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Wie kann ich Babybrei für unterwegs mitnehmen?

Babybrei_unterwegs

Ganz häufig bekomme ich Anfragen, wie man Babybrei am besten für unterwegs mitnehmen bzw. zubereiten kann, denn gerade im Urlaub oder bei einem Besuch im Restaurant hat man ja oft nicht die gleichen Möglichkeiten wie zu Hause. Daher habe ich dir meine Tipps aufgeschrieben, wie du Babybrei schnell und einfach auch für unterwegs mitnehmen bzw. zubereiten kannst und auch welche Fingerfood-Snacks sich für unterwegs eignen.

Mittagsbrei für unterwegs mitnehmen

Thermobecher sind für den Mittagsbrei sehr praktisch, da der Brei unterwegs so schön warm bleibt – ideal für einen längeren Ausflug. Wichtig ist nur, dass du den Brei richtig heiß macht, bevor du ihn einfüllst – sonst kann der Thermobecher die Temperatur nicht halten und der Brei ist kalt. Aus hygienischen Gründen empfehle ich den Brei nicht länger als 2 Stunden darin warmzuhalten.

Warmhaltebox von reer aus Edelstahl*:
Diesen habe ich für meinen Sohn benutzt und fand das Preis-Leistungsverhältnis (ca. 10 Euro) gut.

„Premium-Version“: 720°DGREE Thermobehälter*

Du kannst alternativ ebenso, wenn ihr Essen geht, im Restaurant anfragen, ob sie dort für dein Baby eine Kartoffel und etwas Gemüse ohne Salz kochen und pürieren können.

Mittagessen unterwegs für „Fingerfood-Babys“

Wenn dein Baby bereits Fingerfood mag, kann es beispielsweise etwas von deinen Gemüsebeilagen, Gurken- oder Tomatenstücken vom Salat (ohne Dressing), ein Stück Brot, Pizzarand oder Nudel als Fingerfood in die Hand bekommen. Auch ein Stück Fleisch oder Fisch, das „natur“ angebraten wurde ist gut geeignet.

Die Thermobecher, die ich dir oben bereits gezeigt habe, eignen sich natürlich genauso gut, um darin ein paar Gemüsesticks oder gegarte Kartoffeln oder Nudeln von zu Hause für dein „Fingerfood-Baby“ mitzunehmen.

Alternativ kannst du natürlich immer Gemüsesticks oder mundgerecht geschnittenes Obst in einer kleinen Dose dabei haben.


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Nachmittags- und Abendbrei unterwegs zubereiten

Für Nachmittags- und Abendbrei kannst du prima auf Instant-Getreideflocken aus dem Babyregal zurückgreifen. Sie müssen nämlich nur mit heißem Wasser übergossen werden. Dieses kannst du einfach in einer kleinen Thermoskanne mitnehmen. Auch erwärmte Milch lässt sich so gut mitnehmen.

Mini-Thermoskanne für unterwegs*:

Warme Milch oder warmes Wasser kannst du übrigens auch problemlos im Restaurant oder Hotel anfragen – die meisten Leute sind sehr hilfsbereit, wenn man nett danach fragt. Dazu gibt es dann einfach noch ein bisschen Obstmus aus dem Glas oder eine halbe Banane und die Mahlzeit ist komplett.

Mein Tipp: Am besten das Getreidepulver bereits vorher abmessen und die benötigte Menge in eine kleine Tupperdose oder in einen Milchpulver-Portionier* füllen:


So musst du vor Ort nicht umständlich das Instant-Pulver abmessen. Auch die warme Flüssigkeit kannst du vorab abmessen und dann einfach die benötigte Menge in die Thermoskanne füllen.

Praktisch für unterwegs sind auch Nachmittags- oder Abendbreie aus Zwieback. Diese werden einfach mit warmem Wasser oder Milch übergossen und mit einer Gabel zerdrückt. Auch hier wieder einfach etwas Obst dazu und fertig ist ein schneller Babybrei.

Natürlich kannst du auch selbst gemachten Babybrei im Thermobecher (siehe oben) oder wenn dein Baby diesen auch kalt isst in einem Schraubglas mitnehmen. Diesen selbst gemachten Brei empfehle ich dann allerdings aus hygienischen Gründen schnell zu verzehren (innerhalb von 2 Stunden) und je nach Zutaten möglichst kühl zu lagern, also im Sommer zum Beispiel nicht in der prallen Sonne auf der Picknickdecke, sondern besser im Schatten und ggf. in der kleinen Kühltasche.

Snacks/Zwischenmahlzeiten für „Fingerfood-Babys“, die praktisch für unterwegs sind


Gesunde Snack- und Fingerfood-Rezepte


Babybrei-Gläschen für Unterwegs

Natürlich sind für alle Mahlzeiten die fertigen Babybrei-Gläschen auch eine Alternative, wenn dein Baby sie mag. Bitte achte dann, wenn möglich aber darauf, dass sie keinen zugesetzten Zucker, Aromen oder Salz enthalten. Wenn dich dieses Thema interessiert, empfehle ich dir den Artikel „Was muss ich bei fertigem Babybrei beachten?“ zu lesen.

„Milch“ ist unterwegs oft praktischer und völlig in Ordnung

Es ist natürlich ebenfalls möglich die Breimahlzeit einfach durch Mutter- oder Säuglingsmilch zu ersetzten und zum Beispiel zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen oder für diesen Tag einfach ausfallen zu lassen. Manchmal ist das wie ich finde die stressfreiere Variante, wenn ihr zum Beispiel gerade mit der Beikost angefangen habt und eine große Familienfeier oder ähnliches bevorsteht, ist es für alle stressfreier, die Breimahlzeit einfach mal auszulassen und am nächsten Tag entspannt weiter zu machen.

Hast du noch Tipps, die ich vergessen habe? Dann schreib sie mir gerne im Kommentar unter diesem Beitrag :-)


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5 Kommentare

  • antworten
    Schwefa
    4. August 2017 at 15:00

    Gerade am Beginn der Beikost standen bei uns viele Familienfeiern mit Restaurantbesuch an, da war es tatsächlich einfacher, das Baby zu stillen, als tausend Dinge mitzunehmen, da es vor lauter Aufregung oft nur wenige Löffel gegessen hat und ich dann ohnehin stillen musste.

  • antworten
    Stephanie
    18. März 2019 at 11:23

    Hallo Nathalie, ich habe gerade das Snack Buch gekauft und bin schon gespannt die Rezepte auszuprobieren :-) Nun aber eine Frage zum Nachmittags Brei: habe vor kurzem festgestellt das mein Kleiner (8 Monate) den Brei auch gerne kalt/Zimmertemperatur isst bzw. sogar nachmittags mehr davon als wenn er warm ist, kann ich den Brei zuhause fertig machen und ihn dann in einer Tupperdose für unterwegs mitnehmen? Du hast ja geschrieben dass das mit Instantflocken und heißes Wasser zu empfehlen ist. Ich mache den Brei zb. mit normalen Haferflocken, Wasser und Apfel/Birne. Spricht denn da was „dagegen“? :-) Liebe Grüße Stephanie

    • antworten
      Natalie
      21. März 2019 at 11:43

      Hallo Stephanie, danke für den Hinweis, das habe ich im Artikel ergänzt. Natürlich geht das auch. Ich empfehle dann allerdings den Brei aus hygienischen Gründen innerhalb von 2 Stunden zu verzehren. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Anne
    3. März 2021 at 6:55

    Hallo,
    auch ich habe noch ein Frage zu deinem Artikel. Dem Nachmittagsbrei soll man ja auch 1TLRapsöl beifügen, wegen der Nährstoffaufnahme. Hast du da auch eine Idee, wie man das praktisch umsetzen kann?
    Liebe Grüße und Danke für eine Antwort

    • antworten
      Natalie
      4. März 2021 at 9:12

      Hallo Anne, ich hatte dazu immer 1 TL in einem Mini-Marmeladenglas mit dabei. Du könntest es z.B. auch zu Hause bereits unter das Obstmus rühren. Ich persönlich halte es auch für ok, es unterwegs in Ausnahmen einfach mal wegzulassen, so lange man sonst auf die Fetzzufuhr achtet :-)

      Viele Grüße Natalie

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