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Zuckerfreie Lebkuchen für Kleinkinder

zuckerfreie lebkuchen

Als Süßungsmittel für diese zuckerfreien Lebkuchen habe ich wieder Datteln verwendet, wie schon bei dem Waffelrezept ohne Zucker. Ich finde Datteln toll, da sie eine schöne Süße liefern, die natürlich ist und keinen zu starken Eigengeschmack hat. Bananen sind ja zum Beispiel auch süß und prima als Zuckerersatz geeignet, jedoch finde ich den Bananengeschmack (zum Beispiel in den zuckerfreien Babykeksen) nicht für alle Rezepte passend.

In meiner Versuchsküche läuft übrigens auch manchmal ordentlich etwas schief und dieses zuckerfreie Lebkuchenrezept hat mehrere Anläufe gebraucht. “Klein B.” und ich haben es nun aber für sehr gut befunden und daher kommt es jetzt auf mehrfachen Wunsch von euch in den Blog zum Nachbacken.
Hinweis: Der Teig ist nach dem Backen ähnlich wie ein Brownie und eher feucht.

Rezept für zuckerfreie Lebkuchen

Zutaten

  • 80 g Datteln ohne Stein
  • 100 ml Wasser
  • 100 g Kokosöl, nativ (alternativ Butter)
  • 200 g Vollkornmehl (z. B. aus Dinkel oder Weizen)
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz
  • 0,5-1 TL Zimt
  • 1 TL Kakaopulver
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 250 ml Milch (alternativ Pflanzenmilch)
  • 1 Ei (alternativ 80g Apfelmus)

Zubereitung der zuckerfreien Lebkuchen

  • Die Datteln klein würfeln und 30-60 Minuten in dem Wasser einweichen.
  • Anschließend mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren.
  • Das Kokosöl im Wasserbad oder der Mikrowelle erwärmen, bis es weich ist.
  • Alle Zutaten miteinander verrühren. Der Teig sollte die Konsistenz eines Rührteiges haben.
  • Eine flache, rechteckige Kuchenform fetten und den Teig dort hineinfüllen (meine Kuchenform hatte etwa 25×30 cm).
  • Im vorgeheizten Ofen bei 170° C etwa 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  • Den Lebkuchenteig etwas auskühlen lassen und dann in kleine Stücke schneiden und nach Lust und Laune verzieren.

Wir haben als Verzierung die Hälfte der Lebkuchen hauchdünn mit etwas Zuckerguss (aus Mandarinensaft und Puderzucker aus Agavensüße) bestrichen, daher sind die Lebkuchen nicht ganz “zuckerfrei”. Ihr könnt den Guss aber auch einfach weglassen, da sie auch so gut schmecken :-)

Bitte die Lebkuchen gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verzehren. 


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6 Kommentare

  • antworten
    Sarah
    14. November 2017 at 14:08

    Hallo, danke für das Rezept. Kann man die Lebkuchen auch in einer hohen Backform machen? Habe leider keine flache zu Hause :(

    Liebe Grüße,
    Sarah

    • antworten
      Natalie
      14. November 2017 at 14:11

      Hallo Sarah, du kannst den Teig auf einfach etwas dicker auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen :-) Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Sarah
        14. November 2017 at 21:52

        Danke für den Tipp und die superschnelle Antwort, genauso habe ich es gemacht und das Ergebnis ist sehr lecker geworden :)

        • antworten
          Natalie
          14. November 2017 at 22:16

          Das freut mich! Dann viel Spaß beim Naschen ☺️

    • antworten
      Claudia
      11. Dezember 2017 at 21:46

      Die Lebkuchen sind wirklich sehr lecker!
      Ich habe einen Teil davon mit weniger Flüssigkeit gemacht und den Teig auf kleine Oblaten getan.
      Den anderen Teil habe ich wie im Rezept gemacht.

      Leider haben beide Varianten nach ein paar Tagen angefangen zu schimmeln und ich musste alle auf den Kompost werfen ????

      Wie lange kannst du deine denn aufbewahren? Müsste man die im Kühlschrank lagern?

      • antworten
        Natalie
        13. Dezember 2017 at 12:57

        Hallo Claudia, vielen Dank für den Hinweis, den ich eben ergänzt habe: Ja die Lebkuchen bitte gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Viele Grüße Natalie

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