5 Geldspartipps für selbstgemachten Babybrei

Babybrei geld sparen

Blog | 8. November 2017 | Von

Gerade in den Elternzeit ist das Geld oft knapper, da die meisten Mütter zwar Elterngeld beziehen, dieses aber viel niedriger ist, als das übliche Gehalt. Hinzu kommen die monatlichen Ausgaben für Windeln, neue Anziehsachen für das Baby, das so schnell groß wird und bei vielen auch noch für die Pre-Milch. Daher habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie ihr beim selber machen von Babybrei ein bisschen Geld sparen könnt. Hier kommen meine 5 Geldspartipps für euch:

Normale Getreideflocken statt Baby-Instantprodukte

Instant-Getreideflocken sind praktisch, gerade für unterwegs, doch sie sind auch teuer. Richtige Getreideflocken sind viel preisgünstiger als die spezielle Instant-Getreideprodukte für Babys. So kostet eine Packung Bio-Haferflocken (z.B. von Alnatura, 500 g) im Durchschnitt etwa 1,15 Euro. Damit könnt ihr zum Beispiel 25 Portionen Nachmittagsbrei mit je 20 g Getreideflocken zubereiten. Pro Portion kosten die Getreideflocken nur 0,05 Euro.

Im Vergleich dazu kostet der Instant-Haferbrei (z.B. von DM Bio, 250 g) 1,75 Euro. Auch hierfür benötigt ihr pro Portion 20 g. Da die Packung viel kleiner ist, reicht sie aber nur für etwa 12,5 Portionen. Pro Portion kosten die Getreideflocken damit 0,14 Euro und sind pro Portion um fast 10 Cent teurer.

Große Obstmus-Gläser statt Baby-Gläschen

Manchmal hat man einfach Zeit alles selbst zu kochen, wie zum Beispiel bei Obstmus. Hier habe ich einen tollen Tipp für euch: Kennt ihr die großen Gläser Obstmus, die es im Drogerie- oder Supermarkt zu kaufen gibt? Diese sind ideal für Babybrei geeignet – jedoch empfehle ich hier, darauf zu achten, dass das Obstmus nicht zusätzlich mit Zucker, Apfeldicksaft oder ähnlichem gesüßt ist. Diese großen Gläser sind nämlich viel günstiger, als die kleinen, speziellen Baby-Obstmusgläschen.

Damit das Obstmus schön frisch bleibt, könnt ihr es einfach in kleine Beikostdöschen*, Silikonformen* oder Eiswürfelbehälter* umfüllen, einfrieren und die benötigte Menge auftauen.

Beispielrechnung: Ein großes Glas Bio-Apfelmark mit 700 g Inhalt kostet etwa 1,35 Euro. Ein Babygläschen mit 190 g Obstmus kostest im Durchschnitt etwa 1 Euro. Für 0,35 Cent mehr bekommt ihr so mehr als die Dreifache Menge Obstmus.

Babyfood Freezer Tray auf Silikon*

Nuby Beikostdöschen*

Eiswürfel-Behälter*

Regional und Saisonal einkaufen

Wenn ihr regionale und Saisonale Produkte einkauft, könnt ihr zusätzlich Geld sparen. Jetzt im Winter sind zum Beispiel Karotten, Kürbis, Pastinaken, Kohlrabi, … sehr günstig – einfach weil es Wintergemüse ist und jetzt Saison hat. Wenn ihr jetzt hingegen Zucchinibrei kochen möchtet, müsst ihr deutlich tiefer in euren Geldbeutel greifen, da Zucchini jetzt einfach keine Saison haben und importiert werden müssen.

Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein

Fleisch in guter Qualität, vielleicht sogar in Bio-Qualität ist sehr teuer. Doch es muss auch nicht jeden Tag Fleisch sein. Die DGE empfiehlt, dass ein Mittagsbrei mit Fleisch an 2 bis maximal 3 Tagen pro Woche ausreichend ist. An den anderen Tagen gibt es dann einen vegetarischen Mittagsbrei mit Getreideflocken (siehe Tipp oben) und einmal pro Woche einen Mittagsbrei mit Fisch.

Normales Bio-Rapsöl statt Beikostöl

Rapsöl ist sehr gut für die Zubereitung von Babybrei geeignet, da es eine sehr gute Zusammensetzung der Fettsäuren aufweist. Mein Geldspartipp lautet auch hier wieder: Verwendet die normalen Produkte und nicht die speziellen Babyprodukte.

Beispielrechnung: 250 ml Beikostöl von Hipp kosten im Durchschnitt 3,75 Euro. Für eine Portion Mittagsbrei braucht ihr 1 EL ÖL, das entspricht etwa 10 ml. Das Hipp-Beikostöl reicht somit für 25 Portionen Mittagsbrei. Das Öl für eine Portion kostet damit 0,15 Euro.

Ein gutes Bio-Rapsöl kostet etwa 2,45 Euro für eine 500 ml Flasche. Die Flasche reicht euch sogar für 50 Portionen Mittagsbrei und das Öl pro Portion kostet dann nur noch 0,05 Cent. Durch diesen Tipp könnt ihr auch wieder 10 Cent pro Portion Mittagsbrei einsparen.

Habt ihr noch tolle Geldspartipps in Sachen Babybrei? Dann freue ich mich auf euren Kommentar!


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