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Babykekse Rezept ohne Zucker – mit nur 3 Zutaten

Babykekse ohne Zucker

“Was möchtest du heute machen?” – “Kekse backnnn”! Das war der Wunsch meines Sohnes gestern Morgen, denn er liebt wie alle Kinder Kekse. Da mir das Thema Zucker ja sehr am Herzen liegt versuche ich immer für alles eine Alternative ohne raffinierten Zucker zu finden und eine natürliche Süße, z.B. aus Äpfeln, Datten, Bananen etc. zu verwenden.

Babykekse mit natürlicher Süße

Da er nicht nur Kekse, sondern auch Bananen sehr liebt, war klar, dass wir für dieses Rezept unbedingt Bananen als natürliches Süßungsmittel verwenden. Das Rezept ist ein klassisches Butterplätzchen-Rezept mit nur 3 Zutaten, das wir einfach abgewandelt und statt Zucker eben Bananenmus verwendet haben.

Das Rezept heißt übrigens zwar “Babykekse”, die Kekse schmecken aber auch Kleinkindern oder größeren Kindern sehr gut, weil sie nicht so süß sind.

Kekse selber backen macht Spaß

Es macht nämlich richtig viel Spaß zu sehen, wie die Kleinen Interesse am Kochen und Backen zeigen – mein Sohn hat sogar schon geholfen die Kekse auszustechen. Es war zugegeben nicht ganz so einfach, weil er das Keksförmchen einfach mitten auf dem ausgerollten Teig platziert, dann “zugedrück” und einmal quer über den Teig gezogen hat. Das Ergebnis: Ein großes Loch im ausgerollten Teig. Mit Kleinkind backen bedeutet also auch, dass man etwas mehr Zeit braucht, da man den Teig ggf. zwei oder drei mal mehr ausrollen muss. Die Freude der Kleinen über die selbst ausgestochenen Kekse ist das aber allemal wert. Hier noch ein paar Eindrücken für euch:

Jetzt aber genug Impressionen aus unserer Küche, jetzt gibt es das Rezept für euch:

Rezept für die Babykekse ohne Zucker (für Babys ab dem 7.Monat)

Zutaten für 2 Bleche

  • 80 g weiche, warme Butter
  • 1 große, sehr reife Banane (etwa 150g, es ist wichtig, dass sie wirklich reif ist, sonst schmecken die Kekse nicht)
  • 220 g Mehl (Dinkel oder Weizen, 1050)
  • wer mag: Apfelmus zum Bestreichen

Zubereitung der selbstgemachten Babykekse

  1. Die Butter sollte am Besten weich und leicht warm sein, so lässt sie sich am Besten verarbeiten. Wenn sie noch zu kalt ist, kurz in der Mikrowelle oder einem kleinen Topf etwas weicher machen.
  2. Die Banane schälen und im Standmixer oder mit dem Pürierstab zu Bananenmus pürieren.
  3. Mehl, Butter und Bananenmus zu einem Teig verkneten.
  4. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und etwa 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Anschließend den Teig dünn auf einer bemehlten Fläche (oder alternativ zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie) ausrollen, etwa 2-3 mm dick und Keksmotive nach Wunsch ausstechen.
  6. Wenn euch das Ausstechen zu aufwendig ist, könnt ihr auch einfach kleine Teigrollen formen und diese backen, die Backzeit ist dann aber etwa doppelt so lange.
  7. Die ausgestochenen Kekse auf zwei Blechen verteilen.
  8. Wer mag, kann die Kekse vor dem Backen noch mit etwas Apfelmus bestreichen.
  9. Im vorgeheizten Ofen (Umluft 160°) etwa 10-12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

Viel Spaß beim Ausprobieren des Rezeptes.

Weitere “Zuckerfreie” Rezepte findet ihr übrigens hier: “Zuckerfreie Rezepte für Babys und Kleinkinder”.

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19 Kommentare

  • antworten
    Sonja
    21. November 2016 at 21:52

    Wie lange sind die Plätzchen haltbar?

    • antworten
      Natalie
      22. November 2016 at 8:38

      Hallo Sonja,

      in einer Blechdose verschlossen mindestens 2 Wochen. So lange halten sie bei uns aber ehrlich gesagt nie ;-)

    • antworten
      Frauke
      24. Mai 2017 at 16:36

      Halli Hallo, vieleb Dank für das einfache und tolle Rezept.
      Ist es normal das die Kekse etwas weich sind? Sie sind optisch fertig und goldbraun aber nicht typisch “fest” oder knusprig wie Kekse.
      Wenn das so sein soll ist prima, wollte nur sicher gehen bevor ich sie meiner Tochter gebe:) Liebe Grüße

      • antworten
        Natalie
        29. Mai 2017 at 13:00

        Hallo Frauke,
        es sind eher weiche Butterkekse, aber die Konsistenz ist schon wie bei Keksen, also nicht matschig oder zu weich…

  • antworten
    Kristina
    23. November 2016 at 19:47

    Liebe Natalie,
    ich habe schon viele Rezepte von dir ausprobiert, nach diesen Keksen, die mir selbst schmecken, dachte ich, jetzt schreibe ich dir. Also total geniales Rezept. Mein Kind verschlingt sie (und ich auch zwischendurch).
    Viele Grüße
    Kristina

    • antworten
      Natalie
      23. November 2016 at 20:04

      Hallo Kristina,
      das freu mich sehr! Und das mit den Keksen kenn’ ich – die werden hier bei uns auch von allen gerne gegessen ;-)
      Viele Grüße!

  • antworten
    Eva Junge
    7. Dezember 2016 at 17:18

    Hallo Natalie,
    ich habe die Kekse heute gebacken und sie kommen sogar bei meinem sehr skeptischen Mann an. Und der Duft aus dem Ofen macht richtig Appetit. Vielen Dank!

    • antworten
      Natalie
      7. Dezember 2016 at 19:15

      Hallo Eva,

      das freut mich! Vielen Dank für deine Nachricht.

      Liebe Grüße
      Natalie

  • antworten
    Mariann
    10. August 2017 at 12:48

    Hallo Natalie!
    Eine Frage hätte ich, krümeln die Kekse oder eher nicht?
    Danke und liebe Grüße!

    • antworten
      Natalie
      12. August 2017 at 10:25

      Hallo Mariann, ja da sie sind wie normale Butterplätzchen. Wenn du krümelfreie(re) Kekse sucht kann ich dir die Kürbiskekse empfehlen, die sind weicher und krümeln dadurch weniger. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Nicole
    13. August 2017 at 18:55

    Hallo Natalie. Meine Kleine (10 Monate) isst leider keine Banane :-( Gibt es dazu auch eine Alternative? Die Kürbiskekse habe ich noch nicht probiert. Danke und liebe Grüße

  • antworten
    Magdalena
    2. Mai 2018 at 11:25

    Leider haben meine nach ca. 4 Tagen in einer Dose geschimmelt :-(. Wie kann ich das verhindern? Sollte ich sie vielleicht einfrieren und dann jeweils ein paar nur auftauen?

    • antworten
      Natalie
      8. Mai 2018 at 8:07

      Hallo Magdalena, am besten die Dose kühl und trocken lagern. Oder portionsweise einfrieren ist auch eine Möglichkeit. Liebe Grüße
      Natalie

  • antworten
    Astrid
    5. Mai 2018 at 8:26

    Ksnn man den Teig auch einfrieren ????

    • antworten
      Natalie
      7. Mai 2018 at 8:53

      Hallo Astrid, das habe ich leider noch nicht ausprobiert, ich bezweifle es aber eher, dass es klappt, den Teig roh einzufrieren. Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Farina
    22. Mai 2018 at 15:59

    Hallo,
    Ich habe das eBook Snacks. Viele tolle Ideen! Super einfach geschrieben! Ich habe jetzt diese Babykekse probiert, aber als Stangen. Die waren sehr hart. Ohne Zähne war da noch nichts dran zu machen. Sie werden nur glitschig, lösen sich aber nicht auf. Mir haben sie aber sehr gut geschmeckt! Ich werde sie wenn endlich Zähne sprießen noch mal machen.
    Jetzt hab ich die Süßkartoffel Schnitten versucht. Wenn ich genau nach Rezept gehe und es auf 16x16cm verteile, bleibt der Kern matschig. Ich habe den Teig einfach nach 30min in der Mitte durchgeschnitten und der Brei lief aus der Mitte wieder zusammen. Nach weiteren 45 min. War es halbwegs schnittfest. Was hab ich falsch gemacht?
    Der Ofen gart sonst eigentlich alles innerhalb der angegebenen Zeit, ohne große Abweichungen.

    LG

    • antworten
      Natalie
      23. Mai 2018 at 19:57

      Hallo Farina,
      vielen Dank für dein Feedback, auch wenn es bei dir leider nicht geklappt hat mit den Süßkartoffel-Schnitten. Nach 30 Minuten sollten sie eigentlich durch und schnittfest sein. Ich kann leider aus der Ferne nicht nachvollziehen, was da schief gelaufen ist :-( bisher habe ich nur positive Rückmeldungen zu den Rezepten erhalten.
      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Patricia
    19. Juli 2018 at 11:23

    Hallo,

    Ab welchem Alter sind die Kekse?
    Meine Tochter ist 9 Monate. Ich befürchte, dass der Buttergehalt zu hoch ist.

    Danke für die Rückmeldung!

    • antworten
      Natalie
      19. Juli 2018 at 11:43

      Hallo Patricia, von den Zutaten her sind die Kekse ab dem 7. Monat geeignet. Es geht ja immer um die Menge, und deine Tochter ist ja nicht alle auf einmal sondern 1 oder 2 Stück. Und Butter hat durchaus gesunde Inhaltsstoffe. Du kannst natürlich auch Margarine verwenden, aber Margarine ist im Vergleich zu Butte ein sehr stark verarbeitetes Produkt ;-) Viele Grüße Natalie

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