Familienkost: Rezept für Kleinkinder/ Zuckerfreie Rezepte

Rüblikekse ohne Zucker für Babys und Kleinkinder

Rueblikekse ohne Zucker für Babys und Kleinkinder

Ostern steht vor der Tür (und damit auch der Frühling!) und es ist Zeit für ein paar neue Rezepte! Da mein Sohn und ich sehr gerne nach dem Kindergarten zusammen backen, dürfen natürlich auch ein paar Kekse für Osterzeit nicht fehlen.

Herausgekommen sind leckere und gesunde „Rüblikekse“ mit Karotten, Dinkelvollkornmehl und Mandeln.

Die Kekse stecken also voller guter und wertvoller Zutaten und sind nur mit ganz wenig Reissirup gesüßt und daher auch für Babys und Kleinkinder, zum Beispiel als Zwischensnack (ergänzt mit etwas Obst oder Gemüse) gut geeignet.

Was ist Reissirup?

Reissirup* hat gegenüber Haushaltszucker den Vorteil, dass er einen hohen Anteil Mehrfachzucker besitzt. Mehrfachzucker müssen im Körper zuerst in Einfachzucker abgebaut werden – daher steigt der Blutzuckerspiegel langsamer an und der Heißhunger auf Süßes bleibt aus.

Rezept für die Rüblikekse ohne Zucker (sind sind zufällig vegan, milchfrei, eifrei, weizenfrei)

Zutaten (für ca. 20-25 Kekse je nach Größe der Ausstechförmchen)

  • 50 g Margarine (z. B. Alsana Bio, alternativ Butter)
  • 50 g Karotte (Gewicht der bereits geschälten Karotte)
  • 150 g Dinkelvollkornmehl (alternativ Weizenvollkornmehl)
  • 20 g gemahlene Mandeln (alternativ mehr Mehl)
  • 35 g Reissirup
  • 1/2 TL Weinstein-Backpulver

Zubereitung

  1. Die Margarine in der Mikrowelle oder einem kleinen Topf weich werden lassen.
  2. Die Karotte mit der Küchenreibe ganz fein reiben.
  3. In einer Schüssel Dinkelvollkornmehl, Backpulver, Mandeln, Reissirup, weiche Margarine und Karottenraspel zu einem Teig verkneten.
  4. Den Backofen auf 160° Grad Umluft vorheizen.
  5. Den Teig auf der Arbeitsfläche (vorher mit Mehl bestäuben) etwa 0,7 cm dick ausrollen – das Nudelholz ebenfalls mit etwas Mehl einstäuben, so dass der Teig nicht daran kleben bleibt. Mit Ausstechförmchen* verschiedene Motive ausstechen (siehe Tipp unten).
  6. Tipp: Bei mir haben die Karottenrapsel bei den ausgestochenen Keksen zum Teil etwas am Rand heraus geschaut – ich habe sie dann einfach mit dem Finger leicht wieder am Rand festgedrückt.
  7. Die Kekse mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 15-20 Minuten backen (je nach Größe), bis sie schön goldbraun sind.

    Die Kekse am besten in einer Keksdose aufbewahren und innerhalb von ca. 10 Tagen verzehren! Bei uns haben sie leider nicht so lange durchgehalten ;-)

Mein Tipp: Süßes Osterförmchen-Set

Die Kekse schmecken natürlich auch außerhalb der Osterzeit und können mit beliebigen Motiven ausgestochen werden, ich habe mir jedoch für dieses Jahr dieses süße Set mit speziellen Osterförmchen (Hase, Osterei, Karotte, Küken und Schmetterling) gekauft. Ich verlinke sie dir hier.*

Osterkekse Ausstecher für Babys und Kleinkinder

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachbacken und freue mich über deinen Kommentar, wie sie euch geschmeckt haben!


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4 Kommentare

  • antworten
    Kathi
    19. März 2020 at 13:54

    Hallo 🙂
    Ich bin zufällig bei Pinterest auf deine Rezepte gestoßen. Die sind ja wirklich super! Ich freue mich schon auf’s Ausprobieren und weiter Stöbern.

    Wenn du schreibst „für Babys und Kleinkinder“, ab welchem Alter sind die Sachen denn ungefähr geeignet?

    Liebe Grüße und mach bitte weiter so, es ist einfach klasse.

    • antworten
      Natalie
      19. März 2020 at 14:14

      Hallo Kathi,
      die Kekse sind geeignet ab den Zeitpunkt, wenn dein Baby gut Fingerfood essen kann. Die Zutaten sind alle ab dann geeignet.

      Am Anfang meiner Arbeit hier habe ich immer versucht genaue Altersempfehlungen zu geben, aber das hat am Ende nur zu Verunsicherungen geführt, weil die eine Mama ihrem Kind die Kekse schon geben würde, es aber noch nicht das Alter hat und bei einer anderen Mama, weil ihr Kind noch keine Kekse essen kann, aber schon einen Monat älter ist, als der angegebene Zeitpunkt ;-) Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Anne
    20. März 2020 at 20:54

    Hallo, kann man den Reissirup auch gegen Agavendicksaft austauschen?

    • antworten
      Natalie
      22. März 2020 at 8:24

      Hallo Anne, vom Rezept her geht das, ich empfehle jedoch Reissirup, da Agavendicksaft zu einem großen Teil aus Fructose besteht und ein paar negative Effekte für die Gesundheit hat, wenn man sie in zu großen Mengen konsumiert, siehe z.B. https://ecodemy.de/magazin/agavendicksaft-ungesund/ Viele Grüße Natalie

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