Grießschnitten für Babys und Kleinkinder (zuckerfrei, ohne Ei, veganes Rezept)

Zuletzt aktualisiert: 3. September 2019

Erst vor kurzem habe ich ein Essen meine Kindheit wieder entdeckt: Grießschnitten! Seitdem essen wir sie regelmäßig, denn mein Sohn liebt sie genauso wie ich – allerdings bereite ich sie in einer etwas gesünderen Version zu als meine Oma, nämlich mit Vollkorngrieß und Pflanzenmilch. Ein perfektes Rezept für Babys und Kleinkinder.

Hinweise zum Rezept für die Grießschnitten

Das Rezept für die Grießschnitten ist milchfrei und eifrei. Natürlich kannst du statt pflanzlicher Milch auch ganz normale Vollmilch nehmen – ich nehme für solche Gerichte jedoch inzwischen gerne pflanzliche Milchalternativen, da man den Unterschied überhaupt nicht schmeckt – probier es einfach mal aus :-)

Die Grießschnitten sind geeignet ab dem „Fingerfood-Alter“, also wenn dein Baby bereits festere Nahrung als Brei essen mag. Viele Fingerfood-Rezepte und Snacks findest du übrigens in meinem eBook „Snacks, Baby!„:

In diesem Rezept paniere ich die Grießschnitten, ebenso wie meine Oma. Ich finde die Kombination aus knuspriger Panade und weichem Grieß innen ist das Beste – du kannst den Schritt aber natürlich auch weglassen und die Schnitten einfach kalt anbieten oder ohne Panade anbraten.

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45 leckere und gesunde Rezepte für Snacks und Fingerfood wie z. B. Waffeln, Pancakes, Muffins, aber auch herzhafte Rezepte wie Cracker, Pizzaschnecken, Brote und Aufstriche. Geeignet für Babys, Kleinkinder und die ganze Familie. Frei von raffiniertem Zucker und wahlweise auch salzarm oder salzfrei. 

eBook Snacks Titelbild
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Grießschnitten für Kinder und Babys ohne Ei

Portionen/Stück: 3

© Rezept von Babybrei-selber-machen.de

Zutaten

  • 750 ml (Pflanzen-)Milch, z.B. Hafermilch
  • 200 g Vollkorngrieß, z.B. Dinkel
  • Für die Panade:

  • 4 EL Mehl, z.B. Dinkelmehl Typ 630 (alternativ auch Weizenmehl oder Vollkornmehl)
  • 100 ml Wasser
  • (Alternativ statt Mehl und Wasser 1 Ei)
  • Semmelbrösel
  • Öl zum Braten, z.B. Rapsöl

Zubereitung

1

Die Milch in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren.

2

Den Grieß unter Rühren in die kochende Milch einstreuen und 3-5 Minuten auf kleiner Stufe weiter kochen lassen, bis der Brei sehr dick wird.

3

Nun den Grießbrei zum Auskühlen entweder in eine große Auflaufform geben oder auf ein Backblech, dass du mit Backpapier oder Frischhaltefolie auslegst. Streiche den Grießbrei zu einem großen Rechteck aus, sodass er etwa 1,5 cm hoch ist. Er muss nun völlig kalt werden – diesen Schritt kannst du daher prima am Vorabend oder ein paar Stunden im Voraus machen.

4

Schneide den kalten Grießbrei anschließend in fingerdicke Schnitten bzw. in die Form, die du magst.

5

Verrühre Mehl und Wasser in einem tiefen Teller mit einem Schneebesen. (Alternativ kannst du 1 Ei mit einem Schuss Wasser verrühren und die Grießschnitten dann darin wenden bevor du sie in Schritt 7 im Paniermehl wendest.)

6

Gib nun die Semmelbrösel in einen zweiten tiefen Teller.

7

Jetzt geht es los mit dem Panieren: Wende die Grießschnitten zuerst in der Mehl-Wasser-Mischung und dann rundherum in den Semmelbröseln. Das machst du mit allen Schnitten.

8

Erwärme anschließend eine Pfanne auf mittlerer Hitze und gib Rapsöl dazu – die Grießschnitten werden durch die Panade etwas mehr Öl benötigen – wenn es also zu wenig ist, gib einfach nochmal etwas mehr dazu. Brate die Grießschnitten nun rundherum etwa 5-6 Minuten an, bis sie schön goldbraun sind.

Notizen

Rezeptmenge: Für 2 Erwachsene und 1-2 Kinder

Das passt zu den Grießschnitten dazu

So kannst du die Grießschnitten aufbewahren

Du kannst die Reste der Grießschnitten auch sehr gut noch kalt als Fingerfood anbieten, dazu einfach max. 2 Tage in Kühlschrank aufbewahren. Zum Einfrieren sind sie nicht geeignet.

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eBook Familienrezepte Titelbild
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Hey, ich bin Natalie! Schön, dass du da bist!

Ich bin selbst Mama eines Sohnes und schreibe hier auf Babybrei-selber-machen.de seit über 7 Jahren über die Themen Babybrei und Beikost. Im Laufe der Zeit haben sich die Inhalte gemeinsam mit meinem Sohn weiter entwickelt. So findest du heute hier auch Ideen für gesunde Snacks & Fingerfood sowie Rezepte für den Familientisch. Ich freue mich, dich während dieser spannenden Zeit der Beikost bis hin zum Familientisch zu begleiten. Hierbei helfen mir meine Weiterbildungen zur Fachkraft für babygeleitete Beikost und wählersiches Essverhalten.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin ist es mir zusätzlich eine Herzensangelegenheit, dir nicht nur Rezepte, sondern auch Wissen zum Thema gesunde Ernährung mitzugeben. 

Bei Fragen kannst du dich gerne an kontakt@babybrei-selber-machen.de wenden. Bitte beachte jedoch, dass eine persönliche und individuelle Beratung per E-Mail nicht möglich ist.

Natalie Wiese

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Kommentare

8 Kommentare

8 Kommentare

  1. Hallo, meine Tochter ist 10 Monate alt. Könnte ich Hanfmilch für die Grießschnitten verwenden?
    LG

    Antworten
    • Hallo Tina, leider habe ich keine Erfahrung mit Hanfmilch. Liebe Grüße Natalie

      Antworten
  2. Hallo, meine Tochter wollte von heute auf morgen keinen Brei mehr essen. Jetzt habe alle möglichen Breisorten zuhause. Kann ich daher für dieses Rezept auch das Griesbreipulver benutzen? Falls ja, dann auch in der gleichen Menge? LG, Gamze

    Antworten
    • hallo Gamze, damit habe ich leider keine Erfahrung, aber ich denke es wäre besser richtigen Vollkorngrieß dafür zu verwenden, da der Brei ja richtig richtig fest werden muss :-) Liebe Grüße Nataloe

      Antworten
      • Hallo zusammen, ich habe die Grießschnitten gerade nachgemacht und hab ein paar Hinweise zur Umsetzung. Ich habe sie in eine große flache Kuchenblechform gefüllt und würde nächstes Mal eher die Auflaufform wählen, da sie bei mir sehr flach geworden sind und somit hatte ich am Ende viel mehr Schnitten und viel mehr Arbeit 😅
        Außerdem ist bei mir die Mehl-Wasser-Mischung sehr dick geworden und hat bei mir auch nicht gereicht obwohl ich noch mehr Wasser dazugegeben habe. Ich habe die letzten Schnitten einfach nur in dem Paniermehl gewälzt und das hat auch ganz gut funktioniert.
        Alles in Allem sind die Schnitten am Ende ganz lecker geworden, ich habe mir das ganze aber etwas weniger aufwändig vorgestellt 😅

        Antworten
        • Hallo Rieke, danke für dein Feedback! Man kann die Schnitten im Prinzip so dick machen, wie man möchte. Meine Oma hat sie immer ganz dünn gemacht, dünner noch als auf dem Foto :-). Und ja das stimmt, Panieren ist leider immer etwas Arbeit, aber du kannst die Panade, wenn du magst, ja auch weglassen, siehe Rezept oder so wie du es abgewandelt hast. Mit ist es einfach so, wie ich es als Kind gegessen habe :-) herzliche Grüße Natalie

          Antworten
  3. So, nun will ich mal ein zweites Rezept deiner Seite ausprobieren dacht ich mir..

    => Ups.. Hab dein Rezept gerade ausprobiert und wollte nicht die ganze Menge machen.
    Nun hatte ich ausversehen 75g Grieß, aber nur 190g Milch benutzt. Und ja, es hat sofort angedickt :DD
    Die übrigen Mengen hab ich jetzt der Milchmenge angepasst.
    Statt Semmelbrösel hab ich einfach noch etwas Grieß genommen.

    Anbraten: Hat leider sehr sehr lang gebraucht, bis ich sie rausgenommen hab, wollte kaum bräunen.. selbst das Panieren an sich hat lang gedauert.
    War mir insgesamt zu zeitaufwendig.
    Also bleibt es bei dem einen Versuch.
    Hab eben schonmal einen Haps probiert, Geschmack und Konsistenz sind okay.
    Würde für etwas Süße ein paar Rosinen und / oder Zimt unterrühren vorher.

    Antworten
    • Hallo Arianna,
      ich empfehle zum Anbraten tatsächlich Semmelbrösel zu verwenden, wie im Rezept beschrieben, diese bräunen schön, wenn du genug Fett in der Pfanne hast. Ich kenne das Rezept noch von meinem Oma, sie hat es eben immer so gemacht, aber wie in den Kommentaren schon steht, gibt es Viele, die auch auf das Panieren verzichten und nur die Grießmasse auskühlen lassen ;-)

      Viele Grüße
      Natalie

      Antworten

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