Zuckerfreie Lebkuchen für Babys, Kleinkinder und die ganze Familie

zuckerfreie lebkuchen
Zuletzt aktualisiert: 26. November 2019

Als Süßungsmittel für diese zuckerfreien Lebkuchen habe ich wieder Datteln verwendet, wie schon bei dem Waffelrezept ohne Zucker. Ich finde Datteln toll, da sie eine schöne Süße liefern, die natürlich ist und keinen zu starken Eigengeschmack hat. Bananen sind ja zum Beispiel auch süß und prima als Zuckerersatz geeignet, jedoch finde ich den Bananengeschmack (zum Beispiel in den zuckerfreien Babykeksen) nicht für alle Rezepte passend.

In meiner Versuchsküche läuft übrigens auch manchmal ordentlich etwas schief und dieses zuckerfreie Lebkuchenrezept hat mehrere Anläufe gebraucht. „Klein B.“ und ich haben es nun aber für sehr gut befunden und daher kommt es jetzt auf mehrfachen Wunsch von euch in den Blog zum Nachbacken.

Hinweis: Der Teig ist nach dem Backen ähnlich wie ein Brownie und eher feucht.

Ich empfehle das Rezept für Babys und Kinder ab etwa 10 Monaten.

Zuckerfreie Lebkuchen für Babys und Kinder

© Rezept von Babybrei-selber-machen.de

Zutaten

  • 80 g Datteln ohne Stein
  • 100 ml Wasser
  • 100 g Kokosöl, nativ (alternativ Butter)
  • 200 g Vollkornmehl (z. B. aus Dinkel oder Weizen)
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz
  • 0,5- 1 TL Ceylon-Zimt
  • 1 TL Kakaopulver
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 250 ml Milch (alternativ Pflanzenmilch)
  • 1 Ei (alternativ 80 g Apfelmus)

Zubereitung

1

Die Datteln klein würfeln und 30-60 Minuten in dem Wasser einweichen.

2

Anschließend mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren.

3

Das Kokosöl im Wasserbad oder der Mikrowelle erwärmen, bis es weich ist.

4

Alle Zutaten miteinander verrühren. Der Teig sollte die Konsistenz eines Rührteiges haben.

5

Eine flache, rechteckige Kuchenform fetten und den Teig dort hineinfüllen (meine Kuchenform hatte etwa 25×30 cm).

6

Im vorgeheizten Ofen bei 170° C etwa 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe).

7

Den Lebkuchenteig etwas auskühlen lassen und dann in kleine Stücke schneiden und nach Lust und Laune verzieren.

Notizen

Hinweise zu diesem Rezept

Wir haben als Verzierung die Hälfte der Lebkuchen für die Erwachsenen hauchdünn mit etwas Zuckerguss (aus Mandarinensaft und Puderzucker) bestrichen, daher sind die Lebkuchen nicht ganz „zuckerfrei“. Du kannst den Guss aber auch einfach weglassen oder zum Beispiel dunkle Schokolade nehmen.

Bitte die Lebkuchen gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verzehren.

Hast du Lust auf gesunde Weihnachtsplätzchen für die Ganze Familie? 

Alle Rezepte sind ohne raffinierten Zucker und auch bereits für Babys und Kleinkinder geeignet: Lebkuchen, Bratapfel, Käsesterne, Spritzgebäck, Feigen-Cookies, Vollkorn-Butterkekse und noch viele weitere leckere und gesunde Weihnachtsrezepte erwarten dich in der Weihnachtsversion von „Snacks, Baby!“ 

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Hey, ich bin Natalie! Schön, dass du da bist!

Ich bin selbst Mama eines Sohnes und schreibe hier auf Babybrei-selber-machen.de seit über 6 Jahren über die Themen Babybrei und Beikost. Im Laufe der Zeit haben sich die Inhalte gemeinsam mit meinem Sohn weiter entwickelt.  So findest du heute hier auch Ideen für gesunde Snacks & Fingerfood sowie Rezepte für den Familientisch. Ich freue mich, dich während dieser spannenden Zeit der Beikost bis hin zum Familientisch zu begleiten.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin ist es mir eine Herzensangelegenheit, dir nicht nur Rezepte, sondern auch Wissen zum Thema gesunde Ernährung mitzugeben.

Bei Fragen kannst du dich gerne an kontakt@babybrei-selber-machen.de wenden.

Natalie Wiese

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Kommentare

12 Kommentare

12 Kommentare

  1. Hallo, danke für das Rezept. Kann man die Lebkuchen auch in einer hohen Backform machen? Habe leider keine flache zu Hause :(

    Liebe Grüße,
    Sarah

    Antworten
    • Hallo Sarah, du kannst den Teig auf einfach etwas dicker auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen :-) Viele Grüße Natalie

      Antworten
      • Danke für den Tipp und die superschnelle Antwort, genauso habe ich es gemacht und das Ergebnis ist sehr lecker geworden :)

        Antworten
        • Das freut mich! Dann viel Spaß beim Naschen ☺️

          Antworten
    • Die Lebkuchen sind wirklich sehr lecker!
      Ich habe einen Teil davon mit weniger Flüssigkeit gemacht und den Teig auf kleine Oblaten getan.
      Den anderen Teil habe ich wie im Rezept gemacht.

      Leider haben beide Varianten nach ein paar Tagen angefangen zu schimmeln und ich musste alle auf den Kompost werfen ????

      Wie lange kannst du deine denn aufbewahren? Müsste man die im Kühlschrank lagern?

      Antworten
      • Hallo Claudia, vielen Dank für den Hinweis, den ich eben ergänzt habe: Ja die Lebkuchen bitte gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Viele Grüße Natalie

        Antworten
  2. Kann man sie auch einfrieren?

    Antworten
    • Hallo Sina,

      das habe ich bisher leider noch nicht ausprobiert. Aber ich denke, dass es klappt!
      Viele Grüße Natalie

      Antworten
      • Hallo Natalie,
        Ich überlege gerade, wie man die Lebkuchen länger haltbar machen könnte. Liegt es an den Datteln, dass sie nicht so lange haltbar sind?
        Vielleicht könnte man die durch Ahornsirup oder ähnliches ersetzen?
        Danke und Liebe Grüße Lisa

        Antworten
        • Hallo Lisa,
          es sind eher wie „Lebkuchen-Kuchenschnitten“ vom Teig her und nicht wie die Lebkuchen zum Ausstechen, daher sind sie nicht so lange haltbar. Aber sie sind auch so lecker, dass sie eh nicht lange halten würden ;-)

          Liebe Grüße Natalie

          Antworten
  3. Supergut,
    Dein Rezept. Vielen Dank!
    Habe einen Teil des Mehls durch Buchweizenvollkornmehl ersetzt. Geht auch gut! Machen wir wieder. Mann und 14-Monate-Kind haben ihr „Go“ gegeben. :)

    Antworten
    • Danke Kristina, das freut mich sehr, dass sie euch schmecken :-)
      Bitte jedoch bei Buchweizenmehl etwas aufpassen und nicht zu häufig anbieten (ab und an ein Lebkuchen ist aber kein Problem), denn zähtl zum Pseudogetreide. Diese enthalten u.a. Gerbstoffe, die die Aufnahme von Mineralstoffen und Spurenelementen reduzieren können, was aber besonders für Babys und Kleinkinder sehr wichtig ist. Außerdem enthalten sie Saponine, also Bitterstoffe, die bei Kindern unter zwei Jahren zu Unverträglichkeiten führen können.
      Viele Grüße
      Natalie

      Antworten

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