:31

      Hallo Katharina, in diesem Artikel zum zum Thema “Verstopfung ab der Beikosteinführung” habe ich ein paar Tipps zusammen gestellt. Wie alt ist dein Baby? Erfüllt er alle Beikostreifezeichen? Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Brigitte Friemel
    11. November 2018 at 13:32

    Hallo Natalie, muss nicht dem gekochten Gemüsebrei etwas Rapsöl zugefügt werden? Damit die Vitamine überhaupt vom Körper aufgenommen werden? Gruß Brigitte

    • antworten
      Natalie
      12. November 2018 at 8:47

      Hallo Brigitte, ja das ist richtig. Ich empfehle dies bei der Beikosteinführung jedoch erst im zweiten Schritt, damit sich das Baby nach und nach an die neuen Lebensmittel gewöhnen kann, da am Anfang ja sowieso nur 2-3 Löffelchen Gemüsebrei angeboten werden: Viele Grüße Natalie

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