Babybrei mit Fenchel, Karotte und Hirse

Babybrei Karotte Fenchel
Zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2021

Fenchel hat nicht nur als Tee, sondern auch als Gemüse die Eigenschaft, wohltuend und sehr bekömmlich für Babys Bauch zu sein. Zusammen mit Karotten schmeckt der Babybrei mit Fenchel sehr mild und süßlich und kommt daher gut bei Babys an.

Dieser Mittagsbrei ist vegetarisch, bekommt aber durch die Zugabe von Hirseflocken das nötige Eiweiß und Eisen.

Hinweise zu den Zutaten für den Mittagsbrei

Kartoffeln: Die Kartoffelsorte ist egal, es können sowohl mehligkochende Kartoffeln als auch festkochende Kartoffeln verwendet werden. Manchmal muss auch ausprobiert werden, was deinem Baby besser schmeckt. Mehligkochende Kartoffeln lassen sich etwas besser pürieren.

Fenchel: Fenchel zählt zum nitrathaltigen Gemüse. Daher solltest du am besten Bio-Fenchel verwenden und den Brei nicht einfrieren und wieder erwärmen, um die mögliche Nitritbildung zu vermeiden. Fenchelsaison ist bei uns in Deutschland (und natürlich auch Österreich und der Schweiz) etwa von Juni bis Oktober. In diesem Artikel erfährst du mehr über Fenchel für Babys.

Fruchtsaft: Am besten 100 % Direktsaft verwenden. Geschmacksneutral sind Birnen- oder Apfelsaft, Orangensaft besitzt mehr Eigengeschmack, dafür aber auch das meiste Vitamin C. Mehr Infos zum Thema „Saft im Babybrei“ findest du hier.

Rezept für den Babybrei mit Fenchel, Karotte und Hirse (ab dem 7. Monat)

© Rezept von Babybrei-selber-machen.de

Zutaten

  • 50 g Kartoffel
  • 50 g Karotten
  • 50 g Bio-Fenchel
  • 10 g Hirseflocken
  • 3 EL Orangensaft
  • 1 EL Rapsöl

Zubereitung

1

Die Kartoffeln und Karotten waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.

2

Den Fenchel waschen, putzen und ebenfalls klein schneiden. (Tipp: Wie putzt man Fenchel?)

3

Das Gemüse zusammen mit 60-70 ml Wasser in einen kleinen Topf geben und etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

4

Nun die Hirseflocken dazu geben, die Herdplatte ausschalten und das Ganze noch einmal etwa 1-2 Minuten leicht weiter kochen lassen. Die Resthitze der Herdplatte reicht dafür in der Regel aus.

5

Anschließend den Orangensaft und das Rapsöl dazu geben und den Babybrei pürieren.

6

Ist der Brei zu dick, kannst du noch mehr Wasser dazu geben, bis die Konsistenz für dein Baby passend ist.

Notizen

Die Grammangabe bezieht sich auf das geputzte und geschälte Gemüse. Dieser Mittagsbrei ist nicht zum Einfrieren geeignet, siehe Hinweise oben.

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eBook Babybrei Titelbild
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Hey, ich bin Natalie! Schön, dass du da bist!

Ich bin selbst Mama eines Sohnes und schreibe hier auf Babybrei-selber-machen.de seit über 6 Jahren über die Themen Babybrei und Beikost. Im Laufe der Zeit haben sich die Inhalte gemeinsam mit meinem Sohn weiter entwickelt.  So findest du heute hier auch Ideen für gesunde Snacks & Fingerfood sowie Rezepte für den Familientisch. Ich freue mich, dich während dieser spannenden Zeit der Beikost bis hin zum Familientisch zu begleiten.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin ist es mir eine Herzensangelegenheit, dir nicht nur Rezepte, sondern auch Wissen zum Thema gesunde Ernährung mitzugeben.

Bei Fragen kannst du dich gerne an kontakt@babybrei-selber-machen.de wenden.

Natalie Wiese

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Kommentare

13 Kommentare

13 Kommentare

  1. Hallo, wieso ist dieser Brei nicht zum einfrieren geeignet? Liebe Grüße Sandra

    Antworten
      • Wie ist das bei gekauften Brei, der Fenchel enthält. Sollte ich den dann auch nicht erwärmen? LG Karin

        Antworten
        • Hallo Karin,

          also bei gekauftem Brei mit Fenchel wird ganz spezieller Fenchel (z.B. auch bei Spinat) verwendet, der extra wenig Nitrat enthält und die Nitratmengen werden auch während der Produktion streng kontrolliert. Laut Hersteller kannst du diese ganz normal erwärmen.
          Viele Grüße Natalie

          Antworten
  2. Danke, ich hab es jetzt schon gelesen. Hab ein Rezept aus einem anderen Buch mit Fenchel als Vorratsbrei und auch schon öfters so gemacht. Ist das jetzt sehr „schlimm“?

    Antworten
  3. Hallo,
    ich habe schon oft gelesen, dass man Hirsekörner vor dem Kochen lange (am besten über Nacht) wässern oder kochend heiß abspülen sollte, weil sie Bitterstoffe enthalten, die sehr streng schmecken. Wie ist das bei den Flocken? Muss ich das da auch?
    Viele Grüße

    Antworten
    • Hallo Gesa, nein bei Flocken musst du das nicht. Viele Grüße Natalie

      Antworten
  4. Dh ich darf den brei auch nicht am vorabend zubereiten und ihn im Kühlschrank lassen und am nächsten Tag erwärmen?

    Antworten
    • Hallo Slavica, das „Problem“ ist nicht das einfrieren, sondern das erwärmen, hierbei kann das Nitrat in nitratreichem Gemüse in Nitrit umgewandelt werden. Daher empfehle ich diesen Brei frisch zu kochen.

      Viele Grüße Natalie

      Antworten
  5. Hallo,
    warum ist der Bei erst ab 7 Monaten zu empfehlen?
    Wegen der Hirse? Aber kommt sie nicht auch öfter schon bei „b dem 5. Monat Brei dazu?)
    Danke ☺️

    Antworten
    • Hallo Vanessa, wegen dem Fenchel, da er ein stark nitrathaltiges Gemüse ist. Aber es ist wie immer bei den Altersangaben nur eine Empfehlung, du kannst den Brei auch früher anbieten, wenn du das möchtest… Viele Grüße Natalie

      Antworten
      • Ah ok, danke ☺️
        Ich dachte Fenchel kann man schon zur Beikosteinführung verwenden, man darf ihn dabei nur nicht zweimal erhitzen. Wieder etwas gelernt 😊

        Antworten
        • … das mit dem zweimal erhitzen stimmt. Die Altersangaben sind immer nur Empfehlungen, die auf Verträglichkeiten basieren, keine strikten Vorgaben :-)

          Antworten

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