Vegetarisches Curry mit Süßkartoffel, Spinat und Linsen

Vegetarisches Curry mit Spinat Suesskartoffel Familienkost
Zuletzt aktualisiert: 4. November 2021

Wir lieben Currys, denn sie sind lecker würzig, schnell gemacht und gesund durch jede Menge klein geschnittenes Gemüse. Die Linsen in diesem Rezept liefern viel pflanzliches Eisen und auch Eiweiß für ein vollwertiges, vegetarisches Gericht, das der ganzen Familie schmeckt.

Zusätzlich ist das Currygericht sehr flexibel: Du kannst das Gemüse nach Belieben und Saison tauschen. Gut schmeckt auch Kürbis, Kartoffeln, Zucchini, Blumenkohl, Brokkoli oder Paprika im Curry. Die Linsen kannst du ebenfalls gegen eine andere Sorte oder auch gegen Kichererbsen tauschen.

Curry in der Familienküche?

Ja, genauso wie Zwiebeln und Knoblauch ;-)! Auch wenn viele Eltern darüber erst mal verwundert sind – Curry kann als Gewürz natürlich Bestandteil der Familienküche sein, sofern dein Baby oder Kleinkind es mag. Ich empfehle für den Familientisch ein mildes Currypulver zu verwenden. Du kannst es am Anfang auch sparsamer verwenden, als im Rezept angegeben, und dann am Tisch für die anderen Familienmitglieder nochmal nachwürzen.

Mehr zum Thema „Gewürze als Alternative zu Salz am Familientisch“ findest du übrigens in diesem Blogartikel.

Hinweise zum Rezept

Diese Beilagen passen zum Curry: Reis, aber auch Couscous oder Naan (Fladenbrot).

Tipp zur Eisenaufnahme: Damit das Eisen aus den Linsen optimal vom Körper aufgenommen werden kann, ist es empfehlenswert zusätzlich Lebensmittel Vitamin C dazu zu kombinieren. Also beispielsweise (je nach Alter deines Kinder) etwas Paprikarohkost, einen Spritzer Zitronensaft zusätzlich ins Curry oder ins Wasser (Getränk zu der Mahlzeit) oder etwas Vitamin C-haltiges Obst als Nachspeise. Weitere Tipps zum Thema Eisen findest du hier.

Spinat: Da Spinat ein stark nitrathaltiges Gemüse ist, ist dieses Rezept nicht zum Aufwärmen und Einfrieren geeignet.

Rezeptmenge: Das Curry reicht für 2 Erwachsene und 1-2 Kinder

Vegetarisches Curry mit Süßkartoffel und Linsen

Portionen/Stück: 3

© Rezept von Babybrei-selber-machen.de

Das Rezept ist für die ganze Familie geeignet und ab dem Zeitpunkt, wenn dein Baby (ab 8-10 Monate) oder Kleinkind vom Familientisch mitisst.

Zutaten

  • 100 g gelbe oder rote Linsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 große Karotten
  • 300 g Süßkartoffel (geschält)
  • 200 g TK-Spinat (aufgetaut und gehackt; alternativ frischer Spinat, gewaschen und klein gehackt)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 80 ml Wasser
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1,5 TL mildes Currypulver
  • Pfeffer
  • 1 EL Rapsöl
  • Salz nach Wunsch am Familientisch

Zubereitung

1

Weiche die Linsen ein, koche sie nach Packungsanleitung und schütte sie nach der Kochzeit in ein Sieb ab. Das kannst du auch bereits vorab/am Vortag machen und Linsen bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

2

Zwiebel und Knoblauch schälen und beides in kleine Würfel schneiden.

3

Süßkartoffel und Karotte schälen und ebenfalls klein würfeln (ca. 0,5 bis 1cm).

4

Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und das Öl hineingeben. Zuerst Zwiebel- und Knoblauchwürfel 1-2 Minuten leicht anbraten lassen, dann Karotten- und Süßkartoffelwürfel dazugeben und weitere 3-4 Minuten braten.

5

Anschließend das Currypulver und Tomatenmark zugeben und nochmal 1-2 Minuten anbraten lassen.

6

Mit dem Wasser und der Kokosmilch ablöschen und aufkochen lassen. 8-10 Minuten ohne Decke bei leichter bis mittlerer Hitze köcheln.

7

Den aufgetauten und ausgedrückten Spinat (oder klein gehackten, frischen Spinat) dazugeben und weitere 5 Minuten mit Deckel köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

8

Die gekochten Linsen unterrühren und alles zusammen nochmal erwärmen. Falls nötig, kannst du noch weiteres Wasser dazu geben (abhängig von der Flüssigkeitsmenge beim Spinat).

Hast du schon mal ein Curry für deine Familie gekocht? Welches sind deine Lieblingszutaten?

Weitere leckere Rezepte für den Familientisch findest du übrigens in meinen eBooks „Familienrezepte, Baby!“ und „Veggie, Baby!“.

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eBook Veggie Titelbild
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Hey, ich bin Natalie! Schön, dass du da bist!

Ich bin selbst Mama eines Sohnes und schreibe hier auf Babybrei-selber-machen.de seit über 6 Jahren über die Themen Babybrei und Beikost. Im Laufe der Zeit haben sich die Inhalte gemeinsam mit meinem Sohn weiter entwickelt.  So findest du heute hier auch Ideen für gesunde Snacks & Fingerfood sowie Rezepte für den Familientisch. Ich freue mich, dich während dieser spannenden Zeit der Beikost bis hin zum Familientisch zu begleiten.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin ist es mir eine Herzensangelegenheit, dir nicht nur Rezepte, sondern auch Wissen zum Thema gesunde Ernährung mitzugeben.

Bei Fragen kannst du dich gerne an kontakt@babybrei-selber-machen.de wenden.

Natalie Wiese

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Kommentare

6 Kommentare

6 Kommentare

  1. Liebe Natalie, vielen Dank für das tolle Rezept! Mein Freund und ich lieben es sehr und haben es bereits mehrmals zubereitet, nur unser Sohn (17 Monate) mag es so gar nicht anrühren. Überhaupt steht er gerade nicht so auf Gemüse, widmet sich eher dem Reis oder den Nudeln.. Hast du ein paar Tipps, wie man den Kleinen Gemüse gut schmackhaft machen kann? Danke! Jule

    Antworten
    • Hallo Jule, das freut mich sehr! Allgemeine Tipps, wie Kinder mehr Obst und Gemüse essen findest du hier in diesem Artikel. Es ist allerdings recht normal, dass Kinder diese Phasen haben, die nach einiger Zeit auch wieder verschwinden, einfach weiterhin ausgewogen und vielfältig anbieten. Bei uns geht Gemüserohkost eigentlich eher als gekocht, wenn mal wieder so eine Phase kommt ;-) Liebe Grüße Natalie

      Antworten
  2. Hallo Natalie, ein großes Kompliment für deine Seite! Seit einem halben Jahr begleiten mich deine Rezepte und haben mir als Neu-Mama viel geholfen. Jetzt sind wir bei der Familienkost angekommen und haben heute dieses Curry ausprobiert… super lecker! Auch meine Tochter hat mit Begeisterung gegessen. Da die Menge für uns beide aber doch ein bisschen viel war, habe ich den Spinat einfach separat gemacht und am Ende auf die Teller dazu getan. Dann sollte sich der Rest doch problemlos einfrieren lassen, oder? Viele Grüße, Miriam

    Antworten
    • Hallo Miriam, gute Idee :-) Ja klar, das geht dann wunderbar!
      Liebe Grüße Natalie

      Antworten
  3. Hallo Natalie, das klingt sehr sehr gut, danke für das Rezept!
    Ich frage mich nur, warum der Spinat aufgetaut wird? Und kann man die Linsen nicht einfach mitkochen, als One-pot-Gericht? Herzliche Grüße
    Ana

    Antworten
    • Hallo Anastasia,
      weil Blattspinat sehr viel Wasser enthält im gefrorenen Zustand und das „Auftauwasser“ nicht unbedingt mit in das Curry muss, es würde das Gericht verwässern. Ich empfehle die Linsen vorher zu kochen, wie in dem Rezept beschrieben, aber natürlich kannst du es auch anders versuchen. Ich habe es nie als One-Pot gekocht, sondern gare Hülsenfrüchte immer extra.
      Viele Grüße Natalie

      Antworten

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