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Gemüse-Kartoffelbrei für die Beikosteinführung

Gemüse-Kartoffelbrei für Babys für die Beikosteinführung

Nachdem dein Baby mehrere Tage reinen Gemüsebrei aus Karotten, Pastinaken, Kürbis oder Zucchini gegessen hat, werden nun im nächsten Schritt der Beikosteinführung Kartoffeln mit dazu gemischt. Außerdem einige Tropfen Rapsöl, damit die fettlöslichen Vitamine besser aufgenommen werden können und der Gemüse-Kartoffelbrei etwas mehr Energie enthält.

Mein Tipp: Alle Schritte zur Beikosteinführung – vom reinen Gemüsebrei bis hin zum Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei bzw. Gemüse-Kartoffel-Getreidebrei – findest du auf der Seite „Beikosteinführung“ oder auch auch noch einmal ganz ausführlich in meinem eBook „Babybrei selber machen“: Dort erfährst du auf über 120 Seiten alles zur Beikosteinführung:


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Hinweise zu den Zutaten für den Gemüse-Kartoffelbrei

Kartoffeln: Die Kartoffelsorte ist egal, es können sowohl mehligkochende Kartoffeln als auch festkochende Kartoffeln verwendet werden. Manchmal muss auch ausprobiert werden, was deinem Baby besser schmeckt. Mehligkochende Kartoffeln lassen sich etwas besser pürieren.

Als Gemüsesorte sollte am besten die Sorte, die dein Baby bereits von dem reinen Gemüsebrei kennt, weiter verwendet werden.

Rezept für den Gemüse-Kartoffelbrei (ab dem 5. Monat)

Zutaten

  • 100 g Gemüse, wie z. B. Karotten, Kürbis, Zucchini
  • 50 g Kartoffeln
  • einige Tropfen bis 1 EL Rapsöl (zu Beginn mit einigen Tropfen starten, dann die Menge täglich erhöhen)

Zubereitung des Babybreis

  1. Das Gemüse und die Kartoffeln waschen, putzen (sowie Karotten und Kürbis ggf. schälen) und in kleine Stücke schneiden. Alles zusammen mit 50 ml Wasser in einem kleinen Topf für etwa 12-15 Minuten leicht kochen.
  2. Alles etwas abkühlen lassen und zusammen mit dem Rapsöl fein pürieren. Evtl. noch etwas abgekochtes Wasser dazugeben, um den Brei dünnflüssiger zu machen: Du kannst hier so viel Wasser dazu geben, bis die Konsistenz für dein Baby passend ist.

Hinweise für dieses Rezept

Die Grammangaben beim Gemüse beziehen sich auf das geschälte und geputzte Gemüse.
Wird eine größere Menge Babybrei auf Vorrat gekocht und eingefroren, sollte das Rapsöl erst beim Erwärmen hinzugegeben werden.

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28 Kommentare

  • antworten
    Nina
    24. August 2018 at 0:45

    Hallo 👋 sag darf/kann man Kartoffeln jetzt auch einfrieren oder soll man das lieber nicht machen?

    • antworten
      Natalie
      24. August 2018 at 7:47

      Hallo Nina, du kannst Kartoffeln problemlos einfrieren, musst den Brei nur wieder gut erhitzen, damit die Konsistenz der Kartoffeln nach dem Auftauen wieder gut wird. Ansonsten bleibt der Brei „bröckelig“ ;-) Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Tanja
        13. August 2019 at 22:34

        Hallo Natalie
        Meine kleine bekommt jetzt kürbis mit Kartoffeln. Habe vorgekocht und den Brei eingefroren. Jetzt ist mir beim auftauen aufgefallen das der Brei nicht mehr breiig ist sonder wie ein Schwamm seine Form behält. Nur im Topf bei höherer Hitze wird er wieder breiig. Der avent Breierwärmer schafft es nicht. Hab ich was falsch gemacht?🤔 oder ist das normal.

        Und dann noch eine Frage: meine kleine müsste mehr zunehmen. Möchte ihr gerne Süßkartoffel geben weil die mehr kalorien haben. Muss ich das mit dem kürbis mischen oder soll ich es erst mal pur geben?
        Liebe Grüße und Danke

        • antworten
          Natalie
          19. August 2019 at 21:54

          Hallo Tanja, das ist ganz normal und liegt an der Stärke der Kartoffeln.

          Du kannst Süsskartoffel statt Kürbis direkt mit Kartoffel mischen, sie zählt zum Gemüse. Bitte ggf. Wegen Kalorien mit deiner Hebamme oder Stillberatung o.ä. sprechen, da die paar Kalorien keinen Unterschied machen werden, Muttermilch oder Pre sind auch sehr nahrhaft – Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Brei immer mehr Kalorien liefert 😊

          Viele Grüße Natalie

    • antworten
      Sladjana Jankovic
      30. April 2020 at 7:16

      Und kann man dann in Woche 4 täglich ein neues Gericht geben und nur bei einer Gemüsesorte paar Tage bleibem odergibt man grundsätzlich 2 bis 3 Tage das selbe Gericht?

      • antworten
        Natalie
        30. April 2020 at 12:43

        …. Neue Lebensmittel (wie beispielsweise Gemüse) sollte man immer 2-3 Tage lang einführen, also hintereinander das gleiche geben – so kannst du möglich Unverträglichkeiten schneller erkennen. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Valerie
    2. November 2018 at 11:20

    Hallo, erst einmal Kompliment für die tolle Seite – genau was ich gesucht habe:) ich hätte gerne einen Rat: Habe jetzt eine Woche Mittags reinen Gemüsebrei aus Karotte angeboten und meine kleine (21Wochen) lehnt es nicht ab, spielt aber eher im Mund mit dem Essen als es runterzuschlucken. Ob es ihr schmeckt oder nicht kann ich nicht genau sagen, aber ein angeekeltes Gesicht macht sie nicht. Als der Abstand zur letzten Stillmahlzeit etwas größer war hat sie gierig um jeden Löffel gebettelt und wurde dann ungeduldig weil wohl das gewohnte schnelle Sättigungsgefühl nicht schnell genug eingesetzt hat und hat dann geweint bis ich gestillt habe. Sollte ich es nochmal 1-2 Wochen mit anderem Gemüse (kürbis oder süßkartoffel) probieren bis sie ein paar löffel richtig runterschluckt oder nun mit Kartoffel beimischen starten damit sie satt werden kann?

    • antworten
      Natalie
      5. November 2018 at 8:02

      Hallo Valerie, mit 21 Wochen ist sie ja noch sehr jung… Wichtig ist, dass dein Baby alle Beikostreifezeichen erfüllt. Wenn das nicht so ist, dann nochmal wie du sagst eine Pause einlegen und es dann nochmal versuchen. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Eugenia
    14. Dezember 2018 at 8:27

    Hallo Natalie, Erstmal ein großer Lob für deine Seite . Leider habe ich deine Seite nach meinem „ersten Brei einfrieren“ entdeckt.
    Folgendes Problem, ich habe jetzt pastinake und Kürbis (einzeln) bereits mit Öl püriert und eingefroren (nicht gekocht) Wie schlimm ist es dann bei erwärmen? Oder soll ich das ganze lieber entsorgen ?

    • antworten
      Natalie
      17. Dezember 2018 at 9:54

      Hallo Eugenia, vielen Dank für deine Nachricht. Leider versteht ich das „Problem“ nicht ganz :-) Du hast rohes Gemüse püriert und mit Öl eingefroren? Vielleicht kannst du das nochmal genauer erklären? Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Ginger
    22. Dezember 2018 at 17:54

    Hallo Nanalie, das Gemüse wurde vor dem einfriehren gekocht. Also das gekochte Gemüse wirde püriert und zusammen mit dem Öl eingefrohren.)

  • antworten
    Sylwia
    2. Februar 2019 at 17:00

    Hallo Natalie :)
    Erstmal Riesen Kompliment an die super Tipps!
    Ich wollte mal Fragen… welche Gemüse soll man schälen und welche nicht? Ich kaufe nur Bio Gemüse und einzige wo ich Schale dran lasse ist Zucchini. Was würdest du empfehlen?

    • antworten
      Natalie
      4. Februar 2019 at 10:26

      Hallo Sylwia, ich schäle Wurzelgemüse wie Karotte oder Pastinake, auch Kohlrabi. Zucchini schäle ich nicht. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Eva
    1. Juli 2019 at 16:33

    Hallo Natalie
    Ab wann fange ich denn an im Mittagsbreo Getreide mit einzukochen?
    LG Eva

    • antworten
      Natalie
      2. Juli 2019 at 8:24

      Hallo Eva, direkt nach der Einführung des Mittagsbreis mit Fleisch bzw. direkt bei der Einführung des Mittagssbreis wenn du dich für den vegetarischen Mittagsbrei entscheidest. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Yulia
    5. Januar 2020 at 18:37

    Hallo Natalie,

    Sie haben eine tolle Seite! Ich habe schon ganz viel durchgelesen, aber finde leider die Antworten dieser Fragen nicht.
    1. In der zweite Woche wo ich Gemüse-Kartoffel-Brei einführe – muss es die ganze Woche nur eine Gemüsesorte sein? Oder soll ich abwechseln – z.B. 2 Tage Karotten-Kartoffeln, danach Pastinake-Kartoffeln, etc?
    2. Wie viel Gram Brei soll mein Kind essen, damit ich ihn nicht mehr nach dem Brei noch anlegen müssen? Ich habe irgendwo 200 Gram gelesen, aber sollen diese 200 Gram am Ende des Monats der Mahlzeiteinführung sein?

    Vielen Dank im Voraus!
    LG
    Yulia

    • antworten
      Natalie
      7. Januar 2020 at 8:10

      Hallo Yulia, ja bei der Beikosteinführung empfehle ich über die ganze Einführung lang bei einer Sorte Gemüse zu bleiben. Danach kann alle 2-4 Tage gewechselt werden (so erkennt man mögliche Unverträglichkeiten besser).
      Stillen kannst du über die gesamte Beikostzeit und auch darüber hinaus immer nach Bedarf (es gibt Kinder, die wollen egal wie groß die Portion ist noch gestillt werden, andere wiederum nicht). Der Wert von 180-200g kann als grobe Orientierung für eine Portion Mittagsbrei dienen, aber manche Kinder schaffen das nie und essen beispielsweise immer nur halb so viel, jedes Kind is(s)t einfach anders. Liebe Grüße Natalie

      • antworten
        Yulia
        7. Januar 2020 at 10:42

        Hallo Natalie,

        danke für die schnelle Antwort. Noch etwas ist mir aufgefallen und wollte nachfragen.
        Öfters wird das Dampfen von den Gemüsen empfohlener als das Köcheln. Was ist Ihre Meinung dazu?

        LG
        Yulia

        • antworten
          OLGA
          9. Februar 2020 at 20:27

          Hallo Natalie, vielen Dank für die tolle Seite und super Erklärung! Ich hätte eine Frage, nachdem ich die gekochte+pürierte Gemüse eingefroren habe, darf ich die in der Mikrowelle aufwärmen lassen? Was meinst du dazu.
          Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße,
          Olga

  • antworten
    Katharina
    28. Juli 2020 at 14:00

    Hallo! Erst mal Danke für die tolle Seite. All die Informationen und Tipps sind wirklich hilfreich!! Ich habe eine Frage. Habe bei meiner Tochter nun mit dem Gemüse Kartoffel Brei begonnen. Ich koche immer gleich mehrere Portionen und friere diese dann ein. Eine Portion soll ja aus 100 Gramm Gemüse (Karotte) und 50 Gramm Kartoffel bestehen. Also habe ich am Ende alles zu je 150 Gramm portioniert. Jetzt gerade ist mir eingefallen dass jedoch Wasser hin zu kommt beim kochen, welches mit pürriert wird. Müsste ich dann noch 200 Gramm pro Portion nehmen? oder ist das alles nicht so genau? Würde mich über eine Antwort freuen.
    Vielen Dank!

    • antworten
      Natalie
      28. Juli 2020 at 14:03

      Hallo Katharina, wenn du es „unbedingt“ abwiegen möchtest, dann am besten die Gesamtmenge Brei durch die Anzahl der Portionen teilen, die zu zubereitet hast. Ob es nun +50g Wasser sind kann man am Ende nämlich nicht sagen, da ein Teil ja auch verdampft und jedes Gemüse beispielsweise zusätzlich einen anderen Wasseranteil hat. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Sladjana Jankovic
    4. August 2020 at 15:08

    ist es egal was für ein Bio rapsöl ich verwende? muss man da auf etwas bestimmtes achten oder gibt es evtl eine produkt empfehlung? und für unterwegs zb. hab ich mir die Holle gläschen angeschaut, muss man dann wenn öl schon vorhanden ist auch noch rapsöl dazu geben oder dann nicht mehr? oder gibt es eine alternative für unterwegs wie man das „selbstgemachte“ mitnimmt? wenn ich bei der einführung in woche 3 rind die ganze woche gegeben hab kann ich dann in der woche darauf direkt auch lachs geben oder gibt man das später? und das gibt man dann warscheinlich auch ausnahmsweise 2 bis 3 tage bei der einführung zum gewöhnen oder? und was für ein fisch zb steht warscheinlich alles im rezeptebuch korrekt? genau so wie zb die haferflocken welche art man nimmt alles steht anbei? sooooorry aber diese fragen hatte ich noch offen.

    • antworten
      Natalie
      4. August 2020 at 21:05

      Hallo Sladjana, für das Rapsöl kannst du beim aktuellen Ökotest jeweils die Ergebnisse einsehen. Dieses Jahr haben nicht alle Bioöle gut abgeschnitten. Bei den MIttagsbreigläschen sollte man noch 1TL Fett dazu geben, da es sonst zu wenig enthält. Für ‚Babybrei unterwegs‘ gibt es einen extra BLogbeitrag.
      Da du so viele Fragen hast, möchte ich dir mein eBook ans Herz legen, dort werden ganz viele dieser Fragen, die man zu Anfang hat beantwortet :-) Mehr INfos zum eBook „Babybrei selber machen“ findest du hier.

      LIebe Grüsse Natalie

  • antworten
    Stef
    7. Oktober 2020 at 14:04

    Hallo liebe Nathalie,
    danke für die tollen Beiträge und Rezeptideen und die Liebe die du diesen Themen widmest.

    Wir haben bei unsere Kleinen (23 Wochen) den Mittagsbrei eingeführt und sie liebt es. Gemüse/Kartoffel und ab und zu Fleisch/Fisch. Ich koche liebend gerne selbst, nur im Urlaub erlaube ich mir auf Gläschen zurückzugreifen. Leider ist mir aufgefallen das viele Gläschen Butter und Sahne beinhalten und das ab 4 Monate ausweisen. Ich verstehe denn Sinn nicht? Ich schaue mich auch das zu füttern!
    Wir überlegen jetzt bald auch den Getreidebrei einzuführen, aber im Moment kommt sie super mit den Mahlzeiten hin, muss der Getreidebrei sein? Muss ich schon Früchte füttern? Sie bekommt ansonsten Pre-Nahrung.

    Vielen Dank für deine Zeit. Bitte mach weiter so, du hilft so vielen Mamas weiter.

    Liebe Grüße Mama Steffi und Baby Leonie.

    • antworten
      Natalie
      11. Oktober 2020 at 20:15

      Hallo Steffi,
      vielen Dank für deine Nachricht. Ich würde dir empfehlen auf dein Gefühl zu hören – ihr seid ja noch ganz am Beginn der Beikost und könnt euch Zeit lassen mit der weiteren Einführung eines Breis (Abendbrei). Wenn dein Kind bisher so zufrieden ist, dann belass es einfach bei Mittagsbrei und ansonsten PreMilch. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Manuela
    6. November 2020 at 12:15

    Liebe Natalie, wenn mein Sohn den Brei mit Kartoffeln nicht mag, soll ich dann Wasser dazugeben wegen Konsistenz bzw wenn ich Nudeln oder Reis gebe, dann gleiche Menge wie Kartoffel?

    • antworten
      Natalie
      6. November 2020 at 12:28

      Hallo Manuela, generell kann man 50 g Kartoffeln auch durch 50 g gekochten Reis oder Nudeln ersetzen, bei der Beiksoteinführung emfehle ich jedoch eher Kartoffeln, da dieser leichter verdaulich sind. Den Punkt mit dem Wasser verstehe ich leider nicht, das musst du mir nochmal schreiben, was du damit genau meinst… Viele Grüße Natalie

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