Kürbiskekse ohne Zucker für Babys und Kleinkinder

Zuletzt aktualisiert: 26. September 2021

Mit Kürbis kann man nicht nur kochen, sondern auch wunderbar backen, da der leicht süßliche Geschmack der Kürbisse sich wunderbar für Kekse oder auch Muffins und Kuchen eignet. Das Rezept für diese Kürbiskekse ist bereits für Babys und Kleinkinder geeignet und kommt ganz ohne Zucker aus, auch Milch und Eier sind nicht enthalten. Die Kekse werden nur ganz natürlich mit Äpfeln gesüßt.

Und das Tolle an diesem Rezept für die Kürbiskekse: Da wir Eltern ja nicht immer viel Zeit für Kekse haben, die man ausrollen und ausstechen muss (und ich zusätzlich auch oft nicht die Geduld dafür habe), kannst du sie einfach blitzschnell auf das Backblech „löffeln“ – oder auch diesen Arbeitsschritt auch gemeinsam mit den Kleinen machen:

Kuerbiskekse backen

Kürbiskekse ohne Zucker für Babys und Kinder

Portionen/Stück: 30

© Rezept von Babybrei-selber-machen.de

Zutaten

  • 150 g Kürbisfruchtfleisch (z.B. Hokkaido, hier kannst du bei einem Bio-Hokkaido die Schale mitverwenden oder Butternut, bei diesem vor dem Schneiden die Schale entfernen, da sie beim Garen nicht weich genug wird)
  • 150 ml Apfelsaft (100 % Direktsaft)
  • 75 g Bio-Apfel
  • 50 ml Rapsöl (raffiniert bzw. zum Backen geeignet)
  • 50 g feine Haferflocken
  • 200 g Dinkelmehl 1050 (alternativ Typ 630 oder Weizenmehl)
  • 2 TL Weinsteinbackpulver (nicht gehäuft)

Zubereitung

1

Den Kürbis ggf. schälen, siehe Hinweise oben, und in etwa 1×1 cm dicke Stücke schneiden. Zusammen mit dem Apfelsaft in einen kleinen Topf geben. Bei geschlossenem Deckel etwa 10-15 Minuten leicht kochen lassen, bis der Kürbis weich, aber noch bissfest ist.

2

Anschließend den Kürbis mit dem Apfelsaft pürieren und abkühlen lassen.

3

Den Apfel mit Schale mit der Gemüsereibe fein reiben und zu dem Kürbispüree geben.

4

Das Rapsöl ebenfalls unterrühren.

5

Haferflocken, Mehl und Backpulver mischen und mit dem Kürbis-Apfel-Öl-Gemisch verrühren.

6

Der Teig sollte jetzt schön weich und fluffig sein. Ist er zu fest, einfach noch einen kleinen Schuss Apfelsaft dazu geben.

7

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

8

Mit zwei Teelöffeln nun kleine Teighäufchen auf das Backblech legen, dabei genügend Abstand zwischen den Keksen lassen.

9

Diese nun etwa 15-20 Minuten backen lassen, bis sie schön goldgelb sind und die Holzstäbchen-Probe bestehen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

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Hey, ich bin Natalie! Schön, dass du da bist!

Ich bin selbst Mama eines Sohnes und schreibe hier auf Babybrei-selber-machen.de seit über 6 Jahren über die Themen Babybrei und Beikost. Im Laufe der Zeit haben sich die Inhalte gemeinsam mit meinem Sohn weiter entwickelt.  So findest du heute hier auch Ideen für gesunde Snacks & Fingerfood sowie Rezepte für den Familientisch. Ich freue mich, dich während dieser spannenden Zeit der Beikost bis hin zum Familientisch zu begleiten.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin ist es mir eine Herzensangelegenheit, dir nicht nur Rezepte, sondern auch Wissen zum Thema gesunde Ernährung mitzugeben.

Bei Fragen kannst du dich gerne an kontakt@babybrei-selber-machen.de wenden.

Natalie Wiese

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Kommentare

26 Kommentare

26 Kommentare

  1. Die Zutaten sind gekauft! Morgen kommen ein paar mehr Babys zu Besuch, da werden die Kekse getestet und wenn sie den Test bestehen, werden sie Teil von Gwennys erster Geburtstagsparty ??! Ich bin gespannt…

    Antworten
    • Ich bin auch gespannt :-) Vielleicht magst du ja berichten, ob die kleinen Testesser sie mochten.

      Antworten
  2. Endlich habe ich es geschafft…
    Die Kekse sind im Ofen, ich freu mich schon :)
    Wie bewahrst du sie auf, es sind ja schon ein paar geworden ;)? Liebe Grüße und danke für das Rezept!

    Antworten
    • Einfach in einer Blechdose, aber bei uns werden sie ehrlich gesagt nie alt ☺️

      Antworten
  3. Leider war bei mir der Teig wohl nicht fluffig genug. Die kleinen Häufchen gingen nicht auf und sind innen noch klebrig. Was ich aber gar nicht so schlecht finde, weil sie dann nicht so bröseln (…ähm, wie heißt das auf deutsch? achja, krümeln).
    Danke dass du deine tollen Rezepte mit uns teilst!

    Antworten
  4. Kann man die auch einfrieren? Weil so viel auf einmal bei uns nicht gegessen werden. Nur ich und meine kleine essen Kürbis. Mein Mann und die Große essen dass nicht, und wegschmeißen will ich sie nicht.

    Antworten
    • Hallo Gabi, ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich denke es müsste gehen. Viele Grüße Natalie

      Antworten
  5. Hallo Natalie, ich habe in meinem Garten jede Menge Patison-Kürbis. Könnte ich auch den für die Kekse verwenden?
    Lg Romana
    Ps. Deine Rezepte sind echt spitze. :-)

    Antworten
    • Hallo Romana,

      ich würde sagen nein, denn ich kenne Patisson-Kürbisse nur für herzhafte Gerichte, bei denen der Kürbis im ganzen gegart und dann ausgehölt und gefüllt wird. Für die Kekse würde ich z.B. Hokkadio verwenden – der Kürbis sollte nämlich leicht süßlich schmecken. Viele Grüße Natalie

      Antworten
    • Meine sind ganz gut geworden.
      Hab den Kürbis aber nicht gerieben wenn er nachher sowieso püriert wird. Einfach kleinschneiden und kochen.
      Teig war von der Konsistenz wunderbar

      Antworten
      • Danke für deine Rückmeldung :-) Ich habe ihn gerieben um die Kochzeit möglichst gering zu halten ;-) Viele Grüße Natalie

        Antworten
  6. Ich habe die Kekse gerade ausprobiert. Sie sind wirklich gut gelungen. Und wenn die Breischnute die nicht mag, Papa und mir schmecken sie allemal ?

    Antworten
    • Danke Christine für dein Feedback :-) Das freut mich, dass es euch allen schmeckt!

      Antworten
  7. Hallo! Ich habe leider momentan keinen Apfelsaft, kann ich auch anderen Saft oder Hafermilch verwenden?
    Danke schonmal!

    Antworten
    • Hallo Barbara,

      hab ich leider noch nicht ausprobiert, aber ich denke schon, dass es gehen müsste :-) Viele Grüße Natalie

      Antworten
  8. Hallo Natalie,

    ab wie viel Monate darf man diese Kekse dem Kind geben? Und sind sie eher weich oder eher mit „Biss“?

    Antworten
    • Hallo Yulia, siehe Überschrift ;-), ab 10 Monate bzw. wenn dein Baby gut einfaches Fingerfood essen kann. Sie sind eher weich. Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachbacken, Natalie

      Antworten
      • Hat Vorteile wenn man lesen kann. Danke!

        Antworten
    • Die Kekse sind der Hammer :):) kommen bei der großen (2) sowie bei den zwillingen 7monate, und natürlich bei mir super an:)
      Meine Frage wäre noch ob man die auch einfrieren darf? Viele Grüße

      Antworten
      • Hallo Anna, ja du kannst die Kekse auch einfrieren :-) Toll, dass sie euch so gut schmecken!
        Liebe Grüße
        Natalie

        Antworten
  9. Hallo Natalie.
    Geschmacklich waren deine Kürbiskekse super und als sie frisch aus dem Ofen kamen, waren sie auch noch sehr schön fluffing. Ich hab die Rester dann in einer Tupperdose aufbewahrt. Leider waren sie am nächsten Tag schon sehr trocken. Da wollte unsere Kleine sie dann leider nicht mehr :(
    Hast du einen Tipp, wie ich sie besser lagern kann?

    Liebe Grüße Melanie

    Antworten
    • Hallo Melanie, ich bewahre sie auch einfach luftdicht verschlossen in einer Dose auf, bie uns bleiben sie so mindestens 2-3 Tage schön frisch. Vielleicht kannst du sie nächstes Mal ein kleines bisschen kürzer backen und es kommt denke ich auch darauf an wie viel Feuchtigkeit dein Kürbis enthält: Hokkaido hat z.B: weniger als ein Muskatkürbis.
      Liebe Grüße Natalie

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  10. Die sind der absolute Hit, so einfach zu machen, lassen sich super eingefrieren und lecker lecker.
    Für klein und groß
    Dankeschön

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    • Hallo Gisela,

      das freut mich! Danke für deine Rückmeldung, liebe Grüße Natalie

      Antworten
  11. Das Rezept schmeckt uns wirklich wahnsinnig gut. Danke! Beim zweiten Mal hab ich statt Rapsöl lieber Kokosöl genommen und in den Topf mit Apfelsaft und Kürbis habe ich noch einen Teelöffel Pumpkin Spice gegeben.

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    • Hallo Liv, danke für deine Ideen! Das klingt wirklich auch lecker :-) Liebe Grüße Natalie

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