Familienkost: Rezept für Kleinkinder/ Zuckerfreie Rezepte

Kürbiskekse ohne Zucker – Rezept für Babys und Kleinkinder

Mit Kürbis kann man nicht nur kochen, sondern auch wunderbar backen, da der leicht süßliche Geschmack der Kürbisse sich wunderbar für Kekse oder auch Muffins und Kuchen eignet. Das Rezept für diese Kürbiskekse ist bereits für Babys und Kleinkinder geeignet und kommt ganz ohne Zucker aus. Die Kekse werden nur ganz natürlich mit Äpfeln gesüßt.

Und das Tolle an diesem Rezept für die Kürbiskekse: Da wir Eltern ja nicht immer viel Zeit für Kekse haben, die man ausrollen und ausstechen muss (und ich zusätzlich auch oft nicht die Geduld dafür habe), kannst du sie einfach blitzschnell auf das Backblech „löffeln“ – oder auch diesen Arbeitsschritt auch gemeinsam mit den Kleinen machen:

img_8676

Rezept für die süßen Kürbiskekse ohne Zucker (etwa 30 Stück, geeignet ab „Fingerfood-Alter“)

Hinweis: Das Rezept ist zuckerfrei, eifrei, milchfrei und vegan.

Zutaten

  • 150 g Kürbisfruchtfleisch (z.B. Hokkaido, hier kannst du bei einem Bio-Hokkaido die Schale mitverwenden oder Butternut, bei diesem vor dem Schneiden die Schale entfernen, da sie beim garen nicht weich genug wird)
  • 150 ml Apfelsaft (100 % Direktsaft)
  • 75 g Bio-Apfel
  • 50 ml Rapsöl (raffiniert bzw. zum Backen geeignet)
  • 50 g feine Haferflocken
  • 200 g Dinkelmehl 1050 (alternativ Typ 630 oder Weizenmehl)
  • 2 TL Weinsteinbackpulver (nicht gehäuft)

Zubereitung der Kürbis-Kekse

  1. Den Kürbis ggf. schälen, siehe Hinweise oben, und in etwa 1×1 cm dicke Stücke schneiden. Zusammen mit dem Apfelsaft in einen kleinen Topf geben. Bei geschlossenem Deckel etwa 10-15 Minuten leicht kochen lassen, bis der Kürbis weich, aber noch bissfest ist.
  2. Anschließend den Kürbis mit dem Apfelsaft pürieren und abkühlen lassen.
  3. Den Apfel mit Schale mit der Gemüsereibe fein reiben und zu dem Kürbispüree geben.
  4. Das Rapsöl ebenfalls unterrühren.
  5. Haferflocken, Mehl und Backpulver mischen und mit dem Kürbis-Apfel-Öl-Gemisch verrühren.
  6. Der Teig sollte jetzt schön weich und „fluffig“ sein. Ist er zu fest, einfach noch einen kleinen Schuss Apfelsaft dazu geben.
  7. Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  8. Mit zwei Teelöffeln nun kleine Teighäufchen auf das Backblech legen, dabei genügend Abstand zwischen den Keksen lassen.
  9. Diese nun etwa 15-20 Minuten backen lassen, bis sie schön goldgelb sind und die „Holzstäbchen-Probe“ bestehen.

Viel Spaß beim Nachbacken!


Über 45 Rezepte für gesunde Snacks!

eBook Snacks Baby


Folgende Beiträge könnten dir auch gefallen:

20 Kommentare

  • antworten
    George
    31. Oktober 2016 at 23:48

    Die Zutaten sind gekauft! Morgen kommen ein paar mehr Babys zu Besuch, da werden die Kekse getestet und wenn sie den Test bestehen, werden sie Teil von Gwennys erster Geburtstagsparty ??! Ich bin gespannt…

    • antworten
      Natalie
      1. November 2016 at 8:37

      Ich bin auch gespannt :-) Vielleicht magst du ja berichten, ob die kleinen Testesser sie mochten.

  • antworten
    Ana
    20. Dezember 2016 at 11:53

    Endlich habe ich es geschafft…
    Die Kekse sind im Ofen, ich freu mich schon :)
    Wie bewahrst du sie auf, es sind ja schon ein paar geworden ;)? Liebe Grüße und danke für das Rezept!

    • antworten
      Natalie
      20. Dezember 2016 at 12:00

      Einfach in einer Blechdose, aber bei uns werden sie ehrlich gesagt nie alt ☺️

  • antworten
    Evelyn
    13. Oktober 2018 at 12:07

    Leider war bei mir der Teig wohl nicht fluffig genug. Die kleinen Häufchen gingen nicht auf und sind innen noch klebrig. Was ich aber gar nicht so schlecht finde, weil sie dann nicht so bröseln (…ähm, wie heißt das auf deutsch? achja, krümeln).
    Danke dass du deine tollen Rezepte mit uns teilst!

  • antworten
    GABI
    17. Oktober 2018 at 7:15

    Kann man die auch einfrieren? Weil so viel auf einmal bei uns nicht gegessen werden. Nur ich und meine kleine essen Kürbis. Mein Mann und die Große essen dass nicht, und wegschmeißen will ich sie nicht.

    • antworten
      Natalie
      17. Oktober 2018 at 8:45

      Hallo Gabi, ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich denke es müsste gehen. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Romana
    16. September 2019 at 16:46

    Hallo Natalie, ich habe in meinem Garten jede Menge Patison-Kürbis. Könnte ich auch den für die Kekse verwenden?
    Lg Romana
    Ps. Deine Rezepte sind echt spitze. :-)

    • antworten
      Natalie
      16. September 2019 at 19:47

      Hallo Romana,

      ich würde sagen nein, denn ich kenne Patisson-Kürbisse nur für herzhafte Gerichte, bei denen der Kürbis im ganzen gegart und dann ausgehölt und gefüllt wird. Für die Kekse würde ich z.B. Hokkadio verwenden – der Kürbis sollte nämlich leicht süßlich schmecken. Viele Grüße Natalie

    • antworten
      Anne
      15. April 2020 at 21:22

      Meine sind ganz gut geworden.
      Hab den Kürbis aber nicht gerieben wenn er nachher sowieso püriert wird. Einfach kleinschneiden und kochen.
      Teig war von der Konsistenz wunderbar

      • antworten
        Natalie
        15. April 2020 at 21:24

        Danke für deine Rückmeldung :-) Ich habe ihn gerieben um die Kochzeit möglichst gering zu halten ;-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Christine
    25. September 2019 at 20:08

    Ich habe die Kekse gerade ausprobiert. Sie sind wirklich gut gelungen. Und wenn die Breischnute die nicht mag, Papa und mir schmecken sie allemal 😊

    • antworten
      Natalie
      26. September 2019 at 8:18

      Danke Christine für dein Feedback :-) Das freut mich, dass es euch allen schmeckt!

  • antworten
    Barbara
    28. Oktober 2019 at 22:51

    Hallo! Ich habe leider momentan keinen Apfelsaft, kann ich auch anderen Saft oder Hafermilch verwenden?
    Danke schonmal!

    • antworten
      Natalie
      29. Oktober 2019 at 8:14

      Hallo Barbara,

      hab ich leider noch nicht ausprobiert, aber ich denke schon, dass es gehen müsste :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Yulia
    22. März 2020 at 22:07

    Hallo Natalie,

    ab wie viel Monate darf man diese Kekse dem Kind geben? Und sind sie eher weich oder eher mit „Biss“?

    • antworten
      Natalie
      23. März 2020 at 9:00

      Hallo Yulia, siehe Überschrift ;-), ab 10 Monate bzw. wenn dein Baby gut einfaches Fingerfood essen kann. Sie sind eher weich. Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachbacken, Natalie

      • antworten
        Yulia
        23. März 2020 at 9:07

        Hat Vorteile wenn man lesen kann. Danke!

  • antworten
    Melanie
    17. November 2020 at 15:59

    Hallo Natalie.
    Geschmacklich waren deine Kürbiskekse super und als sie frisch aus dem Ofen kamen, waren sie auch noch sehr schön fluffing. Ich hab die Rester dann in einer Tupperdose aufbewahrt. Leider waren sie am nächsten Tag schon sehr trocken. Da wollte unsere Kleine sie dann leider nicht mehr :(
    Hast du einen Tipp, wie ich sie besser lagern kann?

    Liebe Grüße Melanie

    • antworten
      Natalie
      18. November 2020 at 8:29

      Hallo Melanie, ich bewahre sie auch einfach luftdicht verschlossen in einer Dose auf, bie uns bleiben sie so mindestens 2-3 Tage schön frisch. Vielleicht kannst du sie nächstes Mal ein kleines bisschen kürzer backen und es kommt denke ich auch darauf an wie viel Feuchtigkeit dein Kürbis enthält: Hokkaido hat z.B: weniger als ein Muskatkürbis.
      Liebe Grüße Natalie

    Kommentar hinterlassen

    Erhalte noch mehr Infos zum Thema Beikost oder Familienkost als Newsletter – abgestimmt auf das Alter deines Kindes!

    Weitere Informationen zu den Inhalten, der Protokollierung deiner Anmeldung, den Versand über den Anbieter "Active Campaign", die statistische Auswertung sowie Deine Abbestellmöglichkeiten erhältst du in der Datenschutzerklärung.