Abendbrei/ Grundrezepte

Grundrezept Abendbrei für Babys selber machen

Babybrei Grundrezept Abendbrei

Nach dem Mittagsbrei wird als zweiter Brei in der Regel der Abendbrei eingeführt. Er besteht aus Milch, Vollkorngetreide und etwas Obst. Durch das im Obst enthaltene Vitamin C wird die Eisenaufnahme aus dem Getreide verbessert. Dieses Grundrezept könnt ihr beliebig anpassen und die Getreideflocken und das Obst nehmen, das euer Baby gerne mag.

Das Rezept enthält nur 20 g Obst, was auf den ersten Blick relativ wenig erscheint, der Brei soll aber bewusst nur wenig süß sein.

Hinweise zu den Zutaten für den Abendbrei

Getreide: Beim Getreide ist Vollkorngetreide die beste Wahl. Es können normale feine Getreideflocken verwendet werden (z. B. aus Hafer, Dinkel, Hirse, Reis oder auch Schmelzflocken), Grieß (Dinkel oder Weizen) oder spezielle Instant Babybreiflocken.

Milch: Es sollte unbedingt Vollmilch (3,5 % Fett) verwendet werden, da fettarme Milch zu wenig Fett enthält. Es ist egal ob H-Milch oder frische Milch. Bitte keine Rohmilch oder Vorzugsmilch verwenden. Wenn ihr möchtet, könnt ihr den Brei zu Beginn mit einer Milch-Wassermischung herstellen, um euer Baby langsam an das neue Nahrungsmittel Kuhmilch zu gewöhnen. Hier solltet ihr dem Brei dann noch zusätzlich 1 TL Fett zugeben, da er sonst zu wenig davon enthält. Wenn ihr auf Kuhmilch verzichten möchte, könnt ihr den Abendbrei alternativ auch mit Pre-Milch anrühren oder sogar mit abgepumpter Muttermilch. Achtung: Bitte beides nicht kochen!

Grundrezept Abendbrei für Babys (ab dem 6. Monat)

Zutaten für den Abendbrei

  • 200 ml Vollmilch mit 3,5 % Fett (zu Beginn evtl. 100 ml Wasser + 100 ml Vollmilch + 1 TL Rapsöl)
  • 20 g feine Vollkorngetreideflocken, Schmelzflocken, spezielle Instant-Getreideflocken für Babys oder Grieß
  • 20 g Obstmus oder frisches Obst

Zubereitung

  • Zubereitung der Instantflocken (bitte auch Packungsanleitung beachten): Milch aufkochen lassen und kurz abkühlen lassen. Über die Instantflocken geben und quellen lassen. Mit dem Obst vermischen und auf Esstemperatur abkühlen lassen.
  • Zubereitung Getreideflocken oder Schmelzflocken: Getreideflocken oder Schmelzflocken in die kalte Milch geben und in einem Topf aufkochen. Etwa 3 Minuten weiter köcheln lassen. Mit Obst vermischen und auf Esstemperatur abkühlen lassen. Nachdem der Brei etwas abgekühlt ist, könnt ihr ihn bei Bedarf noch pürieren.
  • Zubereitung Grießbrei: Den Grieß in die kochende Milch einrühren und etwa 1 Minute weiter kochen lassen. Mit dem Obst vermischen und auf Esstemperatur abkühlen lassen.


Viele weitere Rezepte für den Abendbrei findet ihr hier: Abendbrei selber machen

Zu den Rezepten für den Mittagsbrei: Mittagsbrei selber machen

Auch um den Nachmittagsbrei selber zu machen habe ich viele Rezepte für euch vorbereitet: Nachmittagsbrei Rezepte

 

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34 Kommentare

  • antworten
    Lilli2190
    15. September 2016 at 13:40

    Klingt super , jedoch wie bereite ich ein Brei mit muttermilch zu ? Die darf ja nicht gekocht werden , bin gerade überfragt ?

    • antworten
      Natalie
      16. September 2016 at 9:32

      Hallo Lilli2190,

      genau die Muttermilch darf nicht gekocht werden, du kannst sie auf Esstemeperatur von etwa 40° C erwärmen.Dann kannst du sogenannte Baby-Instant-Flocken (im Baby-Nahrungsregal) oder auch Schmelzflocken dazu geben. Die Firma “Holle” hat soweit ich ich weiss auf ihren Instant-Flocken eine spezielle Anleitung für die Zubereitung mit Muttermilch.

      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Marion
    30. Dezember 2016 at 15:41

    Hallo,

    ich möchte bei meinem Sohn (6 Monate) auch bald mit dem Abendbrei beginnen.
    Die Flasche zu Mittag haben wir nämlich schon komplett durch den Brei ersetzt und er liebt es.

    Habe Grieß (von Himmeltau) gekauft und da ich noch keine Milch verwenden möchte, werde ich die Pre-Nahrung verwenden.
    Nimmt man da genauso die Angaben von ml wie beim Rezept mit Milch?
    Kann ich statt dem Obstmus auch ein bisschen von einem Direkt-Apfelsaft dazugeben?

    Vielen Dank jetzt schon für die Antwort :)

    Lg Marion

  • antworten
    Annemaria
    16. August 2017 at 19:33

    Hallo,

    ich habe heute das erste Mal Abendbrei gemacht. Habe mich an das “Rezept” gehalten und 20 g Hirseflocken in 200 ml kalte Vollmilch gegeben, aufkochen lassen, quellen lassen, 20 g Fruchtmus dazu und dann püriert. Aber der Brei war gar kein Brei sondern eher flüssig wie Suppe. Muss das so oder habe ich was falsch gemacht? Kann das an den Flocken liegen? Kann/muss ich mehr Flocken nehmen, damit der Brei auch wirklich Brei wird?

    LG

    • antworten
      Natalie
      17. August 2017 at 8:26

      Hallo Annemaria, hast du den Brei 2-3 Minuten weiter köcheln lassen, dann wird er eigentlich dicker!
      Viele Grüße
      Natalie

      • antworten
        Annemaria
        17. August 2017 at 11:59

        Hallo Natalie, ja, ich habe ihn sogar einige Minuten länger köcheln lassen, in der Hoffnung, dass sich da noch was tut…
        Aber ich weiß jetzt, dass es wirklich Brei sein soll, das hilft mir schonmal. Heute Abend werde ich mal andere Flocken nehmen und mal sehen, obs besser gelingt.
        Danke trotzdem für die schnelle Antwort!
        Viele Grüße
        Annemaria

        • antworten
          Natalie
          17. August 2017 at 14:06

          Hallo Annemaria, vielleicht versuchst du es mal mit Grieß oder du kannst natürlich die Menge der Getreideflocken auch erhöhen, bis der Brei die Konsistenz hat, die dein Baby gerne mag. Es geht ja nur um ungefähre Richtwerte und Mengenangaben, die kannst du natürlich auch anpassen und variieren :-)

          Viele Grüße
          Natalie

  • antworten
    Astrid
    5. Februar 2018 at 12:37

    Hallo! Eine tolle Seite!! Kann man den Abendbrei auch einfrieren? LG Astrid

    • antworten
      Natalie
      5. Februar 2018 at 12:40

      Hallo Astrid, ich empfehle den Abend- und Nachmittagsbrei immer frisch zu machen. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Astrid
    5. Februar 2018 at 23:32

    Okay! Vielen Dank ür die schnelle Antwort!! :)

  • antworten
    Rebecca
    16. Februar 2018 at 19:47

    Hallihallo!
    Vielen Dank erst einmal für die tolle Seite! Wir haben bisher immer die Grundrezepte von hier genommen.
    Bei diesem Rezept hier wundere ich mich aber ein bisschen.
    Wir haben vor ein paar Tagen mit dem Abendbrei begonnen (die halb Wasser/halb Milch Variante) und wenn ich am Ende alles püriert habe und das Obst dazu gebe, habe ich insgesamt nur noch ca 130 Gramm Brei übrig, weil der Rest verkocht ist. Ich denke, das Wasser geht flöten, weil der Brei auch bei mir sehr wässrig ist, wenn ich ihn nicht länger köcheln lasse (was ja irgendwie logisch ist, bei Halb/Halb).

    Noch isst er ihn ja nicht auf, dementsprechend ist die Menge gar nicht so wichtig, aber eine normale Portion sind auch hier 180 Gramm oder nicht? Wenn doch, dann müsste ich das Rezept nämlich in unserer Variante dementsprechend anpassen.

    Liebe Grüße

    • antworten
      Natalie
      17. Februar 2018 at 11:17

      Hallo Rebecca, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich habe die Menge nie abgewogen, die übrig bleibt, aber ich wundere mich auch ein bisschen über deine Schilderung. Der Brei soll je nach Getreideform (Flocken, Grieß, etc.) nur max. 2-3 Minuten kochen. Wenn dir der Brei dann noch zu dünnflüssig ist, kannst du natürlich auch die Getreidemenge erhöhen, auf z.B. 30g. Es sind ja nur Richtwerte, und du kannst das Rezept natürlich so anpassen, dass dein Sohn auch satt wird – jedes Kind isst eben anders und braucht andere Mengen, mein Sohn hat auch immer mehr Abendbrei gegessen, als die empfohlene Mengenangabe :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Melanie
    6. März 2018 at 20:47

    Hallo Natalie

    In deinem BEitrag zum Abendbrei ob man Milch verwenden soll schreibst du unter anderem:

    “nur wenn seitens der Eltern keine Kuhmilchunverträglichkeiten”

    Mein Mann und ich sind Laktoseintolerant, aber das ist auch erst nach Jahren aufgetreten. Was heißt das nun für unser Kind, wenn wir den Abendbrei mit Milch machen möchten?

    Gruss

    • antworten
      Natalie
      9. März 2018 at 17:04

      Hallo Melanie, du solltest das am besten mit deinem Kinderarzt besprechen, er kann auch entscheiden, ob ein Test bei eurem Kind sinnvoll ist. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Marleen
    10. Juni 2018 at 17:18

    Hey,
    hab eine kurze Frage zu den Vollkorngetreideflocken – welche nimmst du da bzw welche sind gemeint?!
    Bin noch unschlüssig zwischen dem Unterschied “Vollkorngetreideflocken” und “Instant-Breiflocken”!
    Nutze aktuell die dm bio Getreidebrei (aktuell Hafer) – gehören die zu den Instant Breiflocken?!

    UND:
    VIELEN DANK für deine tolle Seite! Die ist suuuuuuuuuuuuuuper!

    • antworten
      Natalie
      11. Juni 2018 at 8:30

      Hallo Marleen, ja genau, spezielle Babybrei-Produkte sind Instant-Getreidebreie. Vollkorngetreideflocken sind z.B. ganz normale feine Haferflocken, die du auch in dein Müsli nimmst ;-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Judith
    20. Juni 2018 at 21:46

    Hallo! Das ist vielleicht eine blöde Frage, aber der Brei muss dann schon noch püriert werden, oder? Denn davon schreibst du gar nichts. Und müssen Apfel und Banane geschält werden?
    Vielen Dank!
    Judith

  • antworten
    Carina
    23. Juni 2018 at 12:56

    Hallo, kann man anstatt der Milch auch Naturjoghurt verwenden?

    Übrigens tolle Seite! Wir haben schon viele Rezepte ausprobiert und unser Kleiner liebt die alle!

    • antworten
      Natalie
      25. Juni 2018 at 8:26

      Hallo Carina, wie alt ist denn dein Sohn?

      • antworten
        Carina
        27. Juni 2018 at 13:06

        8 Monate

  • antworten
    Manuela
    2. Juli 2018 at 10:04

    Hallo, danke für diese tolle Seite.
    Ich möchte gerne Abendbrei mit Muttermilch zubereiten. Nun steht Da, dass man sie nicht kochen darf. Hab in den Kommentaren was gelesen von auf 40 Grad erwärmen … aber wie soll das dann funktionieren mit Grieß und Co. Was gekocht werden muss?
    Würde auch erstmal die halb Milch halb Wasser Variante nehmen. Danke schonmal im Vorraus für deinen Tip.

    LG Manuela

    • antworten
      Natalie
      2. Juli 2018 at 12:07

      Hallo Manuela, schau mal hier: https://babybrei-selber-machen.de/wie-mache-ich-abendbrei-aus-pre-milch-oder-muttermilch/ Für Abendbrei mit Muttermilch eignen sich am besten Instant_Flocken, die müssen nur in warmer Flüssigkeit quellen. Alternativ kannst du den Brei auch mit Wasser zubereiten und hinterher stillen. Die 50:50-Variante gilt eigentlich eher für den Abendbrei mit Kuhmilch, Muttermilch kennt dein Baby ja schon ;-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Susann
    11. Juli 2018 at 22:43

    Hallo Natalie!
    Deine Seite ist toll…!
    Meine Kinder bekommen seit knapp 4 Wochen Brei und ich möchte demnächst auch mit dem Abendbrei anfangen. Allerdings bin ich etwas irritiert, da immer von einem süßen Abendbrei gesprochen wird und ich auch nur süße Rezepte finde… Hat das einen bestimmten Grund oder kann man auch herzhaften Abendbrei geben?
    Danke für Deine Antwort. Viele Grüße, Susann

    • antworten
      Natalie
      12. Juli 2018 at 8:10

      Hallo Susann, generell sind nur 20 g Obst im Abendbrei, da er nicht sehr süß sein soll. Natürlich kannst du auch etwas Gemüse zum Abendbrei geben, ich habe nur bisher keine Rezepte dafür auf der Seite :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Lisa
    16. August 2018 at 13:17

    Ich schau so gerne auf deine Seite und lass mich inspirieren!!! Einfach genial und meiner kleinen Maus schmeckt auch meist super gut :☺️
    Danke für deine Mühen und die tollen Rezepte!

    • antworten
      Natalie
      17. August 2018 at 16:50

      Vielen Dank Lisa <3

  • antworten
    Sandy Glaser
    27. August 2018 at 19:17

    Hallo😊 wenn mein kleiner nicht alles schafft kann ich ihm den brei nächsten tag nochmal geben wenn ich den rest in ein gläschen fülle und in den kühlschrank stelle?

    • antworten
      Natalie
      28. August 2018 at 8:20

      Hallo Sandy, ich würde dann erst mal nur die Hälfte des Breis in die Breischüssel zum Füttern füllen, dann kannst du den Rest den er nicht isst und der nicht mit dem Breilöffel in Berührung kam auf jeden Fall bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren (außer Brei mit Fisch und Breie mit stark nitrathaltigem Gemüse). Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Sandy
    28. August 2018 at 16:45

    Toll ich danke Dir für die flinke Antwort😊

  • antworten
    Ivana Gogić
    8. Oktober 2018 at 10:41

    Hallo Natalie! Bin gerade auf deine Seite gestoßen und hab eine Frage! Mein Sohn ist 5monate und wir wollen mit dem Brei anfangen. Meine Kinderärztin sagte mir ich soll zuerst Gemüse probieren und erst später Obst, aber Fleiß ab dem 7.Monat! So wie du es empfiehlsr, kommt Fleisch schon nach 3 Wochen und eine Gemüsesorte 3 Wochen lang… Wie ich das verstehe, lernt ein Kind eine andere Gemüsesorte erst mit ca 6 Monate, wieder eine andere mit 7 usw. Ist das nicht zu lane zu warten bis ein anderes Gemüse probiert wird?
    Ich bin ziemlich verunsichert, weil es so viel verschiedene meinungen dazu gibt! Aber, meinst du ein Kind wird überfordert wenn es am Mittag z. B. 3 Tage Kürbis kriegt, dann 3 Tage pastinaken z. B und nächsten 3 Tage wieder was anderes, quasi einige Gemüsesorten kennenlernen bevor man das Fleisch einführt?
    Liebe Grüße, Ivana

    • antworten
      Natalie
      8. Oktober 2018 at 12:43

      Hallo Ivana, du hast leider sehr Recht damit, dass es sehr viele unterschiedliche Informationen zu diesem Thema gibt. Ich halte mich mit meinem Blog und dem eBook an die derzeitigen offiziellen Empfehlungen von z.B. der DGE oder InForm. Für die Beikosteinführung ist ein Gemüse ausreichend, damit sich dein Baby an die Beikost gewöhnen kann, es ist ja eine völlige neue Form der Nahrung und würde nur überfordern, wenn du das Gemüse ständig wechselst. Das Gemüse gibt es in der ersten Woche pur, dann mit Kartoffel und in der dritten Woche mit Fleisch oder Getreide, wie du ja bereits schreibst. Nach dieser Einführung der Beikost kannst du das Gemüse natürlich häufiger wechseln, ich empfehle aber auch nicht öfter als alle 3-4 Tage für den Beginn ,damit sich dein Baby an das neue Gemüse gewöhnen kann und du mögliche Unverträglichkeiten schneller erkennst. Du kannst natürlich für dich und dein Baby selbst entscheiden ob und wie du das handhaben möchtest :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Janja
    14. Dezember 2018 at 12:03

    Hallo liebe Natalie, finde deinen Blog klasse und die PDF Ausgabe auch. Hab dennoch eine Frage zum Abendbrei. Kommt nur am Anfang 1 TL Rapsöl rein? Weil beim Grundrezept steht es dabei aber bei den anderen nicht. Bin mir deswegen jetzt etwas unsicher. Liebe Grüße Janja

    • antworten
      Natalie
      17. Dezember 2018 at 9:53

      Hallo Jana, vielen Dank für deinen Kommentar. Du brauchst das Öl nur hinzugeben, wenn du statt Kuhmilch mit 3,5% Fett zu Beginn eine Mischung aus 100ml Wasser und 100ml Milch nimmst. Dann kannst du den TL Öl dazugeben, damit der Fettgehalt wieder stimmt ;-) Es ist egal, ob beim Grundrezept oder den anderen Abendbreirezepten, aber es ist immer empfehlenswert wenn du 50:50 Wasser:Milch nimmst. Viele Grüße Natalie

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