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Wie kann ich Babybrei für unterwegs mitnehmen?

Babybrei_unterwegs

Ganz häufig bekomme ich Anfragen, wie man Babybrei am besten für unterwegs mitnehmen bzw. zubereiten kann, denn gerade im Urlaub oder bei einem Besuch im Restaurant hat man ja oft nicht die gleichen Möglichkeiten wie zu Hause. Daher habe ich euch heute meine Tipps aufgeschrieben, wie ihr Babybrei schnell und einfach auch für unterwegs mitnehmen bzw. zubereiten könnt.

Mittagsbrei für unterwegs mitnehmen

Thermobecher sind für den Mittagsbrei sehr praktisch, da der Brei so für 2-3 Stunden schön warm bleibt – ideal für einen längeren Ausflug. Wichtig ist nur, dass ihr den Brei richtig heiß macht, bevor ihr ihn einfüllt – sonst kann der Thermobecher die Temperatur nicht halten und der Brei ist kalt. Aus hygienischen Gründen empfehle ich den Brei nicht länger als 2 Stunden darin warm zu halten.

Warmhaltebox von reer aus Edelstahl*:
Diesen habe ich für meinen Sohn benutzt und fand das Preis-Leistungsverhältnis (ca. 10 Euro) gut.

“Premium-Version”: 720°DGREE Thermobehälter*

Ihr könnt auch alternativ einfach wenn ihr Essen geht im Restaurant anfragen, ob sie dort für euer Baby eine Kartoffel und etwas Gemüse ohne Salz kochen und pürieren können. Oder euer Baby bekommt wenn es etwas älter ist etwas von euren Gemüsebeilagen oder ein Stück Brot, Pizzarand oder Nudel als Fingerfood in die Hand. 

Nachmittags- und Abendbrei unterwegs zubereiten

Für Nachmittags- und Abendbrei könnt ihr prima auf Instant-Getreideflocken aus dem Babyregal zurück greifen. Sie müssen nämlich nur mit heißem Wasser übergossen werden. Dieses könnt ihr einfach in einer kleinen Thermoskanne mitnehmen. Auch erwärmte Milch lässt sich so gut mitnehmen.

Mini-Thermoskanne für unterwegs*:

Warme Milch oder warmes Wasser könnt ihr übrigens auch problemlos im Restaurant oder Hotel anfragen – die meisten Leute sind sehr hilfsbereit, wenn man nett danach fragt. Dazu gibt es dann einfach noch ein bisschen Obstmus aus dem Glas oder eine halbe Banane und die Mahlzeit ist komplett.

Mein Tipp: Messt das Getreidepulver bereits vorher ab und füllt die benötigte Menge in eine kleine Tupperdose oder in einen Milchpulver-Portionier*.


So müsst ihr vor Ort nicht umständlich das Instant-Pulver abmessen. Auch die warme Flüssigkeit könnt ihr vorab abmessen und dann einfach die benötigte Menge in die Thermoskanne füllen.

Praktisch für unterwegs sind auch Nachmittags- oder Abendbreie aus Zwieback. Diese werden einfach mit warmem Wasser oder Milch übergossen und mit einer Gabel zerdrückt. Auch hier wieder einfach etwas Obst dazu und fertig :-)

Natürlich kannst du auch selbst gemachten Babybrei im Thermobecher oder wenn dein Baby diesen auch kalt isst in einem Schraubglas mitnehmen. Diesen selbst gemachten Brei würde ich dann allerdings aus hygienischen Gründen empfehlen schnell zu verzehren (innerhalb von 2 Stunden) und je nach Zutaten möglichst kühl zu lagern, also im Sommer zum Beispiel nicht in der prallen Sonne auf der Picknickdecke, sondern besser im Schatten und ggf. in der Kühlbox.

Snacks/Zwischenmahlzeiten für unterwegs

  • Praktisch sind Avocados, die ihr halbiert mitnehmen und dann einfach mit dem Löffel das Fruchtfleisch herauslöffeln könnt oder Bananen, diese könnt ihr mit einer (Kuchen-)Gabel einfach in einer kleiner Tupperdose oder Beikostdose zerdrücken und mit einem Löffel füttern.
  • Wenn euer Baby bereits festeres Essen mag, könnt ihr ein paar Zwieback, Babykekse (Rezept für selbstgemachte Babykekse ohne Zucker), Cracker (Rezept für Cracker ohne Salz), Muffins (wie zum Beispiel Bananenmuffins ohne Zucker oder Apfel-Zucchini-Muffins) einpacken.
  • Weitere Ideen für gesunde Snacks und Fingerfood für Babys gibt es im eBook “Snacks, Baby” mit über 45 Rezepten.
  • Gut geeignet für unterwegs sind auch Quetschies. Diese gibt es fertig zu kaufen oder zum selber befüllen*. Bei den selbstbefüllbaren Quetschies seid ihr ganz flexibel, was ihr einfüllt und euer Baby kann den Brei ausnahmsweise mal ohne Löffel essen.

Babybrei-Gläschen für Unterwegs

Natürlich sind für alle Mahlzeiten die fertigen Babybrei-Gläschen auch eine Alternative, wenn euer Baby sie mag. Bitte achtet dann wenn möglich aber darauf, dass sie keinen zugesetzten Zucker, Aromen oder Salz enthalten. Wenn euch dieses Thema interessiert, empfehle ich euch den Artikel “Was muss ich bei fertigem Babybrei beachten?” zu lesen.

“Milch”ist unterwegs oft praktischer

Es ist natürlich ebenfalls möglich die Breimahlzeit einfach durch Mutter- oder Säuglingsmilch zu ersetzten und zum Beispiel zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen oder für diesen Tag einfach ausfallen zu lassen. Manchmal ist das wie ich finde die stressfreiere Variante, wenn ihr zum Beispiel gerade mit der Beikost angefangen habt und eine große Familienfeier oder ähnliches bevorsteht, ist es für euch und euer Baby sicher stressfreier, die Breimahlzeit einfach mal auszulassen und am nächsten Tag entspannt weiter zu machen.

Hast du noch Tipps, die ich vergessen habe? Dann schreib sie mir gerne im Kommentar unter diesem Beitrag :-)


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3 Kommentare

  • antworten
    Schwefa
    4. August 2017 at 15:00

    Gerade am Beginn der Beikost standen bei uns viele Familienfeiern mit Restaurantbesuch an, da war es tatsächlich einfacher, das Baby zu stillen, als tausend Dinge mitzunehmen, da es vor lauter Aufregung oft nur wenige Löffel gegessen hat und ich dann ohnehin stillen musste.

  • antworten
    Stephanie
    18. März 2019 at 11:23

    Hallo Nathalie, ich habe gerade das Snack Buch gekauft und bin schon gespannt die Rezepte auszuprobieren :-) Nun aber eine Frage zum Nachmittags Brei: habe vor kurzem festgestellt das mein Kleiner (8 Monate) den Brei auch gerne kalt/Zimmertemperatur isst bzw. sogar nachmittags mehr davon als wenn er warm ist, kann ich den Brei zuhause fertig machen und ihn dann in einer Tupperdose für unterwegs mitnehmen? Du hast ja geschrieben dass das mit Instantflocken und heißes Wasser zu empfehlen ist. Ich mache den Brei zb. mit normalen Haferflocken, Wasser und Apfel/Birne. Spricht denn da was „dagegen“? :-) Liebe Grüße Stephanie

    • antworten
      Natalie
      21. März 2019 at 11:43

      Hallo Stephanie, danke für den Hinweis, das habe ich im Artikel ergänzt. Natürlich geht das auch. Ich empfehle dann allerdings den Brei aus hygienischen Gründen innerhalb von 2 Stunden zu verzehren. Viele Grüße Natalie

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