Familienkost: Rezept für Kleinkinder/ Weihnachtsgebäck für Babys/ Zuckerfreie Rezepte

„Engelsaugen“ Plätzchen: Rezept für Babys und Kleinkinder ohne Zucker

Engelsaugen Plätzchen für Babys ohne Zucker

Freust du dich auch schon so auf Weihnachten, obwohl es eigentlich noch eine ganze Weile dauert? Für mich ist das Schönste an der Winterzeit tatsächlich das Plätzchen backen (und natürlich das anschließende Naschen ;-) ). Wie auch in den letzten Jahren möchte ich dir einige Plätzchenrezepte vorstellen, die baby- und kleinkindtauglich sind und keinen bzw. nur wenig Zucker enthalten – damit auch die Kleinsten schon ganz unbeschwert naschen können. 

Den Anfang macht in diesem Jahr das Rezept für die zuckerfreien „Engelsaugen“. Ich bin gespannt, ob sie bei dir genauso gut ankommen wie bei uns.

Das Rezept ist ab etwa 9 Monaten geeignet.

Engelsaugen-Plätzchen für Babys ohne Zucker

Portionen/Stück: 25

© Rezept von Babybrei-selber-machen.de

Zutaten

  • 5 getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt)
  • 3 getrocknete Datteln (ungeschwefelt)
  • 60 ml Wasser
  • 75 g weiche Butter oder Margarine
  • 190-200 g Dinkelmehl (Typ 630, alternativ Weizenmehl)
  • etwas gemahlene Vanille
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • Für die Füllung: Obstmus, wie. z. B. Heidelbeer-Apfelmus, oder etwas von der Marmelade mit Kokosblütenzucker

Zubereitung

1

Die getrockneten Aprikosen und Datteln klein würfen und für etwa 20 - 30 Minuten in dem Wasser einweichen. Anschließend mit dem Einweichwasser zusammen fein pürieren.

2

Margarine oder Butter, Aprikosen-Dattel-Mus, gemahlene Vanille, Mehl und Backpulver zu einem Plätzchenteig verkneten.

3

Von dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

4

Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen.

5

Mit dem Stil eines Holzkochlöffels kleine Mulden in die Kugeln drücken und diese anschließend mit dem Obstmus füllen. Das geht am besten mit einem kleinen Espresso-Löffel oder einem Spritzbeutel mit kleiner Öffnung.

6

Die Engelsaugen im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten backen – je nach Ofen kann die Backzeit etwas variieren. Lass die Engelsaugen dann ggf. noch ein paar Minuten länger im Backofen.

Viel Spaß beim Backen und Naschen :)


NEU: Weihnachts-Version des eBooks „Snacks, Baby“ mit 10 zusätzlichen Weihnachts-Rezepten ohne Zucker – für Babys und Kleinkinder

eBook Snacks Baby Weihnachts-Version

Folgende Beiträge könnten dir auch gefallen:

17 Kommentare

  • antworten
    Lille
    8. Dezember 2017 at 13:04

    Hallo,
    ich finde die Rezepte super! Ich würde jetzt gern die Engels Augen backen, habe zufällig gerade alle sind Haus, „brauche“ die Kekse aber erst in 5 Tagen. Wie halte ich sie bis dahin frisch und lecker?

    • antworten
      Natalie
      8. Dezember 2017 at 14:58

      Hallo Lille, am besten in einer Blechdose und kühl lagern! Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Iris
    27. November 2019 at 9:31

    Hallo,
    kann ich als Füllung auch nur Apfelmus nehmen? Und wie lange sind sie haltbar?

    • antworten
      Natalie
      27. November 2019 at 11:38

      Hallo Iris, ja jedes Mus ist möglich. Ich empfehle sie kühl aufzubewahren und innerhalb von 5-7 Tagen zu verzehren. Liebe Grüße Natalie

      • antworten
        Lisa
        28. November 2019 at 0:31

        Hi so tolle rezepte (:
        Hab heut die müsli- ubd mandelkekse nachgebacken. Die engelsaugen wollte ich in den nächsten tagen backen, aber jetzt irritiert, wieso man sie so schnell verzehren soll. Ist ehrr für die weihnachtszeit gedacht. Wieso empfiehlst du sie binnen einer woche zu verzehren? Oder „reicht“ trocken und kühl.lagern aus? 1000 dank.
        P.s. die geburtstagstorte war auch der hit bei allen!!!

        • antworten
          Natalie
          28. November 2019 at 8:36

          Hallo Lisa, normale Plätzchen enthalten ja sehr viel Zucker, genauso wie normale Marmelade und Zucker ist ein ganz natürliches „Konservierungsmittel“. Sowohl der Teig als auch das Obstmus enthalten in diesem Rezept jedoch keinen Zucker, daher habe ich die Haltbarkeit so kurz angegeben, und weil ich natürlich ganz sicher sein möchte, dass die Kekse noch genießbar sind, wenn die Kleinen sie bekommen. Du kannst sie wenn es bei dir klappt auch gerne länger aufbewahren. Es ist einfach ähnlich wie beim MHD eine Art „Sicherheitsspuffer“ mit drin ;-) Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Nina
    1. Dezember 2019 at 22:00

    Hab ich heut getestet – klasse Ergebnis! Nie so einfache, leckere Plätzchen gebacken! Ohne Kühlschrankzeit und sonstige langwierige Schritte! Die back ich in meinem Beikostkurs nach! Vielen Dank, vorzüglich!

    • antworten
      Natalie
      2. Dezember 2019 at 8:52

      Hallo Nina, das freut mich! Du darfst die Rezepte bitte aber mit Verweis auf den Blog oder das eBook gerne nutzen.

      Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Nina
        2. Dezember 2019 at 16:55

        Das werde ich! Sowieso mache ich immer Werbung für deinen Blog ;)
        Schöne Weihnachtszeit!

  • antworten
    Judith
    29. November 2020 at 7:40

    Hallihallo, bin gerade auf das Rezept gestoßen. Habe zufällig alles da, nur keine getrockneten Aprikosen. Kann ich es auch nur mit Datteln machen und wie viele nehme ich dann?

    Lieben Dank!

    Judith

    • antworten
      Natalie
      29. November 2020 at 19:21

      Hallo Judith,

      ich denke es müsste kein Problem sein, eine Sorte der Trockenfrüchte durch die gleiche Menge anderer Trockenfrüchte auszustauschen :-)

      Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Shaoshi
    3. Dezember 2020 at 15:34

    Danke für das Rezept. Mein 14 Monate alter Sohn hat tatkräftig mitgebacken und futtert fleißig. Muss vor Heiligabend wohl noch mal gemacht werden ?

    • antworten
      Natalie
      4. Dezember 2020 at 8:24

      Hallo Shaoshi,

      danke für deine Rückmeldung, das freut mich, wenn sie so gut ankommen :-)
      Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Martina
    3. Dezember 2020 at 22:03

    Hallo. Meinst du kann ich ein Öl anstatt Margarine verwenden.

    • antworten
      Natalie
      4. Dezember 2020 at 8:25

      Hallo Martina, das habe ich bisher noch nicht ausprobiert, ob es klappt. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Lena
    29. Dezember 2020 at 20:50

    Vielen Dank für das tolle Rezept! Falls sich das jemand mal fragt: Man kann den Teig auch mit Butter, Vollkornmehl und Natron machen. Hab für das Natron noch 1 EL Orangensaft dazugegeben, weil man sagt, Natron braucht Säure um aufzugehen, aber darüber scheiden sich die Geister. Außerdem habe ich keine gemahlene Vanilleschote bekommen: Es gibt von Dr. Oetker in so kleinen Tütchen ein flüssiges natürliches Vanillearoma (ohne Zucker oder ähnliches) da ist auch gemahlene Vanilleschote drin. Das Ergebnis hat sogar mir geschmeckt! In einer Plastikdose halten die Engelsaugen sich im Kühlschrank mind. 1 Woche.

    • antworten
      Natalie
      30. Dezember 2020 at 9:28

      Hallo Lena und Danke für deine Tipps! Alternativ zur ganzen Schote gibt es auch gemahlene Vanille im Beutel oder Glas, auch bei den Backwaren. Ich nehme immer eine Vanillemühle, gibts vom „Pickerd“, das ist auch sehr praktisch. Ich persönlich finde Aroma nicht so toll, und würde immer die ganz natürliche Variante vorziehen, als „etwas was so schmecken soll wie …“ ;-) Liebe Grüße Natalie

    Kommentar hinterlassen

    Erhalte noch mehr Infos zum Thema Beikost, Snacks oder Familientisch als Newsletter – abgestimmt auf das Alter deines Kindes!

    Weitere Informationen zu den Inhalten, der Protokollierung deiner Anmeldung, den Versand über den Anbieter "Active Campaign", die statistische Auswertung sowie Deine Abbestellmöglichkeiten erhältst du in der Datenschutzerklärung.