Familienkost: Rezept für Kleinkinder/ Zuckerfreie Rezepte

Brot ohne Salz für Babys selber backen

Brot für Babys ohne Salz

Gekauftes Brot enthält oft sehr viel Salz – meistens übrigens auch zu viel für uns Erwachsene. Daher kann selbstgebackenes Brot ohne Salz für Babys oder Kleinkinder eine gute Alternative sein, da zu viel Salz schädlich für ihre Nieren sein kann.

Ihr könnt dieses Brot für euer Baby komplett ohne Salz backen oder später dann im Kleinkindalter nach Wunsch einfach etwas Salz dazugeben.

Ich verwende für dieses Brot hauptsächlich Vollkornmehl, da es mehr Nährstoffe hat als normales, “weißes Mehl”. Damit das Brot trotzdem eine schöne Konsistenz bekommt und nicht zu schwer ist, enthält es aber auch noch eine kleine Menge normales Mehl. Hier verwende ich jedoch Mehl vom Typ 1050, da auch dieses immer noch mehr Nährstoffe enthält als das normale Weizenmehl vom Typ 405. Natürlich könnt ihr das Brot auch mit Dinkelmehl backen.

Damit die Kruste des Brotes nicht zu hart wird und die Kleinen es gut essen können, backe ich es nur mit sehr niedriger Temperatur. Das Brot ist auch innen schön weich und daher prima für die ersten “Brot-Versuche” eures Babys geeignet.

Rezept für das “Baby-Brot” ohne Salz

Zutaten

  • 350 g Weizenvollkornmehl (alternativ Dinkel)
  • 150 g Weizenmehl Typ 1050 (alternativ Dinkel)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • etwa 325-350 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung Brot für Babys

  1. Beide Mehlsorten mit der Hefe vermischen.
  2. Zusammen mit dem Wasser und dem Olivenöl mit der Küchenmaschine (Knethaken) zu einem Teig verarbeiten. Alternativ könnt ihr das natürlich auch von Hand machen :-)
  3. Der Teig sollte sich während dem Kneten gut vom Schüsselrand lösen, dann ist er perfekt. Ist der Teig zu trocken, einfach noch nach und nach eßlöffelweise Wasser dazu geben. Ist der Teig zu feucht, einfach noch eßlöffelweise Mehl dazu geben.
  4. Der Teig muss nun abgedeckt für etwa 30-40 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Ich gebe ihn dazu einfach in den Backofen, den ich auf etwa 30 Grad erhitzte.
  5. Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal gut durchkneten und entweder direkt zu einem länglichen Brot formen und auf das Backblech legen oder zuerst noch einmal in einem Gärkörbchen für weitere 20-30 Minuten gehen lassen.
  6. Den Ofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen und das Brot dann auf der mittleren Ebene etwa 30-40 Minuten backen. Die “Stäbchenprobe” mit einem Holz-Zahnstocher zeigt euch ob das Brot gut ist: Klebt kein Teig mehr daran, ist es fertig.

Über 45 Rezepte für gesunde Snacks!

eBook Snacks Baby


Folgende Beiträge könnten dir auch gefallen:

21 Kommentare

  • antworten
    Xenia
    7. Juni 2017 at 20:39

    Kann ich das Brot auch mit nicht trockener Hefe backen? Wenn ja, ist die Menge dann gleich?

    • antworten
      Natalie
      8. Juni 2017 at 8:48

      Hallo Xenia, bei frischer Hefe sollte 1/2 Würfel auf 500g Mehl ausreichend sein. Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Sarah
    26. Juni 2017 at 16:33

    Ab welchem Alter ist denn das Brot für Babys geeignet? Danke :-)

    • antworten
      Natalie
      26. Juni 2017 at 16:54

      Hallo Sarah, das Brot ist geeignet sobald dein Baby Brot (also erstes Fingerfood) essen mag/kann. Meistens ist das mit etwa 7-9 Monaten der Fall. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Nicoleta Stangl
    17. Juli 2017 at 15:30

    Hallo Natalie,

    Ich möchte mit dieser Teig Brötchen backen. Hast du auch damit Brötchen gemacht? Warst du mit dem Ergebnis zufrieden?

    Liebe Grüße,
    Nicoleta

    • antworten
      Natalie
      17. Juli 2017 at 16:09

      Hallo Nicoleta,

      ja du kannst damit auch Brötchen backen – je nach Größe und Backofen würde ich sie etwa 10-15 Minuten backen lassen und dann prüfen, ob Sie schon durch sind :-)

      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Nadine
    3. September 2017 at 18:23

    kann man das brot wohl einfrieren und bei bedarf heraus holen?

    • antworten
      Natalie
      3. September 2017 at 18:38

      Hallo Nadine,
      Ja sicher du kannst es wie jedes Brot einfach einfrieren. Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Patricia
    27. September 2017 at 21:13

    Hallo Natalie,

    Ich habe das Brot jetzt schon drei mal gebacken. Ansich ist es gut geworden. Allerdings ist es relativ stark im Geschmack bzw. recht bitter. Sodass meine Kleine es nicht so essen mag und lieber anderes Brot vorzieht.
    Was hast du für Erfahrungen gemacht? Bzw. was mache ich falsch?
    Einmal hatte ich ganz wenig Salz dran gemacht, einmal mit frischer Hefe und einmal exakt nach Rezept.

    Vielen Dank.

    • antworten
      Natalie
      3. Oktober 2017 at 19:32

      Hallo Patricia, vielen Dank für deine Rückmeldung. Vollkornmehl hat einen stärkeren Eigengeschmack als normales, weißes Mehl. Vielleicht liegt es daran? Versuche doch mal die Menge an Vollkornmehl zu reduzieren oder eine andere Mehlsorte wie Z.B. Dinkelmehl auszuprobieren. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Pinagiusy78
    12. Oktober 2017 at 22:59

    Hallo, kann ich das Brot auch in eine Kastenform (die man auch für Kuchen) verwendet backen?

    • antworten
      Natalie
      13. Oktober 2017 at 8:01

      Hallo ???? ja klar, das geht auch. Viel Spaß beim Backen, Natalie

  • antworten
    Sabine
    30. Dezember 2017 at 12:44

    Hallo, ich würde gern ohne Hefe backen. Geht das auch mit Backpulver oder Einstein Backpulver? Hast du damit schon Erfahrungen?
    Liebe Grüße Sabine

    • antworten
      Natalie
      30. Dezember 2017 at 17:42

      Hallo Sabine, nein bisher nicht. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Betty
    9. März 2018 at 19:56

    Ich frage mich immer wieder, wieso in so vielen Rezepten steht, man solle einen Teig gehen lassen, dann wieder durchkneten und erneut gehen lassen. Ich versuche es immer wieder, aber es ist furchtbar. Nach dem ersten Gehen ist der Teig so unglaublich klebrig, dass man ihn beim besten Willen nicht kneten kann, ohne nochmals unglaublich viel Mehl einkneten zu müssen. Was soll es überhaupt bringen? Wieso nicht in der Form gehen lassen und direkt im Anschluss backen, ohne nochmals zu kneten?
    Es ärgert mich unglaublich, dass solch Humbug immer wieder auftaucht. Aber noch mehr ärgert es mich, dass ich immer wieder darauf herein falle.

    Abgesehen davon ist das Brot nach den ganzen Strapazen schließlich doch ganz gut geworden.

    • antworten
      Natalie
      13. März 2018 at 13:26

      Hallo Betty, ich vermute dass dein Teig bereits beim ersten verkneten zu viel Flüssigkeit hatte. Der Hefeteig sollte sich nach mehreren Minuten kneten ganz leicht von der Schüssel lesen und dort nicht kleben. Wenn er das tut, einfach noch etwas mehr Mehl dazu geben, bis sich der Teig wie beschrieben löst. Diesen “Humbug” habe ich mir übrigens nicht ausgedacht, sondern das wird schon immer so gemacht bei Hefeteig, auch beim Bäcker – bei mir klappt es so auch immer ganz wunderbar :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Susi
    12. März 2018 at 16:01

    Tolles Rezept????ich habe noch eine Möhre zugegeben
    Es schmeckt richtig super

  • antworten
    Karen
    8. November 2018 at 1:39

    Hallo, das Rezept klingt richtig gut! Kann ich auch ausschließlich (Dinkel-) Vollkornmehl nehmen oder verändert das etwas an der Konsistenz? Viele Grüße Karen

    • antworten
      Natalie
      8. November 2018 at 8:46

      Hallo Karen,
      kannst du auch, aber dann wird es schwerer und du musst ggf. etwas mehr Wasser nehmen, da Vollkorn mehr Flüssigkeit benötig als normales Mehl…

      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Stephi
    19. Juli 2019 at 16:11

    Hallo. Ein tolles, leckeres Brot. Und endlich hat mal was geklappt. Wie lange ist das Brot denn haltbar?

    • antworten
      Natalie
      21. Juli 2019 at 19:49

      Hallo Stephie, das freut mich! Wen du es gut verpackst, dann etwa 3-4 Tage bevor es trocken wird. Du kannst es aber auch einfrieren. Viele Grüße Natalie

    Kommentar hinterlassen