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„Baby-Berliner“: Gesunde Krapfen aus dem Backofen für Babys und Kleinkinder

Berliner Krapfen Babys Kleinkinder

Berliner, Krapfen oder Pfannkuchen – das Hefeteiggebäck mit Fruchtfüllung hat je nach Region ganz unterschiedliche Namen. Hier in Baden-Württemberg heißen sie Berliner und sind jetzt zur Faschingszeit sehr beliebt. Dieses Rezept für Berliner ist frei von raffiniertem Zucker und sie werden nicht wie üblich in heißem Fett frittiert, sondern einfach im Ofen gebacken. So sind sie bekömmlicher und damit auch für Babys (die schon gut mit Fingerfood zurecht kommen) und Kleinkinder geeignet.

Berliner bzw. Krapfen baby- und kindgerecht füllen mit zuckerfreien und zuckerarmen Füllungen

Bei der Füllung dieser köstlich leckeren und fluffigen „Baby-Berliner“ sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt:

  • Als zuckerarme Alternative zu Marmelade eignet sich eine selbst gemachte Marmelade mit etwas Kokosblütenzucker, die nur ganz leicht süß ist.
  • Oder du füllst die Berliner für eine zuckerfreie Variante mit etwas (zuckerfreiem) Obstmus. Dieses kannst du fertig kaufen oder auch dem Vorschlag im Rezept unten mit selbst gemachtem „Erdbeermus“ folgen.
  • Du kannst sie natürlich auch ganz normal mit Marmelade füllen, dann sind sie allerdings nicht „zuckerfrei“.
  • Alternativ kannst du die Berliner auch mit einer ganz anderen Füllung zubereiten wie beispielsweise Vanillepudding. Wenn du diesen selbst kochst, kannst du auch den Zuckergehalt selbst bestimmen.

Tipps zum Füllen der Berliner

Um die Berliner oder Krapfen zu befüllen gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Berliner füllen: vorbereitung
  • Ich verwende einen Spritzbeutel mit einer etwas längeren Tülle*, die auch bis ins Innere des Berliners reicht. Zusätzlich bereite ich das Loch mit einem längeren Essstäbchen vor, indem ich den Weg mit diesem sozusagen vorbahne und innen kreisförmig bewege, damit eine kleine Höhle für die Füllung im Inneren entsteht.
  • Du kannst ebenfalls eine Spritze nutzen und das Obstmus oder die Marmelade in die Berliner zu spritzen.
  • Wenn du beides nicht hast, kannst du die Berliner auch einfach ein kleines Stück einschneiden und etwas von der Füllung mit einem kleinen Löffel hineingeben. Oder die Füllung auch als Dip separat anbieten.

Tipp: Achte bei der Methode mit dem Spritzbeutel oder der Spritze unbedingt darauf, dass deine Füllung ganz fein und ohne Stückchen ist, damit nichts die Tülle verstopft!

Hinweis zu den Zutaten

Reissirup* hat gegenüber raffiniertem Haushaltszucker den Vorteil, dass er einen hohen Anteil Mehrfachzucker besitzt. Mehrfachzucker müssen im Körper zuerst in Einfachzucker abgebaut werden – daher steigt der Blutzuckerspiegel langsamer an und der Heißhunger auf Süßes bleibt aus. Reissirup hat außerdem nur eine ganz dezente „Süßkraft“.

Berliner Krapfen Babys Kleinkinder2

Rezept für die Berliner aus dem Backofen für Babys und Kleinkinder (oder Krapfen bzw. Pfannkuchen) - ohne Ei, auf Wunsch ohne Milch, vegan und zuckerfrei

Portionen/Stück: 12

© Rezept von Babybrei-selber-machen.de

Zutaten

  • 300 g Dinkelmehl Typ 630 (alternativ Typ 1050 oder Weizenmehl)
  • 50 g weiche, zimmerwarme Butter oder Bio-Margarine
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe (ca. 3,5 Gramm)
  • 30 g Reissirup (alternativ Dattelsirup, oder 1 EL Kokosblütenzucker oder Rohrohrzucker)
  • 160 ml lauwarme (pflanzliche) Milch
  • 1 Prise Salz
  • Optional: geriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
  • Für die Füllung (siehe Hinweise oben für Alternativen): 250 g aufgetaute TK-Erdbeeren sowie ggf. Süßungsmittel nach Wahl

Zubereitung

1

Mische für den Hefeteig das Mehl mit der Trockenhefe. Gib dann die lauwarme Milch, den Reissirup, die Zitronenschale sowie die zimmerwarme Butter/Margarine und 1 Prise Salz dazu. Lass den Teig nun mit der Küchenmaschine mit dem Knethaken etwa 3 Minuten richtig gut durchkneten. Alternativ kannst du den Teig natürlich auch von Hand kneten. Wenn er sich beim Kneten gut vom Rand löst, ist er perfekt. Klebt der Teig noch zu sehr am Rand, gib einfach noch etwas mehr Mehl dazu. Ist der Teig zu trocken, fügst du noch ein bisschen mehr Wasser hinzu.

2

Decke den Teig mit einem sauberen Küchentuch ab und lass ihn an einem warmen Ort (z. B. Backofen vorgeheizt auf max. 30° C) etwa 60-90 Minuten gehen, bis der Hefeteig schön aufgegangen ist.

3

Teile den Teig auf deiner (ganz leicht bemehlten Arbeitsfläche) in 12 gleich große Teile und forme jedes Teigstück zu einer Kugel, die du anschließend auf eine mit Backpapier belegtes Blech legst. Achte darauf die Kugeln wirklich gut rund zu formen, damit die Berliner später eine gute Form bekommen.

4

Wenn du alle 12 Berliner geformt hast, deckst du sie noch mal mit dem Küchentuch ab und lässt sie weitere 20-30 Minuten ruhen.

5

Heize währenddessen den Backofen auf ca. 180 Grad Umluft vor und backe die Berliner nach der Ruhezeit auf der mittleren Einschubleiste etwa 12-15 Minuten, bis sie schön goldbraun sind.

6

Während die Berliner abkühlen kannst du die Erdbeer-Füllung zubereiten: Gieße dabei die aufgetauten Erdbeeren in ein Sieb an und fange den Saft auf. Püriere die Erdbeeren und gib so viel Erdbeersaft (und ggf. noch Süßungsmittel nach Wunsch) dazu, bis ein schön dickflüssiges Püree entsteht. Fülle das Püree in einen kleinen Topf, lass es aufkochen und 2-3 Minuten leicht weiter köcheln und anschließend abkühlen.

7

Fülle die Berliner wie oben im Abschnitt Berliner füllen beschrieben. Nach Wunsch kannst du sie noch mit etwas Puderzucker zur Deko bestreuen und am besten direkt frisch vernaschen.

Notizen

Hinweis

Die Füllung mit dem Erdbeerpüree ist wegen des fehlenden Zuckers nicht so lange haltbar wie normale Marmelade. Die Berliner mit dieser Füllung sollten daher innerhalb von 1-2 Tagen verzehrt werden, aber frisch schmecken sie sowie am besten :-)

Ich freue mich auf deine Rückmeldung, wie dir und deiner Familie diese Variation der Berliner aus dem Backofen geschmeckt hat!


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2 Kommentare

  • antworten
    Eva
    14. Februar 2021 at 15:38

    Grandios, wie immer!!! ☺️
    Vielen Dank für das tolle Rezept.
    Einfrieren für “ schlechte Zeiten“/ wenn’s mal schnell gehen muss, dürfte kein Problem sein, oder?

    • antworten
      Natalie
      15. Februar 2021 at 8:04

      Hallo Eva,

      vielen Dank :-) Ja, das müsste wie bei jedem Hefegebäck gehen, aber ich denke frisch schmecken sie am allerbesten ;-)

      Liebe Grüße Natalie

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