Babybrei auf Vorrat kochen, einfrieren und erwärmen

Babybrei auf Vorrat kochen, einfrieren und erwärmen

Babybrei Zubereitung | 14. Juli 2015 | Von

Babybrei lässt sich prima auf Vorrat kochen, einfrieren und erwärmen. Das Erwärmen zur Mittagszeit geht dann genauso schnell, wie mit einem gekauften Breigläschen. Im folgenden Beitrag erkläre ich euch genau, wie es geht und was ihr beim Einfrieren und Erwärmen von Babybrei beachten müsst.


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Hinweise zur Haltbarkeit von Babybrei

Eingefrorener Babybrei sollte innerhalb von 6 Wochen aufgebraucht werden. Im Kühlschrank hält er sich gut verschlossen bis zum nächsten Tag.

Aufgetauten Babybrei bitte immer innerhalb von 24 Stunden verbrauchen.

Zubereitung von Babybrei: Gemüse putzen und schneiden

Ich habe für einen Sohn alle zwei Wochen Brei auf Vorrat gekocht. Meistens dauerte der gesamte Prozess vom Gemüseschneiden bis hin zum Portionieren des fertigen Breis etwa 1-2 Stunden (für zwei verschiedene Sorten) – die Zeit variiert je nachdem, welches Küchenequipment ihr zur Verfügung habt.

Der erste Schritt besteht darin, das Gemüse zu putzen bzw. zu schälen. Zum Schälen von Kartoffeln, Pastinaken oder Karotten könnt ihr einen herkömmlichen Sparschäler verwenden. Gemüse ohne Schale, wie z. B. Brokkoli könnt ihr mit einem kleinen Küchenmesser putzen und in kleinere Röschen teilen.

Bosch MUM

Kocht ihr öfters große Portionen Babybrei vor, ist eine Küchenmaschine* zum Zerkleinern des Gemüses und der Kartoffeln sehr hilfreich. Diese Anschaffung lohnt sich aus meiner Sicht auch später noch für die Kleinkinder-Küche, um zum Beispiel Obst-Smoothies herzustellen. Gut und vor allem preisgünstiger könnt ihr das Gemüse auch mit einem Hobel, wie zum Beispiel der Leifheit Allzweckreibe* zerkleinern. Wenn ihr das Gemüse ganz klassisch mit einem Messer von Hand schneiden wollt, braucht ihr bei einer Breimenge für eine oder zwei Wochen schon etwas mehr Geduld, aber auch dies ist möglich. 

Babybrei pürieren

Das gekochte Gemüse könnt ihr mit einem normalen Pürierstab (am besten mit Edelstahlschaft) oder auch mit einem Standmixer pürieren. Bitte bei der Verwendung eines Pürierstabes darauf achten, dass das Gefäß mindestens so hoch wie der Schaft der Pürierstabes ist, ansonsten spritzt euch der Brei in der ganzen Küche herum. Achtung hier auch bei sehr heißem Brei, es besteht Verbrennungsgefahr. Am besten das gekochte Gemüse immer ein paar Minuten abkühlen lassen.

Sehr praktisch sind auch die “neuen” Kombi-Geräte wie z. B. der Philips AVENT 4-in-1 Babynahrungszubereiter (Dampfgarer und Mixer)*: Das Gemüse oder Obst wird darin schonend gedämpft und mit dem gleichen Gerät auch einfach püriert:

Meinen ausführlichen Testbericht mit Anleitung zu diesem Gerät findet ihr übrigens hier.

Babybrei einfrieren

Das Rapsöl am besten immer erst nach dem Auftauen zum Mittagsbrei hinzugeben. Siehe auch: Welches Öl ist am besten für die Zubereitung von Babybrei geeignet.

Bevor der Babybrei eingefroren wird, sollte er immer ganz abkühlen, das aber möglichst schnell und abgedeckt (einfach den Deckel der Dose darauf legen, aber noch nicht fest zudrücken), so dass sich keine Keime bilden können. Anschließend sollte er komplett verschlossen und zügig eingefroren werden oder für den Verzehr am nächsten Tag in den Kühlschrank gestellt werden. Zum Einfrieren für den Beikost-Start haben sich für mich kleine Eiswürfelbehälter* bewährt, da ein Baby anfangs ja nur wenige Löffel Brei isst. So könnt ihr je nach Bedarf die gewünschte Eiswürfelmenge an Brei entnehmen, auftauen lassen und erwärmen. Ein Eiswürfel entspricht dabei etwa 20 g.

Größere Portionen (etwa 75 ml) lassen sich beispielsweise gut mit diesem Gefrierbehälter aus Silikon* einfrieren. Dieser hat den Vorteil, dass der gefrorene Babybrei ganz leicht wieder aus der Form gelöst werden kann:

Isst euer Baby nach einiger Zeit schon mehr Brei, könnt ihr diesen sehr gut in alten Breigläsern, Marmeladegläsern oder auch in speziellen Beikost-Dosen zum Beispiel von der Firma Nuby* einfrieren. Diese sind übrigens auch später im Kleinkindalter sehr praktisch, da ihr darin Obstschnitze oder Knabbereien für unterwegs mitnehmen könnt.

Nuby Breischalen

Etwas teurer sind die Aufbewahrungsbehälter für Brei von Avent*:

avent breidose

Babybrei erwärmen

Am besten und schnellsten lässt sich Babybrei erwärmen, wenn man ihn am späten Abend aus dem Gefrierschrank nimmt und noch verschlossen in den Kühlschrank stellt. Dort kann er dann über Nacht auftauen.
Natürlich könnt ihr auch den noch gefrorene Brei erwärmen, dies dauert aber sehr viel länger und benötigt auch mehr Energie.

Den aufgetaute Babybrei könnt ihr ganz einfach im Wasserbad erwärmen: Dazu wird der Breibehälter ohne Deckel einfach in einen Topf mit heißem Wasser gestellt (ca. 70 °C) und unter regelmäßigem Rühren erwärmt.

babybrei erwaermen

Natürlich kann der Brei auch in der Mikrowelle erwärmt werden. Bitte achtet hierbei darauf, dass ihr den Brei schonend, also nicht bei voller Wattzahl erwärmt und auch wieder regelmäßig umrührt und die Temperatur prüft. 

Spezielle Beikostwärmer sind ebenfalls eine gute und schnelle Möglichkeit, den Babybrei auf die richtige Temperatur zu erwärmen. Es gibt verschiedene Modelle und Preisklassen, die zum Teil passend zu den Beikostbehältern sind, wie zum Beispiel der Philips Avent Fläschchen und Babykostwärmer*.

 


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Kommentare

  1. Hinterlasse einen Kommentar

    kerstin
    3. Juli 2016

    Leider ist das mit dem Auftauen am Vorabend nicht ganz richtig, man sollte unbedingt erst kurz vorm essen Auftauen, steht auch auf der Seite vom Bmga, sonst ist die Seite toll, super Rezepte, gute Anleitung! Gruss von Jona, 6 monate!

    • Hinterlasse einen Kommentar

      Natalie
      4. Juli 2016

      Liebe Kerstin, vielen Dank für deinen Kommentar.
      Natürlich kann man den Brei auch erst kurz vor dem Essen auftauen, da benötigt aber viel Energie und ist wie ich finde, unpraktisch und dauert sehr lange. Den eingefrorenen Babybrei kann man problemlos bis zu 24h im Kühlschrank aufbewahren.

  2. Hinterlasse einen Kommentar

    Katja
    30. November 2016

    Ich hab mal gehört das man das Beikostöl gleich mit zugeben soll bevor man einfriert. Was sagst du dazu, da ich nicht darüber gelesen haben?

    Deine Seite ist echt klasse, vielen Dank dafür! Lg katja

    • Hinterlasse einen Kommentar

      Natalie
      30. November 2016

      Hallo Katja,
      vielen Dank! Ich würde empfehlen es erst beim Aufwärmen dazuzugeben. So steht es auch in den einzelnen Rezepten vermerkt, aber auf dieser Seite nicht, das stimmt, das sollte ich ergänzen 🙂
      Viele Grüße
      Natalie

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