Abendbrei

Babybrei mit Zwieback und Banane

Babybrei Zwieback Banane

Dieser Bananenbrei mit Zwieback ist definitiv ein Essen aus meiner Kindheit, das ich heute noch gerne esse, z. B. wenn ich krank bin. Meine Mama hat ihn mir früher immer zubereitet. Er geht super schnell und schmeckt tatsächlich in jedem Alter gut. Den Brei kannst du auch prima als Abendbrei unterwegs zubereiten.

Die warme Milch dafür kannst du einfach in einer kleinen Thermoskanne mitnehmen (für etwa 1-2 Stunden ist das kein Problem) oder beispielsweise im Restaurant, Hotel, … nach warmer Milch fragen.

Hinweise zu den Zutaten

Milch: Bitte verwende am besten Vollmilch (3,5 % Fett), da fettarme Milch zu wenig Fett enthält. Es ist egal, ob H-Milch oder frische Milch. Bitte keine Rohmilch oder Vorzugsmilch verwenden. Wenn du möchtest, kannst du den Brei zu Beginn mit einer 50:50 Milch-Wassermischung (aus 100 ml Milch und 100 ml Wasser) herstellen, um dein Baby langsam an das neue Nahrungsmittel „Kuhmilch“ zu gewöhnen. Zusätzlich solltest du dem Brei dann noch 1 TL Fett zugeben, da er sonst zu wenig davon enthält. Wenn du auf Kuhmilch verzichten möchte, kannst du den Abendbrei alternativ auch mit Pre-Milch anrühren oder sogar mit abgepumpter Muttermilch. Achtung: Bitte beides nicht kochen! In dem oben verlinkten Blogbeitrag findest du übrigens auch Hinweise zur Verwendung von Pflanzenmilch.

Bananen: Zu Beginn der Beikosteinführung haben viele Kinder Probleme mit dem Stuhlgang, da sich die ganze Verdauung erst auf „feste Kost“ umstellen muss. Leidet dein Baby an Verstopfung, sollten Bananen vorerst nicht auf dem Speiseplan stehen. Stuhlgangfördernd sind Äpfel, Birnen oder Pflaumen – daher ist zum Beispiel der „Dinkel-Griesbrei mit Apfelmus“ eine bessere Alternative.

Zwieback: „Normaler“ Zwieback enthält leider oft reichlich Zucker. Du musst aber keinen speziellen Baby-Zwieback kaufen: Zuckerfreie Alternativen, auch mit Vollkorn oder aus Dinkel gibt es z. B. im Bioladen oder Drogeriemarkt oder in der Bio-Ecke im Supermarkt.

Rezept für den Babybrei mit Zwieback und Banane (ab dem 7. Monat)

Zutaten

  • 150 ml Milch
  • 3 Zwieback (Hinweise siehe oben)
  • 1/3 Banane

Zubereitung Zwiebackbrei

  1. Die Milch erwärmen, sie muss nicht kochen, aber gut warm sein.
  2. Den Zwieback grob zerbröseln und in einen tiefen Teller geben.
  3. Die warme Milch darüber gießen, so dass der Zwieback die Milch gut aufsaugen kann.
  4. Das Ganze kurz weich werden lassen und den Zwieback mit einer Gabel zerdrücken.
  5. Die Banane schälen, ebenfalls mit der Gabel zerdrücken und unter den Zwiebackbrei geben.

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Kennst du auch schon das Rezepte für den Nachmittagsbrei mit Zwieback, Melone und Erdbeeren?

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6 Kommentare

  • antworten
    Ana
    11. Mai 2020 at 13:49

    Hallo! Kann ich diesen Brei einfrieren oder spricht da was gegen?

    • antworten
      Natalie
      11. Mai 2020 at 13:52

      Hallo Ana, ich empfehle Milchbreie generell nicht einzufrieren und ich denke speziell dieser Brei würde auch arg matschig werden nach den Auftauen und Braun durch die Banane. Lieber frisch machen, der geht ja richtig schnell ;-)

      Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Ana
        14. Mai 2020 at 17:53

        Alles klar, danke. Auch nicht, wenn man Pflanzenmilch benutzt?

        • antworten
          Natalie
          14. Mai 2020 at 19:16

          Nein, der Zwieback wäre ja auch mit Pflanzenmilch matschig :-)

  • antworten
    Alexandra
    27. Juli 2020 at 9:24

    Hallo! :)
    Der Zwieback aus dem Bioregal enthält Meersalz. Kann ich diesen trotzdem meinem Baby (9 Monate) geben, da er ja nur kleine Mengen davon isst, oder ist generell davon abzuraten? Die gleiche Frage stellt sich mir bei Vollkorntoast, den ich ihm gerne zum Frühstück anbieten würde. Auch hier ist Salz drin. Lg

    • antworten
      Natalie
      27. Juli 2020 at 9:29

      Hallo Alexandra, es gibt auch Zwieback ohne Salz (und Zuckerzusatz), wenn du komplett darauf verzichten möchtest. Bitte schau zum Thema „Salz“ einmal in den Artikel „Wie viel Salz für Babys und Kleinkinder“ – Salz ist nämlich nicht prinzipiell schlecht, sondern auch wichtig für den Körper, es kommt nur eben auf die Gesamtmenge pro Tag an. Kleine Mengen sind daher in der Regel kein Problem. Viele Grüße Natalie

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