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Welcher Fisch ist für Babybrei geeignet?

Babybrei Fenchel Apfel

Ein- bis zweimal pro Woche sollte ein Babybrei mit Fisch auf Babys Speiseplan stehen. Viele Eltern stellen sich daher die Frage, welcher Fisch für Babybrei gut geeignet ist. Die folgende Aufstellung gibt dir eine kurze Übersicht über geeignete Fischsorten für Babybrei und was bei der Zubereitung zu beachten ist.

Warum ist Fisch für Babys so gesund?

Fisch enthält viele wichtige Omega-3-Fettsäuren (besonders Lachs), die wichtig für die Gehirnentwicklung bei Babys sind. Darüber hinaus liefert vor allem Seefisch auch noch lebensnotwendiges Jod, das wichtig für das Wachstum und die Entwicklung des Nervensystems ist.

Welcher Fisch ist für Babybrei geeignet?

Empfehlenswert für die Zubereitung von Babybrei sind zum Beispiel folgende Fischsorten:

  • Lachs
  • Seelachs
  • Kabeljau
  • Makrele
  • Scholle
  • Forelle (Süßwasserfisch)

Tiefgefrorener oder frischer Fisch für Babybrei?

Wenn du nicht gerade an der Nord- oder Ostsee wohnst, ist es eher schwierig richtig guten, frischen Fisch zu bekommen. Daher kannst du gut auf tiefgekühlten Fisch zurückgreifen. Ich persönlich würden Fisch in Bio-Qualität oder zumindest aus nachhaltigem Fischfang (MSC-Siegel) empfehlen. Den Fisch solltest du vor der Zubereitung am besten auftauen lassen.

Welcher Fisch ist nicht für Babybrei geeignet?

  • Geräucherte Fische, wie z. B. geräucherter Lachs, Graved Lachs, geräucherte Forelle usw. Sie enthalten reichlich Salz und sind aufgrund des Räucheraromas nicht für Babys geeignet. Je nach Räucher-Methode handelt es sich zusätzlich auch noch um ein „rohes, tierisches Produkt“, das für Babys unbedingt vermieden werden sollte.
  • Fisch aus der Konserve, er enthält in der Regel einen hohen Salz-Zusatz
  • Raubfische, wie z.B. Thunfisch oder Schwertfisch sind außerdem nicht für Babybrei geeignet, da Raubfische oft mit Schwermetallen wie Quecksilber belastet sind.

Was sollte man bei der Zubereitung von Fisch für Babybrei beachten?

  • Der Fisch muss absolut grätenfrei sein, dein Baby könnte sonst an den Gräten ersticken. Meisten ist das tiefgekühlte Fischfilet bereits grätenfrei, du solltet dies aber zur Sicherheit noch einmal überprüfen.
  • Ich empfehle Babybrei mit Fisch nicht einzufrieren und auch nicht wieder aufzuwärmen, sondern immer frisch zuzubereiten.

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21 Kommentare

  • antworten
    Katja
    20. November 2017 at 20:57

    Liebe Natalie, ich habe bei DM Gläschen mit Fisch-Zubereitung gesehen, die man dem selbstgekochten Brei hinzufügen kann. Ist das auch eine Variante und mischt man das dann unter der vegetarische Brei (mit Getreideflocken)? Merci

    • antworten
      Natalie
      23. November 2017 at 14:12

      Hallo Katja, entschuldige bitte die späte Rückmeldung zu deiner Frage. Ebenso wie die Fleischgläschen enthalten diese Fischzubereitung in der Mehrheit andere Zutaten wie Reis, Wasser und manchmal auch Gemüse, es ist also nicht Fleisch/Fisch „pur“. Der Fischanteil liegt bei den Gläschen die ich kenne bei nur etwa 20%.
      Du würdest die Fischzubereitung dann nur unter den Gemüse-Kartoffelbrei, ohne die Getreideflocken mischen.
      Ich persönlich würde aber frischen Fleisch und frisches Fisch immer bevorzugen, da hast du einfach 100% Fleisch oder Fisch, auch nachdem ich einmal so ein Gläschen geöffnet und daran gerochen habe ;-) Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen :-) Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Sylvia
    9. Juli 2018 at 13:18

    Hallo,
    ich selbst esse keinen Fisch und weiß nun nicht genau,wie ich das bei meinem kleinem Schatz machen soll,da die Menge beim Brei ja immer minimal ist und man den fertigen Brei mit Fisch ja nicht einfrieren soll?
    Wenn ich TK-Fisch nehme kann ich ja nicht nur die 30g auftauen,da man sie ja nicht so klein portioniert zu kaufen bekommt.
    Hast du da vllt. einen Tipp für mich,oder kann man frischen Fisch in den 30g Portionen einfrieren?

    Lg

    • antworten
      Natalie
      10. Juli 2018 at 8:37

      Hallo Sylvia, du kannst den TK-Fisch gefroren mit einem ganz scharfen Messer in die entsprechenden Portionen teilen oder wie du sagst auch frischen Fisch in de entsprechenden Portionen einfrieren. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Irina
    14. April 2019 at 22:06

    Hallo,

    Du schreibst, dass man den Babybrei mit Fisch nicht einfrieren sollte. Warum nicht?

    Tolle Seite!

    • antworten
      Natalie
      15. April 2019 at 9:26

      Hallo Irina, Fisch ist ein sehr empfindliches Lebensmittel, das bei unsachgemäßer Verarbeitung schnell verderben und Keime bilden kann. Und da Babys dafür sehr empfindlich sind, empfehle ich Babybrei mit Fisch nicht noch einmal zu erwärmen bzw. einzufrieren. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Julia
    26. September 2019 at 21:59

    Hallo,
    Ich habe (aus Unwissenheit) den Fisch bisher immer nur gefroren mit gedünstet.. wie taue ich den TK Fisch am Besten auf?
    Viele Grüße

    • antworten
      Natalie
      27. September 2019 at 8:16

      Hallo Julia,
      das geht auch, es geht einfach nur schneller und „verwässert“ nicht so, wenn du ihn vorher auftaust. Ich gebe ihn einfach dazu ein paar Stunden vorher in den Kühlschrank in einem verschlossenen Gefäß. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Lilly
    4. Dezember 2019 at 16:32

    Hallo,
    erstmal danke für die tolle Seite.
    Wir haben vor einigen Tagen mit der Beikost begonnen und nun möchte ich gerne mittags 1x Woche auch Fisch geben.
    Ich habe Becher eingefroren in denen Kartoffel und Pastinake bereits gemischt sind. 2x die Woche gebe ich in diese Becher zum auftauen ein Stück Fleisch. (separat gedünstet und einzeln eingefroren)

    Ich habe leider noch keine Idee wie ich es mit dem Fisch machen soll. Ich habe TK Ware gekauft. Wenn ich davon ca. 30g abschneide und am Vortag in den Kühlschrank stelle, wie gebe ich es zu den Gemüse-Bechern? Der Fisch ist ja noch roh.

    Vielen Dank für deine Hilfe

    • antworten
      Natalie
      4. Dezember 2019 at 16:36

      Hallo Lilly, der Fisch sollte dann separat mit etwas Wasser gedünstet werden. Oder alternativ kannst du an dem Tag einfach komplett frisch kochen, dann hast du mehr „Masse“ zum pürieren, das ist bei 30g Fisch oft schwer. Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Veronika
    29. März 2020 at 12:28

    Hallo,

    unser Sohn bekommt seit einigen Wochen Beikost, immer eine Zutat mehr und seit vergangener Woche bekommt er auch Fisch. Gerade in der jetzigen Situation (Corona) möchte ich ungern „nur für eine Sache“ einkaufen gehen, auch wenn ich sehr gerne immer frisch kochen möchte. Fleisch kaufe ich frisch, koche es und friere es etwa für eine Woche ein. Bei Fisch bin ich mir unsicher, einige Ratgeber schreiben, dass sei kein Problem Fisch & Fleisch einzufrieren, andere sagen es wäre nicht ratsam. Ich möchte nun nichts falsch machen, daher möchte ich gerne fragen, ob es jetzt in dieser Situation besser ist TK Fisch zu kaufen und portionsweise zuzubereiten oder lieber „frischen“ Fisch von der Theke und diesen dann zu Hause portionsweise einzufrieren. Habe ich es richtig verstanden, dass der zubereitete bzw. gekochte Fisch-BREI nicht wieder eingefroren werden soll, aber der frische rohe Fisch von der Theke im eigenen Gefrierschrank eingefroren werden kann? Bezüglich des Auftauens und der möglichen Keimbildung habe ich immer gelesen, dass es wichtig ist, die gefrorenen Lebensmittel nicht längere Zeit vorher aufzutauen (z. B. am Vortrag im Kühlschrank), sondern lieber „schnell“zu erwärmen, weil sich so weniger Keime bilden würden. Du schreibst hingegen, dass man den Fisch lieber vorher auftauen soll. Was ist nun „richtig“? Oder bezieht sich diese „schnelle Auftauregel“ lediglich auch bereits gekochte Breie?

    Vielen Dank vorab und liebe Grüße!

    • antworten
      Natalie
      30. März 2020 at 9:12

      Hallo Veronika, Fleisch kannst du kochen, pürieren, einfrieren und wieder erwärmen. Fisch hingegen sollte immer frisch zubereitet werden, also nicht noch einmal erwärmt werden ( wegen der Keimbildung) . Ob du nun TK Fisch nutzt und diesen gefroren in portionsgerechte Stücke schneidest/“hackst“ und dann kochst oder ob du frischen Fisch nutzt ist egal. Du kannst den frischen Fisch auch portionsweise einfrieren und dann auch diesen portionsweise zubereiten. Ich empfehle den Fisch immer vorher aufzutauen, dabei ist jedoch wichtig, dass das gekühlt, also im Kühlschrank passiert. Das Auftauwasser sollte nämlich nicht mitverwendet werden…

      Viele Grüße Natalie

  • antworten
    Thomas
    8. August 2020 at 12:36

    Was haltet ihr von Jakobsmuscheln zum Brei? Kann man ja in geringer Menge kaufen.

    • antworten
      Natalie
      10. August 2020 at 10:29

      Hallo Thomas, ich empfehle sie nicht. Muscheln sind oft mit Qucksilber belastet und können auch „Muscheltoxine“ enthalten. Empfehlenswert sind beispielsweise Lachs, Seelachs oder auch Kabeljau. Viele Grüße natalie

  • antworten
    Breiking Bad
    5. Januar 2021 at 15:04

    Liebe Natalie,

    ich bin etwas verunsichert da ich zum Thema Beikost sehr viele verschiedene Informationen erhalten habe. Mein Kleiner ist nun 6 Monate alt und hat schon letzte Woche Spinat bekommen (3 Tage lang zur Eingewöhnung des Geschmacks). Erschreckend stelle ich fest, dass wir erstens zu früh waren und zweitens viel zu oft. Jetzt tröstet mich nur der Gedanke, dass er nicht viel davon gegessen hatte. War das arg schlimm? Es war TK bio Spinat ohne jegliche Zusatzstoffe.

    Abgesehen davon farge ich mich, ob man den Brei im Voraus mit Fleisch, Gemüse und Kartoffeln vorbereiten und einfrieren kann? Ich habe auf deiner Seite gesehen, dass man Gemüsebreie im Voraus vorbereiten kann aber nicht, ob es mit Fleisch möglich wäre. Oder habe ich das überlesen?

    Meine letzte Frage ist, sollte man ab dem sechsten Monat anfangen jeden Tag ein anderes Gemüse zu geben?

    Vielen Dank für deine Hilfe im Voraus, ich bin auf deine Antworten gespannt:)

    • antworten
      Natalie
      5. Januar 2021 at 15:25

      Hallo, ja du kannst Brei mit Fleisch, Gemüse und Kartoffeln einfrieren (außer nitrathaltiges Gemüse) – siehe Beitrag „Babybrei auf Vorrat einfrieren

      Ich mache inzwischen ungern etwas am Alter bzw. Monatsangaben fest, denn jedes Baby entwickelt sich einfach anders bzw. startet unterschiedlich mit der Beikost. Prinzipeill ist es aber immer empfehlenswert (also ab Beikostenifhürung bze. Einführung des neuer Lebensmittel) „bunt und abwechlungsreich“ zu essen und auch den Babybrei abwechslungsreich zu gestalten, also Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Getreide etc. zu variieren.

      Viele Grüße Natalie

      • antworten
        Breiking Bad
        5. Januar 2021 at 18:59

        Super, vielen Dank. Und ein riesen Kompliment zu deiner Seite.

  • antworten
    Kari
    7. Januar 2021 at 8:30

    Liebe Natalie,
    erstmal vielen lieben Dank für deine informative Homepage!

    Hast du einen Tipp, wie man gefrorene Lachsfilets am besten kleinbekommt?
    Wenn der gefroren ist, kommt selbst das gute große Messer da nicht durch!

    Der Bioladen hat nicht immer frischen Fisch, den ich ja problemlos in kleine Portionen schneiden kann.

    Die Alternative wäre evtl. nicht-Bio-Fisch… wäre das sehr schlimm?

    • antworten
      Natalie
      7. Januar 2021 at 16:11

      Hallo Kari,

      bei mir geht das tatsächlich ganz gut im gefrorenen Zustand. Probiere mal statt zu schneiden mehr zu „hacken“ bzw. zu drücken mit beiden Händen fest auf dem Messer :-)
      Es ist kein „Muss“ Bio zu nehmen, das kommt ganz mehr auf deine Einstellung zu Lebensmitteln an und ob du das möchtest..

      Viele Grüße
      Natalie

  • antworten
    Ina
    3. Februar 2021 at 14:45

    Hallo, vielen Dank erst mal für deine tolle Seite!
    Ich habe noch zwei kleine Fragen, zum einen geht um die Grammangabe der jeweiligen Lebensmittel. Es macht ja durchaus einen Unterschied, ob man die Komponenten roh oder gekocht wiegt. Bei Kartoffeln schien es mir so, als sei die Grammangabe für rohe Kartoffeln gemeint, bei Reis hingegen soll es sich um gekochten Reis handeln. Auch bei Fleisch und Fisch die Frage: roh oder gekocht wiegen?

    Zum anderen ist mir die Empfehlung unklar, man solle Brei, der Fisch enthält, nicht einfrieren. Bei Fleisch scheint das hingegen kein Problem zu sein,dabei ist das doch ebenfalls ein empfindliches Lebensmittel. Wenn man diese Zutaten frisch durchgart, sie dann mit Gemüse mixt, das ganze einfriert, inwiefern können Keime dann noch zum Problem werden? Und wieso spielt das bei Fleisch keine Rolle?

    Liebe Grüße!

    • antworten
      Natalie
      3. Februar 2021 at 15:51

      Hallo Ina,
      die Grammangaben beim Mittagsbrei beziehen sich auf die rohen Zutaten, denn du würdest ja erst abwiegen, dann (alles zusammen) kochen. Es steht auch unter Hinweise zum Rezept immer dabei. Nudeln oder Reis musst du ja separat garen für Babybrei, daher ist das Gewicht hier auch in gekochtem Zustand angegeben.

      Fisch ist ein viel empfindlicheres Lebensmittel als Fleisch, da er viel Eiweiß + Wasser enthält. Das macht ihn sehr leicht verderblich, daher empfehle ich ihn nicht noch einmal zu erwärmen, da sich beim abkühlen (wenn dies z.B. zu langsam passiert) und auch erneuten erwärmen eben vermehrt Keime bilden können und ich möchte hier auf dem Blog nichts empfehlen, was Babys, die besonders anfällig für Keime sind, gefährden könnte. Bei Erwachsenen ist das nicht so kritisch zu sehen, sie sind nicht so empfindlich wie Babys dagegen. Es ist aber nur aber eine Empfehlung und du darfst natürlich wie immer frei entscheiden, wie du dies handhaben möchtest :-) Viele Grüße Natalie

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