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Herbstliche Zwetschgenmuffins _ Rezept ohne Zucker für Babys und Kleinkinder

Zwetschgenmuffinszuckerfrei Baby Kleinkind

So sehr ich den Sommer liebe, so gerne mag ich auch den Herbst mit Kürbissen, regionalen Trauben und Zwetschgen. Und im Moment fühlt es sich draußen schon sehr nach Herbst an. Dazu passt dieses spontan entstandene Rezept für zuckerfreie Zwetschgenmuffins einfach perfekt: Sie sind nicht zu süß, schön fruchtig und dank „guter“ Zutaten wie Vollkornmehl auch noch gesund!

Die Muffins sind wie immer schnell und einfach gemacht und du brauchst keine außergewöhnlichen Zutaten. Das Rezept kommt ganz ohne raffinierten Zucker aus und ist somit auch als Fingerfood für Babys bestens geeignet. Ich süße den Teig hier nur mit ein paar getrockneten Datteln – aber keine „Angst“ diese schmeckt man am Ende überhaupt nicht raus!

Wetten, dass die leckeren Muffins nicht nur deinem Baby oder Kleinkind schmecken? Du kannst sie prima auch als gesunde Alternative am Kaffeetisch für die ganze Familie servieren.

Variationen für das Rezept

Das Rezept ist dieses mal komplett vegan, also kommt ohne Ei und Milch aus. Natürlich kannst du aber nach Wunsch statt pflanzlicher Milch auch normale Vollmilch nutzen. Statt Zwetschgen passt auch anderes Steinobst wie Pflaumen, Mirabellen oder Pfirsiche prima – oder auch die letzten Brom- oder Heidelbeeren der Saison.


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Rezepte für die Zwetschgenmuffins (vegan, eifrei, milchfrei, geeignet ab etwa 8 Monaten)

Zutaten (für ca. 9-12 Stück, Menge variiert, je nachdem wie viel Teig du in die Muffinförmchen gibst)

  • 200 g Dinkelvollkornmehl (alternativ Weizenvollkornmehl)
  • 1 EL Weinsteinbackpulver
  • 50 ml geschmacksneutrales, raffiniertes Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 150 ml Hafermilch (alternativ normale Vollmilch oder andere pflanzliche Milch)
  • 50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 45 g getrocknete Datteln (ungeschwefelt, ohne Stein)
  • 1/2 Tl Ceylon-Zimt
  • 250 g Zwetschgen (alternativ anderes Steinobst wie Pflaumen oder auch Beerenobst)

Zubereitung

  1. Heize deinen Backofen auf 180 Grad Umluft vor.
  2. Schneide die Datteln in Viertel und gib sie zusammen mit der Hafermilch in den Standmixer und püriere alles ganz fein. Alternativ kannst du natürlich auch den Pürierstab nutzen.
    Tipp: Falls dein Mixer nicht ganz so leistungsstark ist, weiche die Datteln etwa 30 Minuten in der Hafermilch ein, dann lassen sie sich besser pürieren.
  3. Vermische Mehl, Backpulver und Zimt in einer Schüssel und rühre nun die „Dattelmilch“, das Öl, sowie das Mineralwasser dazu.
    Tipp: Rühre nicht zu lange, damit die Kohlensäure im Teig bleibt.
  4. Wasche die Zwetschgen, schneide sie in Viertel, entferne dabei den Stein und halbiere jedes Viertel noch einmal.
  5. Nun hebst du im letzten Schritt die Zwetschgenstücke unter den Teig und verteilst diesen gleichmäßig in die Muffinförmchen. Ich habe etwas höhere Papierförmchen genutzt, und sie sehr voll gemacht, daher hat die Masse bei mir nur für 9 Muffins gereicht. Wenn du herkömmliche Förmchen und ein Muffinblech nutzt, reicht der Teig für 12 Stück.
  6. Backe die Muffins nun auf der mittleren Einschubleiste je nach Größe etwa 20-30 Minuten. Du kannst mit der Stäbchenprobe testen, ob sie gar sind: Wenn an einem Holzzahnstocher kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.

Haltbarkeit: Die Muffins innerhalb von 2-3 Tagen verzehren. Sie können auch eingefroren werden.

Viel Spaß beim ausprobieren – ich freue mich über deinen Kommentar, wie dir die Muffins geschmeckt haben :-)

P.S.: Hier findest du die passenden Muffinförmchen* aus stabilem Papier:


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4 Kommentare

  • antworten
    Hannah
    6. September 2020 at 13:52

    Die Muffins sind total lecker geworden. Ich habe noch geriebene Haselnüsse dazu getan. Beim nächsten Mal würde ich einen ganzen Teelöffel Zimt verwenden.
    Ich bin gespannt wie sie meinem Sohn schmecken :)

    • antworten
      Natalie
      7. September 2020 at 8:58

      Hallo Hannah, danke für deine Rückmeldung und die tolle Idee mit den Haselnüssen, das kann ich mir super vorstellen, dass es gut schmeckt ;-) Liebe Grüße Natalie

  • antworten
    Ruslana
    6. September 2020 at 21:57

    Hallo liebe Natalie, wieder so ein schönes Rezept! Nur noch eine Frage: braucht man wirklich ein Esslöffel Backpulver, also ca. 10 g.?

    • antworten
      Natalie
      7. September 2020 at 8:58

      Hallo Ruslana,

      ja 1 EL (ich hab ihn aber nicht abgewogen, ob es 10g sind, wie du schreibst), da das Rezept ja ohne Ei auskommt und die Menge benötigt wird, damit sie gut aufgehen und locker werden ;-) Liebe Grüße Natalie

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