10 “Must-Haves” für den Beikost-Start

10 Must-Haves für den Beikost Start

Blog | 31. August 2016 | Von

Produkte für die Einführung von Beikost gibt es ja wie Sand am Meer. Daher möchte ich euch heute aus meiner Erfahrung verraten, welche 10 Must-Haves ihr für die Beikosteinführung wirklich benötigt:

  1. Pürierstab
  2. Plastiklöffel
  3. Lätzchen
  4. Beikostbehälter
  5. Trinklernflasche
  6. Küchenpapier
  7. Gallseife
  8. Mitwachsender Kinderhochstuhl
  9. Babygeschirr
  10. Thermobehälter

1. Pürierstab – Ohne geht es nicht

Ein guter Pürierstab ist wahrscheinlich das wichtigste Must-Have für die Beikostzeit, da ihr ihn eigentlich für alle Breiarten braucht, egal ob Mittagsbrei, Nachmittagsbrei oder Abendbrei. Ein Pürierstab mit einem Edelstahlschaft ist robuster als einer mit Plastik und verfärbt sich durch den vielen Karottenbrei nicht so schnell. 

Eine gute Alternative zu einem Pürierstab kann ein spezieller Baby-Dampfgarer sein, z. B. von der Firma Philips Avent*. Das Gemüse/Obst wird hier schonen gedämpft und kann direkt mit dem gleichen Gerät püriert werden:

Den Avent 4-in-1 Dampfgarer habe ich übrigens hier für euch getestet.

2. Plastiklöffel: Einfach, aber völlig ausreichend

Der ideale Babylöffel ist nur wenig gewölbt und eher schmal, so dass er gut in Babys Mund passt. Plastiklöffel haben den Vorteil, dass sie die Temperatur von etwas Warmem oder Kaltem nicht annehmen, denn sie haben also immer die gleiche, angenehme Temperatur. Ein weiterer Vorteil der Plastiklöffel ist, dass sie nicht weh tun, wenn ihr beim Füttern aus Versehen an die Zähne eures Babys kommt.

Mittlerweile gibt es auch Plastiklöffel, die die Temperatur des Breis anzeigen. Ich persönlich finde dies überflüssig, da ihr dies leicht auch ohne Temperatur-Löffel heraus finden kann. Einfach etwas von dem Brei auf den Handrücken geben, ähnlich wie bei der Zubereitung von Pre-Milch, der Brei sollte dort nicht zu heiß, sondern angenehm lauwarm sein. 

Mich haben die Babylöffel aus 100% nachwachsenden Rohstoffen von HOLLE* sehr überzeugt: Sie sind von guter Qualität, schonend für die Umwelt und liegen prima in der Hand und im Mund.

3. Lätzchen

Mein Sohn, der mittlerweile bereits aus dem Beikostalter heraus ist, besteht heute beim Essen noch darauf seinen Latz anzuziehen. Ohne ihn kann er einfach nicht anfangen zu essen 🙂 Auch für Babys ist ein Lätzchen beim Beikoststart definitiv ein “Must-Have”, denn gerade am Anfang geht noch ganz schön viel Brei daneben. 

Es gibt zwei verschiedene Arten von Lätzchen: Zum einen die aus Baumwolle: Diese Lätzchen haben den Vorteil, dass sie schön saugfähig sind und man sie meistens bei 60° in der Waschmaschine waschen kann:

Zum anderen gibt es noch Lätzchen aus Silikon, diese sind fix von Hand abwaschbar und trocken schnell, sind aber nicht so saugfähig:

Beim Kauf der Lätzchen solltet ihr noch darauf achten, dass sie groß genug sind. Wichtig ist auch, welchen Verschluss ihr lieber für die Lätzchen mögt: Babys, die sich nicht gerne anziehen lassen, werden mehr Freude an einem Lätzchen mit Klettverschluss haben. Es gibt aber auch auch Lätzchen, die sich einfach über den Kopf ziehen lassen und daher von den Kleinen nicht wieder selbst ausgezogen werden können.

4. Beikostbehälter zur Aufbewahrung

Babybrei kann man sehr gut auf Vorrat kochen und einfrieren. Dazu sind kleine Beikostbehälter super geeignet, da sie die passende Größe haben und ihr sie auch gleich zum Erwärmen im Wasserbad oder der Mikrowelle nutzen könnt. Zum Einfrieren für den Beikoststart kann ihr zum Beispiel auch Eiswürfelbehälter* nutzen, da deuer Baby anfangs nur wenige Löffel Gemüsebrei isst.

Größere Portionsmengen (etwa 75ml) lassen sich mit diesem Gefrierbehälter aus Silikon* einfrieren, er hat auch noch den Vorteil, dass der gefrorene Babybrei ganz leicht wieder aus der Form gelöst werden kann:

Werden die Breiportionen dann nach einiger Zeit größer, könnt ihr diese sehr gut in alten Breigläsern, Marmeladegläsern oder auch in speziellen Beikost-Dosen von der Firma Nuby* oder von Philips Avent* einfrieren:

Nuby Breischalen

avent breidose

5. Trinklernflasche: Wasser marsch!

Mit Beginn der Beikosteinführung (spätestens mit Einführung des Nachmittagsbreis) sollte euer Babys nun auch immer etwas zu trinken bekommen. Für den Anfang sind sogenannte Trinklernflaschen gut geeignet. Sie haben ein spezielles Mundstück, seitliche Haltegriffe, sowie einen Rücklaufschutz und verhindern so, dass das Wasser einfach so aus der Flasche läuft. 

Trinklernflaschen gibt es zum Beispiel von der Firma NUK*, aber auch von MAM*:

Weitere Tipps zum Thema findet ihr hier: Wie viel sollte mein Baby trinken

6. Küchenpapier oder Kosmetiktücher: Schnelle Hilfe

Wie anfangs schon erwähnt, geht gerade beim Beikoststart so einiges daneben, da die Kleinen ja erst lernen müssen, was sie mit dem Löffel und auch dem Brei tun müssen. Daher ein einfacher, aber guter Tipp: Ein Rolle Küchenpapier oder eine Box mit Kosmetiktüchern daneben stellen – so kann man kleine Breiunfälle schnell wegwischen.

7. Gallseife macht weiße Bodys wieder weiß

Das nächste Must-Have ist ein genau so einfacher Tipp, aber total wirksam bei verschmutzter Babykleidung: Gallseife! Diese bekommt man in jedem Drogeriemarkt oder auch im Supermarkt, sowohl als richtiges Seifenstück , aber auch schon in flüssiger Form. Ich empfehle letzteres, da die flüssige Gallseife bereits mit einem kleinen Bürstchen vorne dran ausgestattet ist und ihr die Gallseife so schnell und einfach auf dem Fleck auftragen könnt. Anschließend einfach 5-10 Minuten einwirken lassen und normal waschen! Wenn dann draußen noch die Sonne scheint, die weiße Wäsche einfach in die Sonne hängen – die Sonne bleicht dann auch die letzten Fleckenreste aus.

8. Mitwachsender Kinderhochstuhl: Eine Investition für die nächsten Jahre

Ein Kinderhochstuhl ist eine wichtige, aber nicht ganz preisgünstige Anschaffung, zumindest wenn man einen mitwachsenden Kinder-Hochstuhl kaufen möchte. Dieser kann später zu einem normalen Stuhl umgebaut werden, so dass euer Kind diesen bis ins Schulalter nutzen kann.

Babys sollten erst für längere Zeit alleine in einem Hochstuhl sitzen, wenn sie auch wirklich von alleine und frei sitzen können, so lautet die allgemeine Empfehlung. Daher bieten viele Hersteller von Kinderhochstühlen spezielle Aufsätze für Babys an, so gibt es zum Beispiel das “Newborn Set” für den TRIPP TRAPP*:

Oder auch den Hochstuhl “Sit and Relax” von der Firma Hauck*:

Durch diese speziellen Aufsätze befindet sich das Baby nicht in einer komplett sitzenden Haltung. Achtung: Das Baby aber bitte nie im Liegen füttern, da es sich sonst verschlucken könnte. 

Gerade am Anfang der Beikost kann es auch sinnvoll sein, das Kind einfach auf dem Schoß zu nehmen und mit dem “Schalengriff” zu stützen. Aber auch diese Position bitte nicht zu lange halten. Wenn ihr hier unsicher seid, fragt bitte lieber einmal mehr euren Kinderarzt oder eure Hebamme um Rat.

9. Babygeschirr: Schön und funktional soll es sein

Das Auge isst ja bekanntlich mit – so ist es auch bei Babys. Was ansprechend aussieht, wir auch gerne probiert. Und mal ehrlich, uns Mamis macht es doch auch Spaß, den liebevoll selbst gekochten Brei in schönem Babygeschirr zu servieren.

Besonders schön und vor allem praktisch finde ich ja diese tolle Saugnapf-Schüssel aus Bambus*:

Da wie eben erwähnt die Breischüssel das ein oder andere mal auch auf dem Boden landen kann, fand ich diese Schüsseln von Lässig* ebenfalls sehr praktisch. Sie sind rutschfest, spülmaschinenfest, aus Melamin und gehen daher nicht so schnell kaputt:

10. Thermobehälter

Für mich definitiv auch ein Must-Have in der Beikostzeit ist ein Thermobehälter*. Er ist für kleinere Ausflüge, wie zum Beispiel Wanderungen super geeignet, also immer dann, wenn man nicht immer die Möglichkeit hat, den mitgebrachten Babybrei schnell irgendwo zu erwärmen. Ihr könnt darin z.B. auch sehr gut heißes Wasser oder heiße Milch für die Zubereitung des Abendbreis mitnehmen.

 

 

Welches sind eure Must-Haves für den Beikoststart? Ich freue mich auf eure Kommentare dazu – dann werden aus 10 Must-Haves, vielleicht bald 11 oder 12 oder …


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Kommentare

  1. Hinterlasse einen Kommentar

    LiWa
    22. März 2017

    Hallo,
    Hast du die Saugnapf-Schüssel aus Bambus selber getestet? Mein “Kleiner” (10 Monate) möchte sich sein Essen jetzt nur noch selber nehmen und ist am zufriedensten, wenn etwas vor ihm auf dem Tisch liegt. Würde aber lieber einen Teller nehmen, den kippt er nur leider aus … Hält der Saugnapf?
    Liebe Grüße

    • Hinterlasse einen Kommentar

      Natalie
      23. März 2017

      Hallo Liane,

      es kommt ehrlich gesagt darauf an, wie die Oberfläche eures Tisches ist. Bei uns hat er auf jeden Fall gehalten, aber es gibt auch Oberfläche auf denen es angeblich nicht so gut hält…

      Viele Grüße
      Natalie

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