Fenchel für Babys: Ab wann und was du beachten solltest

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Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2021

Fenchel ist richtig gesund: Neben reichlich Calcium enthält die kleine Knolle auch die Vitamine B, C (sogar doppelt so viel wie in Orangen!), E sowie Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalium. Fenchel ist mild im Geschmack und gut bekömmlich, hat aber einen relativ hohen Nitratgehalt, daher solltest du ihn nicht als erste Gemüse für den Babybrei verwenden und Babybrei mit Fenchel auch nicht erneut erwärmen.

Fenchel im Babybrei

Ab wann dürfen Babys Fenchel essen?

Fenchel kannst du als Gemüse im Mittagsbrei anbieten, ab etwa dem 7. Monat, da Fenchel wie bereits erwähnt ein stark nitrathaltiges Gemüse ist, siehe auch Infos unten.

Darf man Babybrei mit Fenchel einfrieren und noch einmal erwärmen?

Fenchel zählt zum stark nitrathaltigen Gemüse. Beim erneuten Erwärmen können sich Nitrate in Nitrite umwandeln. Nitrit ist zum einen krebserregend und zum kann es den Sauerstofftransport hemmen, was in seltenen Fällen bei sehr jungen Babys (unter 4 Monaten) gefährlich sein kann, da es zur „Blausucht“ führen kann. Daher lautet meine Empfehlung: Babybrei mit stark nitrathaltigem Gemüse, wie z. B. Fenchel immer frisch kochen + nach Möglichkeit Bio- und Freilandfenchel verwenden und nicht täglich geben.

Babybrei mit Fenchel ist also nicht zum Einfrieren geeignet.

Rezepte für Babybrei mit Fenchel

Hier auf dem Blog findest du einige Rezepte für leckeren Babybrei mit Fenchel:

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eBook Babybrei Titelbild
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Rezepte mit Fenchel für den Familientisch

Fenchel kannst du für ältere Babys oder Kleinkinder prima gedünstet oder gebacken als Fingerfood z.B. in Ofengemüse oder auch als Pizzabelag anbieten. Er eignet sich ebenfalls als Gemüse in Soßen, Suppen oder Gemüsepfannen. Rezepte mit Fenchel für die ganze Familie findest du z.B. in meinem eBook „Veggie, Baby!“.

Tipp: Fenchel wirkt beruhigt den Magen-Darm-Trakt – auch bei Babys und Kleinkindern

Fenchel hat nicht nur als Tee, sondern auch als Gemüse eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Das liegt an den ätherischen Ölen Anethol und Fenchon.

Fencheltee sollte man (wie alle „Kräutertees“) daher nicht „prophylaktisch“ bei Babys als „Getränk“ geben, sondern immer nur bei akutem Bedarf, wie beispielsweise Bauchschmerzen.

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eBook Familienrezepte Titelbild
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Bild: Pixabay.com

Hey, ich bin Natalie! Schön, dass du da bist!

Ich bin selbst Mama eines Sohnes und schreibe hier auf Babybrei-selber-machen.de seit über 6 Jahren über die Themen Babybrei und Beikost. Im Laufe der Zeit haben sich die Inhalte gemeinsam mit meinem Sohn weiter entwickelt.  So findest du heute hier auch Ideen für gesunde Snacks & Fingerfood sowie Rezepte für den Familientisch. Ich freue mich, dich während dieser spannenden Zeit der Beikost bis hin zum Familientisch zu begleiten.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin ist es mir eine Herzensangelegenheit, dir nicht nur Rezepte, sondern auch Wissen zum Thema gesunde Ernährung mitzugeben.

Bei Fragen kannst du dich gerne an kontakt@babybrei-selber-machen.de wenden.

Natalie Wiese

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Kommentare

6 Kommentare

6 Kommentare

  1. Hallo Natalie,

    kann ich frischen Bio Fenchel kaufen, ihn klein schneiden, einfrieren und dann wieder auftauen um ihn dann erst zu kochen? Also das ich ihn quasi roh einfriere? Ich habe von einer Knolle nämlich ansonsten immer so viel übrig, da man Fenchel ja auch nicht jeden Tag geben sollte.

    Liebe Grüße
    Anni

    Antworten
    • Hallo Anni,j a das geht, das Nitrit entsteht ja erst beim erneuten erwärmen. Viele Grüße Natalie

      Antworten
    • Hey Natalie,

      Eine Fenchelknolle ergibt ja ca. 2 Portionen. Kann ich die eine Portion direkt verfüttern und die zweite am darauf folgenden Tag? Oder ist es dann gefährlich, weil ich den Brei ja erwärmen muss?

      Liebe Grüße, Marthe

      Antworten
      • Hallo Marthe, ich empfehle, siehe Beitrag oben, Fenchelbrei nicht noch einen mal zu erwärmen, sondern frisch zu koche :-)

        Viele Grüße Natalie

        Antworten
  2. Ok, danke. Also darf man bei Fenchel, Spinat, Rote Beete etc. immer nur eine Portion Brei herstellen, die direkt verzehrt wird, richtig?

    Antworten
    • Hallo Marthe, ja so empfehle ich es.

      Viele Grüße Natalie

      Antworten

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