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Früchteriegel selber machen – Rezept für Babys und Kinder

Früchteriegel selber machen

Alle Kinder lieben Früchteriegel. Leider geht das Kaufen der Früchteriegel auf Dauer ziemlich ins Geld, häuft eine Menge Verpackungsmüll an und nicht jeder gekaufte Früchteriegel enthält immer nur gute Zutaten. Da auch mein Sohn Früchteriegel ziemlich gerne isst, machen wir diese inzwischen regelmäßig selbst. Das Rezept ist richtig, richtig lecker und noch dazu schnell und einfach nachzumachen. Uns schmecken die Riegel ehrlich gesagt noch soooo viel besser als die gekauften, die es seitdem kaum noch bei uns gibt. Leider sind sie aber immer so schnell leer – deswegen gebe ich gleich zu Anfang den Tipp, lieber gleich die doppelte Menge zu machen ;-)

Früchteriegel selber machen – das brauchst du

Die selbst gemachten Früchteriegel sind eigentlich ganz einfach herzustellen: Du brauchst Trockenobst, gemahlene Mandeln, Haferflocken, etwas Öl und einen Mixer. In meinem Rezept habe ich Cranberrys, Rosinen und Datteln verwendet. Du kannst die angegebene Menge Trockenobst aber auch beliebig variieren und getrocknete Aprikosen, Pflaumen, Äpfel etc. verwenden.

Früchteriegel – mit oder ohne Oblaten

Wenn wir Früchteriegel selber machen, lassen wir die Oblaten auf der Ober- und Unterseite einfach weg, da ich diese persönlich nicht so gerne mag. Du kannst die Masse für die Früchteriegel natürlich aber auch zwischen zwei Oblaten streichen und dann backen. So werden die Riegel etwas stabiler und du kannst sie noch besser für unterwegs mitnehmen. Aber auch ohne Oblaten lassen sich die Früchteriegel in einer kleinen Dose verpackt prima für unterwegs mitnehmen.

Früchteriegel selber machen Kinder Babys

Früchteriegel selber machen

Portionen/Stück: 15-20 kleine Riegel

© Rezept von Babybrei-selber-machen.de

Zutaten

  • 30 g getrocknete Cranberrys (ohne Zucker)
  • 50 g ungeschwefelte Rosinen
  • 4 getrocknete Datteln ohne Stein und ungeschwefelt
  • 50 g feine Haferflocken
  • 50 g gemahlene Mandeln (alternativ andere Nüsse oder mehr Haferflocken)
  • 1 EL Rapsöl (zum Backen geeignet)

Zubereitung

1

Die Datteln etwas kleiner schneiden und zusammen mit den Cranberrys und den Rosinen in 100 ml Wasser für etwa 30-45 Minuten einweichen lassen.

2

Die Haferflocken im Standmixer zu feinem Hafermehl vermahlen und in eine Schüssel geben.

3

Anschließend die Fruchtmasse (mit dem Einweichwasser) pürieren – es dürfen noch kleine Fruchtstückchen drin sein.

4

Den Backofen auf 130 °C Umluft vorheizen.

5

Die pürierte Fruchtmasse, die Mandeln, das Öl und das Hafermehl in der Schüssel verrühren.

6

Die Früchteriegel-Masse rechteckig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen (etwa 1 cm dick) und auf der 2. Schiene von oben (etwas höher als auf der mittleren Schiene) etwa 25-30 Minuten backen.

7

Die Früchteriegel etwas abkühlen lassen und noch warm in Stücke schneiden.

Notizen

Die selbst gemachten Früchteriegel halten sich in einer Dose verpackt im Kühlschrank etwa 5-7 Tage, wenn sie nicht vorher aufgegessen sind ;-) Alternativ kannst du sie auch auf Vorrat einfrieren. Hinweis: Das Rezept für die Früchteriegel wurde im September 2021 überarbeitet.

Noch mehr Rezepte für einfache und gesunde Snacks findest du übrigens in meinem eBook „Sacks, Baby!“:


Gesunde Snack- und Fingerfood-Rezepte


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20 Kommentare

  • antworten
    Katrin
    29. Juni 2017 at 17:08

    Ganz tolles und leckeres Rezept, nicht nur für die Kleinen! ???? Meine kleine läuft, seit dem ich die Fruchtriegel gebacken habe, die ganze Zeit in die Küche und möchte Nachschub. ????
    Vielleicht ergänzt du noch, dass das Wasser zum einlegen mit passiert werden soll/kann. So haben wir es zumindest gemacht, weil ich mir unsicher war.
    Ich persönlich find’s immer ganz toll, wenn es Rezepte für Kleinkinder gibt, obwohl hier auch die Breirezepte von dir verschlungen wirden als hier noch Brei gegessen wurde.

    • antworten
      Natalie
      30. Juni 2017 at 9:25

      Hallo Katrin, das freut mich sehr. Bei uns ist die Situation ganz ähnlich und der Kleine steht dann auch immer in der Küche und zeigt auf die Dose :-) Danke für den Tipp, das werde ich direkt ergänzen, dass das Wasser mitpüriert werden soll! Liebe Grüße
      Natalie

    • antworten
      Tanja
      20. November 2017 at 13:10

      Hallo Natalie,
      … Danke für deinen Blog!!! Endlich mal Rezepte die ich suche. Heute machen backen gleich 2 Rezepte . Die Fruchtschnitten und die Weckmänner. Ich bin gespannt wie sie in der Pekipgruppe morgen ankommen werden…. mein Bericht folgt.
      LG Tanja

      • antworten
        Natalie
        20. November 2017 at 17:05

        Hallo Tanja, bei so vielen Testessern bin ich auch ganz gespannt ???? liebe Grüße Natalie

    • antworten
      Laura
      21. März 2019 at 9:56

      Tolles Rezept, kommt sehr gut an! Wie lange sind die Riegel im Kühlschrank maximal haltbar? Ich habe gleich die doppelte Portion gemacht. LG

      • antworten
        Natalie
        21. März 2019 at 11:42

        Hallo Laura, das mache ich auch oft, und trotzdem halten sie nicht lange ;-) Max. 5-7 Tage. Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Tanja
    25. November 2017 at 7:31

    Test-essen erfolgreiche beendet!
    Also den Kleinen wie den Grossen haben die Fruchtschnitten super gut geschmeckt. Die Babys könnten gar nicht genug bekommen. Ich bezweifle das mein Krümelchen überhaupt gekaut hat????. Die Fruchtschnitten sind um Längen besser als die aus dem Laden. Genau richtig und nicht zu süss und künstlich.
    Die Weckmänner muss ich nochmals versuchen, der Teig ist leider nicht so gut aufgegangen.
    LG Tanja

  • antworten
    Sabine
    10. Dezember 2017 at 12:55

    Wie bewahrt man die Fruchtschnitten denn auf? Kann man die gut einfrieren?
    LG

    • antworten
      Natalie
      11. Dezember 2017 at 9:02

      Hallo Sabine, am besten in einer Dose gut verschlossen im Kühlschrank. Ich habe bisher noch nicht probiert sie einzufrieren, weil sie bei uns immer sehr schnell weg sind. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Juliette
    2. Juni 2018 at 20:19

    Hallo! Ich finde deine Seite und speziell die Babybreirezepte richtig klasse ?
    Ab wie viel Monaten sind die Fruchtschnitten denn geeignet?

    LG Juliette

    • antworten
      Natalie
      4. Juni 2018 at 9:32

      Hallo Juliette, vielen Dank! ich empfehle sie ab etwa dem 10. Monat :-) Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Ina
        1. März 2019 at 12:57

        Hallo,
        Warum erst ab dem 10. Monat? Wenn man das Obst vollständig püriert und vermischt dann könnte es doch auch mein 7 Monate alter blw-Junge essen oder?:)

        LG Ina

        • antworten
          Natalie
          4. März 2019 at 8:34

          Hallo Ina, mit den Altersangaben ist es immer schwer und es sind nur grobe Empfehlungen. Wenn du denkst, dass dein Sohn das Essen kann, dann natürlich ja. Ich bereite die Früchteriegel halt immer so zu, dass eben noch kleine Stückchen enthalten sind..
          Viele Grüße
          Natalie

          • Susanne
            2. November 2019 at 18:01

            Hallo. Ich möchte heute die Früchteriegel ausprobieren und habe leider nur gezuckerte Cranberries gefunden jetzt wollte ich fragen ob ich stattdessen auch Bio-Gojibeeren ohne Zuckerzusatz verwenden kann?

          • Natalie
            2. November 2019 at 18:47

            Hallo Susanne, ich habe es nie damit probiert könnte mir aber vorstellen dass sie am Ende zu trocken sind. Du kannst einfach auch mehr Rosinen verwenden. Viele Grüße und viel Spaß beim backen

  • antworten
    Kerstin
    20. Januar 2019 at 20:06

    Hallo! Auch bei uns kamen die Schnitten gut an. Ich verstehe nur nicht, warum man die Haferflocken zu Mehl mahlen soll? Habe direkt Mehl genommen, man könnte die Flocken aber sicher auch so im ganzen lassen, oder? LG Kerstin

    • antworten
      Natalie
      21. Januar 2019 at 8:39

      Hallo Kerstin, wenn du Hafermehl zu Hause hast, kannst du auch dieses verwendet. Meine Rezepte sind nur immer möglichst einfach aufgebaut und ich verwendet Haferflocken und mahle sie dann, da ich denke, dass man eher Haferflocken als Hafermehl zu Hause hat :-) Du kannst auch Haferflocken im ganzen lassen, das verändert aber die Konsistenz und du musst ggf. die Menge anpassen. Viele Grüße Natalie

    • antworten
      Kerstin
      16. März 2019 at 10:42

      Verstehe :-) Ich hab immer Dinkelmehl genommen und gerade hab ich eine Portion halb Dinkel/halb Weizen im Rohr.
      Empfehlen kann ich übrigens statt Mandeln Kokosflocken zu nehmen. Das ging das letzte mal sogar bei meiner Großen super.

  • antworten
    Silly
    4. April 2020 at 22:30

    Werden die Schnitten eher weich (wie gekaufte Schnitten mit Oblaten)? Oder werden sie durch das backen eher knusprig fest wie ein Müsliriegel?

    • antworten
      Natalie
      6. April 2020 at 8:45

      Hallo Silly, sie werden weich. Liebe Grüße Natalie

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