Babybrei mit Fleisch/ Mittagsbrei

Babybrei mit Pastinake und Kalbfleisch

Babybrei Pastinake Kalbfleisch

Pastinaken gehören neben Karotten zu den Gemüseklassikern für Babybrei. Sie haben im Herbst und Winter Hochsaison und sind bei Babys vor allem wegen des milden, süßlichen Geschmacks beliebt – daher eignen sie sich auch sehr gut zur Beikosteinführung für die ersten Löffelchen Gemüsebrei.

Pastinaken lassen sich sehr vielseitig kombinieren, wie zum Beispiel in diesem Rezept mit Kartoffeln und Kalbfleisch.

Nährstoff technisch punkten sie zum Beispiel mit Folsäure und Vitamin E. Wusstest du, dass Pastinaken mehr Vitamin C enthalten, als Karotten? Erstaunlich, oder?

Hinweise zu den Zutaten für den Babybrei mit Pastinake und Kalbfleisch

Kartoffeln: Die Kartoffelsorte ist egal, es können sowohl mehligkochende Kartoffeln als auch festkochende Kartoffeln verwendet werden. Manchmal muss auch ausprobiert werden, was deinem Baby besser schmeckt. Mehligkochende Kartoffeln lassen sich etwas besser pürieren.

Fruchtsaft: Am besten 100 % Direktsaft verwenden. Geschmacksneutral sind Birnen- oder Apfelsaft, Orangensaft besitzt mehr Eigengeschmack, dafür aber auch das meiste Vitamin C. Mehr Infos zum Thema „Saft im Babybrei“ findest du hier.

Mittagsbrei-Rezept mit Pastinake und Kalbfleisch (ab dem 5. Monat)

© Rezept von Babybrei-selber-machen.de

Zutaten

  • 100 g Pastinaken
  • 50 g Kartoffel
  • 30 g Kalbsfilet
  • 2-3 EL Apfelsaft
  • 1 EL Rapsöl

Zubereitung

1

Die Kartoffel und Pastinaken waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.

2

Das Kalbsfilet ebenfalls kurz abwaschen und klein würfeln.

3

Alles zusammen mit etwa 60 ml Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, etwa 10-12 Minuten leicht kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.

4

Den Apfelsaft und das Rapsöl dazu geben und mit dem Kochwasser zusammen fein pürieren.

5

Ist der Brei noch zu fest, kannst du einfach noch etwas (abgekochtes) Wasser dazu geben, bis der Brei die Konsistenz hat, die dein Baby gerne isst.

Notizen

Hinweise für diesen Babybrei

Die Grammangaben beim Gemüse beziehen sich auf das geschälte und geputzte Gemüse. Wird eine größere Menge Brei auf Vorrat gekocht und eingefroren, sollte das Rapsöl erst beim Erwärmen hinzugegeben werden.

Weitere leckere Babybrei-Rezepte mit Pastinake findest du übrigens in meinem eBook „Babybrei selber machen“ – es enthält neben Tipps zur Beikosteinführung nämlich auch über 60 Rezepte für Mittags-, Abend- und Nachmittagsbrei:


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6 Kommentare

  • antworten
    Eva
    14. Mai 2020 at 13:50

    Hallo Natalie.
    Spricht etwas dagegen Rindergulasch zu verwenden?

    • antworten
      Natalie
      14. Mai 2020 at 19:17

      Hallo Eva, Gulasch ist ein Fleisch was man gewöhnlich ja sehr lange kocht, damit es weicht wird. In dem Rezept wird es aber mit dem Gemüse und Kartoffel nur kurz gekocht, daher würde ich es eher nicht verwenden. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Sally
    27. August 2020 at 16:07

    Hallo liebe Natalie, danke dir vielmals fürs Teilen deiner tollen Rezepte. Ich stehe aber immer wieder vor der selben Frage, nachdem ich alles zubereitet habe: Muss ich immernoch Getreide, z.b. Hirseflocken, zu einem Gemüse-Fleischbrei zu tun? Oder reicht die Fleischzutat als Eisenlieferant. Leider mag meine Kleine es nicht, wenn ich den Direktsaft mit untermische. Reicht es denn auch, wenn ich zwischendurch oder danach Apfel-Birnenmark als Vitamin C Zufuhr verfüttere ? Von dem Pastinaken-Kalbbrei habe ich jetzt die doppelte Menge gemacht. Allerdings schon mit Rapsöl versehen… kann ich den Brei auch noch morgen verfüttern?

    • antworten
      Natalie
      31. August 2020 at 10:04

      Hallo Sally, danke für deinen Kommentar und entschuldige bitte die späte Antwort aufgrund der Sommerferien. Nein, wenn bereits Fleisch im Mittagsbrei enthalten ist, musst du kein zusätzliches Getreide mehr dazu geben. Das Getreide ist eine Alternative zum Fleisch, die ebenso Eisen und Eiweiß liefert. Ja, du kannst alternativ zum Saft im Brei auch frsiches Obst oder Obstmus als Nachspeise anbieten. Mittagsbrei kannst du verschlossen im Kühlschrank gut bis zu 24h aufbewahren. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Isabell W
    13. Februar 2021 at 15:22

    Ich habe eine Frage zur Kartoffel-Komponente die in meinen Büchern genau gegenteilig beantwortet wird:
    Gekochte Kartoffeln stampfen/zerdrücken oder pürieren?
    Normalerweise soll man Kartoffeln ja nicht pürieren, weil dies die Stärke-Moleküle zerstört und das ganze dann eklig kleistrig wird. Aber bei einer Probe zum Stampfen (auf größere Mengen unglaublich schweißtreibend!) war ich sehr unzufrieden, weil ich es einfach nicht fein genug bekommen habe und trotz anstrengender Nacharbeit mit einer Gabel blieben viele Klümpchen.
    In deinen Rezepten werden alle Zutaten zusammen gekocht und püriert. Macht das also nichts?

    • antworten
      Natalie
      15. Februar 2021 at 8:03

      Hallo Isabell,

      meiner Erfahrung nach geht es einwandfrei die Kartoffel zu pürieren, sie wird hier ja auch nicht alleine, sondern mit anderem Gemüse zusammen püriert :-)
      Viele Grüße Natalie

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