Familienkost: Rezept für Kleinkinder/ Zuckerfreie Rezepte

Süße Kürbis-Kekse ohne Zucker für Babys ab 10 Monaten

Geht es dir auch manchmal so, dass du ein bisschen frustriert bist, wenn du gesunde Snacks für dein Kind kaufen willst? Ich mache ja gerne und auch viel selber, aber manchmal habe ich doch einfach nicht die Zeit dazu und will einfach schnell ein paar Kekse für die Fahrt in den Urlaub kaufen – und dann stehe ich da: Verzweifelt vor dem Keksregal, weil ich einfach keine Kekse finde, die meinen Ansprüchen genügen:

  • Zu viel Zucker: Auch “ohne Zucker” ist leider mit Zucker, weil die Kekse dann einfach mit Honig, Fructose oder ähnlichem gesüßt werden.
  • Zu viele Zusatzstoffe: Ich möchte einfach nur Butterkekse kaufen, dazu braucht man eigentlich nur Mehl, Butter, etwas zum Süßen, Backpulver, evtl. noch ein Ei. Fertig. Was machen dann bitte die zehn anderen Zutaten in diesen Keksen, die ich nicht mal aussprechen kann?
  • Oder einfach zu teuer: Habe ich dann doch mal Kekse gefunden, bei denen ich einigermaßen zufrieden bin, dann kostet das winzige Paket gleich 3 Euro…

Das muss doch besser gehen, oder? Daher habe ich mich heute vormittag dann doch wieder mit meinem kleinen Mann in die Küche gestellt und ein leckeres, einfaches Keksrezept für euch kreiert:

Süße Kürbis-Kekse ohne Zucker

Die Kekse kommen ganz ohne Zucker aus und werden nur mit Äpfeln gesüßt. Zusätzlich unterstützt das enthaltene Kürbispüree auch noch den leicht süßlichen Geschmack und schenkt den Keksen eine tolle orangene Farbe. Und da wir Mamas ja alle nicht so wirklich viel Zeit für Kekse haben, die man ausrollen und ausstechen muss (und ich zusätzlich auch oft nicht die Geduld dafür habe), kannst du sie einfach auf das Backblech “löffeln”. Das Rezept für die Kürbis-Kekse gibt jetzt hier für dich:

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Rezept für die süßen Kürbis-Kekse ohne Zucker (etwa 30 Stück)

Zutaten

  • 150 g Kürbisfruchtfleisch (Hokkaido, bei Bio-Kürbissen kannst du die Schale mitverwenden)
  • 150 ml Apfelsaft (100 % Direktsaft)
  • 75 g Bio-Apfel
  • 50 ml Rapsöl
  • 50 g feine Haferflocken
  • 200 g Dinkelmehl 1050
  • 2 TL Weinsteinbackpulver (nicht gehäuft)

Zubereitung der Kürbis-Kekse

  1. Den Kürbis mit einer Gemüsereibe grob reiben. Zusammen mit dem Apfelsaft in einen kleinen Topf geben. Bei geschlossenem Deckel etwa 10-15 Minuten leicht kochen lassen, bis der Kürbis weich, aber noch bissfest ist.
  2. Anschließend den Kürbis mit dem Apfelsaft pürieren und abkühlen lassen.
  3. Den Apfel mit Schale mit der Gemüsereibe fein reiben und zu dem Kürbispüree geben.
  4. Das Rapsöl ebenfalls unterrühren.
  5. Haferflocken, Mehl und Backpulver mischen und mit dem Kürbis-Apfel-Öl-Gemisch verrühren.
  6. Der Teig sollte jetzt schön weich und “fluffig” sein. Ist er zu fest, einfach noch einen kleinen Schuss Apfelsaft dazu geben.
  7. Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  8. Mit zwei Teelöffeln nun kleine Teighäufchen auf das Backblech legen, dabei genügend Abstand zwischen den Keksen lassen.
  9. Diese nun etwa 15-20 Minuten backen lassen, bis sie schön goldgelb sind und die “Holzstäbchen-Probe” bestehen.

Viel Spaß beim Nachbacken!


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13 Kommentare

  • antworten
    George
    31. Oktober 2016 at 23:48

    Die Zutaten sind gekauft! Morgen kommen ein paar mehr Babys zu Besuch, da werden die Kekse getestet und wenn sie den Test bestehen, werden sie Teil von Gwennys erster Geburtstagsparty ??! Ich bin gespannt…

    • antworten
      Natalie
      1. November 2016 at 8:37

      Ich bin auch gespannt :-) Vielleicht magst du ja berichten, ob die kleinen Testesser sie mochten.

  • antworten
    Ana
    20. Dezember 2016 at 11:53

    Endlich habe ich es geschafft…
    Die Kekse sind im Ofen, ich freu mich schon :)
    Wie bewahrst du sie auf, es sind ja schon ein paar geworden ;)? Liebe Grüße und danke für das Rezept!

    • antworten
      Natalie
      20. Dezember 2016 at 12:00

      Einfach in einer Blechdose, aber bei uns werden sie ehrlich gesagt nie alt ☺️

  • antworten
    Evelyn
    13. Oktober 2018 at 12:07

    Leider war bei mir der Teig wohl nicht fluffig genug. Die kleinen Häufchen gingen nicht auf und sind innen noch klebrig. Was ich aber gar nicht so schlecht finde, weil sie dann nicht so bröseln (…ähm, wie heißt das auf deutsch? achja, krümeln).
    Danke dass du deine tollen Rezepte mit uns teilst!

  • antworten
    GABI
    17. Oktober 2018 at 7:15

    Kann man die auch einfrieren? Weil so viel auf einmal bei uns nicht gegessen werden. Nur ich und meine kleine essen Kürbis. Mein Mann und die Große essen dass nicht, und wegschmeißen will ich sie nicht.

    • antworten
      Natalie
      17. Oktober 2018 at 8:45

      Hallo Gabi, ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich denke es müsste gehen. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Romana
    16. September 2019 at 16:46

    Hallo Natalie, ich habe in meinem Garten jede Menge Patison-Kürbis. Könnte ich auch den für die Kekse verwenden?
    Lg Romana
    Ps. Deine Rezepte sind echt spitze. :-)

    • antworten
      Natalie
      16. September 2019 at 19:47

      Hallo Romana,

      ich würde sagen nein, denn ich kenne Patisson-Kürbisse nur für herzhafte Gerichte, bei denen der Kürbis im ganzen gegart und dann ausgehölt und gefüllt wird. Für die Kekse würde ich z.B. Hokkadio verwenden – der Kürbis sollte nämlich leicht süßlich schmecken. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Christine
    25. September 2019 at 20:08

    Ich habe die Kekse gerade ausprobiert. Sie sind wirklich gut gelungen. Und wenn die Breischnute die nicht mag, Papa und mir schmecken sie allemal 😊

    • antworten
      Natalie
      26. September 2019 at 8:18

      Danke Christine für dein Feedback :-) Das freut mich, dass es euch allen schmeckt!

  • antworten
    Barbara
    28. Oktober 2019 at 22:51

    Hallo! Ich habe leider momentan keinen Apfelsaft, kann ich auch anderen Saft oder Hafermilch verwenden?
    Danke schonmal!

    • antworten
      Natalie
      29. Oktober 2019 at 8:14

      Hallo Barbara,

      hab ich leider noch nicht ausprobiert, aber ich denke schon, dass es gehen müsste :-) Viele Grüße Natalie

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